Geschichte

Zeitreise durch die Protokolle
Geschichte des Damenturnvereins Aarau

1906 1916 1926 1936 1946 1956 1966 1976 1986 1996 2006

Erfindungen der Zeit
Kursiv: In der Schweiz oder von Schweizern gemachte Erfindungen und Entdeckungen

2016

13 Teilnehmende besuchten die hochstehenden Vorführungen der GymOtion im Hallenstadion Zürich. An der „Sommerolympiade“ gaben die gemischten Dreierteams ihr bestes beim Lösen der neun Parcourposten. Die Halbtageswanderung führte ins Naturschutzgebiet des Reussspitz, leider waren auch die Mücken in Scharen unterwegs.

Die Vereinsreise nach Obwalden und die kleine Wanderung über den Schacherseppliweg lockte eine stattliche Anzahl Turnerinnen auf diesen Ausflug. Auch das Wellness-Weekend, wiederum in Heiden, stiess auf grosses Interesse. Wie immer feierten wir den Jahresabschluss zusammen mit den Turnern des BTV.

2015

Zum Halbjahresabschluss organisierte Patrick Keller,wiederum eine gemeinsame Turnstunde der DTV- und BTV-Vereine. 7 gemischte 4er-Teams absolvierten mit sportlichem Ehrgeiz die 9 verschiedenen Disziplinen.

Unter dem Motto "Discover History" wurde der 14. Gigathlon im Aargau ausgetragen. Der DTV Aarau schickte keine Athletinnen, sondern Helferinnen in den Schachen. Mithilfe war gefragt beim Kennzeichnen der Zeltplätze (das erforderte etliche Kniebeugen!), beim Fassen der Zelte und beim Einweisen in die Plätze. Auch bei der Verpflegung, dem Aufräumen und der Reinigung haben wir geholfen. Dies ergab für unsere Kasse einen willkommenen Zustupf.

34 Frauen genossen einen abwechslungsreichen Vereinsreisetag. In der Kartause Ittingen erfolgte der erste Halt. Nach einem Rundgang durch die Gärten fuhren wir nach Ellikon am Rhein. Im Restaurant Rhygarte, welches eben als Gartenwirtschaft geführt wird, waren wir für das Mittagessen angemeldet. Da es aber noch empfindlich kühl war, zwängten wir uns für das Essen ins Hüttli und kamen uns dabei vor wie ehedem in den Schullagern. Nach dem Mittagessen schaffte sich die Sonne durch die Wolkendecke und so genossen wir die schöne Wanderung dem Rhein entlang zum ehemaligen Kloster Rheinau.

Traditionsgemäss trafen sich die Turner des BTV und die Turnerinnen des DTV zum Jahresschlusshock in der Telli. Ein gemütlicher Abend, der diesmal doch für einige Premierencharakter hatte. Weitere Unternehmungen führten in den Zürcher Zoo, ins Pizolgebiet, nach Laufenburg, nach Vallorbe und den Lac de Joux, nach Saignelegier und das Rellerli.

Nebst all den geselligen Veranstaltungen, verlief der Turnbetrieb im geordneten Rahmen. Das Projekt ein Angebot für junge Frauen anzubieten, scheitert an den vielen Absagen angefragter möglicher Leiterinnen. Deshalb integrieren wir jüngere Frauen in der Gymfitgruppe am Dienstag und starten so ein generationenübergreifendes Bewegungsangebot.

Die Leiterinnen machten vom Besuch der Weiterbildungsmöglichkeiten des ATV regen Gebrauch.

2014

Veranstaltungen Gesamtverein 2014:
05.-10. Mai: Die Turnangebote bei "Aarau bewegt sich" am Dienstag von Gymfit und Netzball wurden leider nur von Vereinsmitgliedern besucht.
17. Mai: 5 Turnerinnen liessen sich an der STV-Show GymOtion im Hallenstadion Zürich begeistern. 25. Juni: 9 Frauen beteiligten sich an der gemeinsamen Turnstunde mit der Männerriege unter der Leitung von Patrick Keller in der Balänenturnhalle.
16. Juli:17 Turnerinnen wanderten von Bellikon via Egelsee zum Skulpturenpark Bruno Weber, wo weitere Turnerinnen zur Gruppe stiessen, anschliessend Pizzaschmaus im "Rössli" in Fislisbach.
24. September: Vereinsreise an den Klöntalersee
31.10.-02.11.: Wellness-Weekend im Hotel Heiden, Appenzell AR
5. Dezember: Traditioneller Jahresschlusshock in der Telli, organisiert von der Fitnessriege

2013
Am traditionellen Winterausmarsch der Männerriegen des Teilkreises Aarau übernahm der DTV Aarau den Service und das Kuchenbuffet. Dank der Fusion Aarau - Rohr konnte der Anlass in der Auenhalle in Rohr durchgeführt werden. Die Organisation oblag der Männerriege des BTV Aarau. Einige Turnerinnen wollten den den Eröffnungsabend des ETF in Biel besuchen. Doch ein heftiger Sturm veranlasste die Organisatoren, auf den Anlass zu verzichten, respektive auf den Samstag zu verschieben. Eine Woche später tobte ein noch viel gewaltigerer Orkan über das Gelände und forderte auch Verletzte.
Die Halbtageswanderung führte vom Bürersteig zum Cheisacherturm. Wer auf den Turm stieg, genoss, dank des schönen Wetters, eine tolle Aussicht. Mit einem Pizzaschmaus in Mönthal beschlossen wir den schönen Ausflug. Die Vereinsreise nach Mörschwil zur Straussenfarm lockte nicht allzu viele Teilnehmende. Aber die wenigen Teilnehmerinnen genossen den interessanten Tag.
Im Oktober wusste die Operettenaufführung "Die Herzogin von Chicago" gut zu gefallen. Den Jahresschlusshock verbrachten wir wieder zusammen mit der Fitnessriege beim Fondueplausch.
Die einzelnen Abteilungen machten Reisen oder Wanderungen zum Lauenensee, nach Gruyère, Murten oder ins Emmental.

2012
Die Angebote für die jüngeren Frauen (Aerobic / Netzball) bringen nicht die erhoffte Verjüngung. Die Aus-/-Eintritte halten sich aber die Waage. Im April findet ein Schneetag statt: Aus dem Schneeschuhlaufen wird aber eine Wanderung bei Regen und Schnee in Engelberg. V.a. ehemalige Turnerinnen besuchen die STV-Gala im Hallenstadion. Die Halbtageswanderung führt über Irr-und Umwege von Kölliken nach Zofingen.
Das Wellness-Weekend entwickelt sich zur Tradition, diesmal in Engelberg bei Postkartenwetter. Auf der Vereinsreise wird die Kürbisausstellung mit dem Thema Olympia in Seegräben besucht und mit dem Jahresschlusshock
zusammen mit dem BTV beschliessen wir das Vereinsjahr, diesmal wieder in der Telli. Die verschiedenen Abteilungen machen Reisen oder Wanderungen zur Taminaschlucht,auf die Hulftegg, zum Zugerberg, und zum Etang de la Gruère.

2011
Die Halbtageswanderung in den Sommerferien führt entlang des Freiämter Sagenwegs vom Erdmannlistein nach Waltenschwil und weiter via Besenbüren nach Birri-Aristau. Im Herbst häufen sich die Aktivitäten: Vereinsreise ins Toggenburg mit Besichtigung der Buntweberei Meyer-Mayor und Aufenthalt in Rapperswil, welcher aber infolge strömenden Regens im Restaurant verbracht wurde. Besuch der Operette "Der Bettelstudent" in Möriken. Der Jahresschlusshock findet infolge Umbaus des Telli-Centers im Vereinshaus der Pontoniere statt. Nach 5 Jahren Unterbruch erscheint auf Initiative der Familie Jost wieder ein Turnblatt. Es wird in Eigenregie herausgegeben und soll 4x jährlich erscheinen. Zwei Leiterinnen beenden ihre Tätigkeit. Die suche nach neuen Leiterinnen bleibt vorerst ergebnislos.

2010
Erneut werden zwei Abteilungen zusammengelegt. Das Netzball-Angebot wird unregelmässig genutzt. Mit sechs Anwesenden lässt sich jedoch spielen. Ein Zusammenschluss mit dem BTV wird intern diskutiert, aber nicht weiter verfolgt. Die Halbtageswanderung ins Ruedertal findet Anklang. Die Vereinsreise führt via Truebschachen (Halt bei Kambly Biscuits) ins Simmental zur Kräutertrocknerei SAH AG. Weiterreise via Brünig nach Hergiswil zur Glasi. Das dritte Wellness-Weekend findet im Oktober auf dem Stoos statt und ist begleitet von den ersten Schneefällen! Die Abteilungsreisen führen an den Klöntalersee, zum Schloss Arenenberg, aufs Schnebelhorn, zum ägerisee und ins grosse Moos. Zum Jubiläum "150 Jahre Turnen im Aargau" lud der ATV ins Zelt des Circus Monti im Schachen Aarau. J+S Kids (vormals Mädchenriege) wird mehrheitlich von Mädchen besucht. Die Kursangebote von STV und ATV werden fleissig genutzt. Viele Vereine verlassen den STV, da sie ihrer Meinung nach nicht mehr davon profitieren. An der GV zeigt die Präsidentin die Gründe für einen Verbleib beim STV auf: Z.B. Unterstützung Spitzensport, Unterstützung für Turnfest organisierende Vereine, günstige oder kostenlose Aus- und Weiterbildung, ein grosses Kurs-und Ferienangebot, Versicherung während der Turnstunden, übernahme bei Brillenschäden etc. Ausserdem geht es um die Solidarität unter den Turnenden.

2009
Weiterhin bereitet die Mitglieder-Entwicklung Sorgen. Zwei weitere Abteilungen werden zusammengelegt. Das Angebot der offenen Turnstunde über die Wintermonate wurde kaum genutzt. Allerdings gab es eine besondere Turnstunde zusammen mit den Aarauer Firmanden und ihrem Pfarrer, Herr Gaida. Die Möglichkeit, den Verein anlässlich des Vereinsmarktes vorzustellen, haben wir genutzt. Leider fand der Markt jedoch abseits der Publikumsströme statt. An den Schweizer Meisterschaften im Leichtathletik-Mehrkampf standen einige Frauen als Helferinnen im Einsatz. Für den Gesamtverein wurden zwei Veranstaltungen durchgeführt. Eine halbtägige Wanderung in den Sommerferien führte eine Schar Turnerinnen über den Jura-Höhenweg von der Staffelegg nach Schinznach Dorf in die Röstifarm. Anklang fand auch die Reise nach Bern mit Führung durchs Bundeshaus und anschliessender Fahrt über Hügel und Täler nach Murten. Die neue Ballsportgruppe, in welcher v.a. die Sportart "Netzball" betrieben wird, soll ein Angebot für neue und auch jüngere Mitglieder sein. Die interessierten Frauen sind mit Begeisterung dabei. Es braucht allerdings noch die Unterstützung durch die "alten Hasen". Die Mädchenriege wurde nach den Sommerferien unter das Patronat von J+S gestellt und läuft nun unter der Bezeichnung J+S Kids, ein Angebot für 5 - 10 jährige Kinder.

2008
An der Generalversammlung treten die Kassierin und die Aktuarin zurück. Zwei neue Mitglieder stellen sich für diese Ämter zur Verfügung und in einer ersten Vorstandssitzung werden die Strukturen des Vereins und der übergeordneten Verbände erklärt, sowie die anfallenden Arbeiten im Vorstand vorgestellt.
Die Helferinnen des ESAF treffen sich im April zu einem Minigolfplausch und anschliessendem Pizza-Essen. Die Vereinsreise, mit leider nur 27 Teilnehmerinnen, führt uns nach Sirnach TG zur grössten Orchideenzüchterei Europas. In einem lebendigen Vortrag erfahren wir viel Wissenswertes über die Pflege dieser Pflanzen.
Für den Themenabend, "Stürzen - lieber nicht", welcher als öffentlicher Anlass ausgeschrieben wird, interessieren sich 25 Turnerinnen.
Die Abnahme der Mitgliederzahlen veranlasst den Vorstand über eine Zusammenlegung der Gruppen zu diskutieren.
Im November reisen 14 Turnerinnen für drei Tage an den Titisee und geniessen ein Wellness-Wochenende im Seehotel Wiesler.
Die Leiterin der FitDancegruppe kündigt per Ende Jahr. Die Gruppe wird aufgelöst, wurde sie doch nur noch spärlich besucht.

2007
Die Leiterin der Gym 1 tritt nach 25 Jahren, davon 7 Jahre als Tech. Leiterin, zurück. An ihre Stelle treten Manuela DiCandido und Gorica Richner. Die Aerobicstunde wird für ein halbes Jahr eingestellt, da die Leiterin Nachwuchs erwartet und keine Stellvertretung zu finden war.
Im März, resp. April besuchen wir in zwei Gruppen das TCM in Aarau und erfahren viel über die Traditionelle Chinesische Medizin.
Eine neue Gruppe, FitDance, startet am Dienstag 8. Mai mit 10 Turnerinnen. Die Leitung hat Nadja Glauser und soll wieder junge Leute in den Verein bringen.
Zusammen mit einigen Männer der Männerriege trainieren 5 Frauen den Fit und Fun Wettkampf Senioren für das Eidgenössische Turnfest in Frauenfeld im Juni. Trotz allem Training landeten wir auf dem letzten Platz, was jedoch zum Teil auch den Wetterbedingungen zuzuschreiben ist. Flog doch infolge der Windböen der Frisbee irgenwohin nur nicht durch den Reif.
Die Mädchenriegenleiterin tritt auf Ende Schuljahr (30. Juni) zurück. Eine Nachfolgerin lässt sich trotz intensiver Suche nicht finden und so stellen wir die Mädchenriege vorerst ein, mit der Hoffnung, sie wieder zu aktivieren.
Dafür startet im August die Aerobicstunde wieder, ist es doch gelungen, eine zweite Leiterin zu engagieren.
Heftige Regenfälle und ein ausser Kontrolle geratenes Kraftwerk setzen am 9.August 2007 unser Archiv auf der Zurlindeninsel unter Wasser. Vier Tage später räumen wir das verwüstete Archiv und retten, was noch zu retten ist. In stundelanger Arbeit werden Protokolle getrocknet und Fotos abgelöst, getrocknet und neu eingeklebt. Eine Woche später findet unter stahlblauem, wolkenlosem Himmel das Eidgenösische Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Aarau statt. Einige Turnerinnen stehen über das Wochenende von morgens früh bis abends spät im Einsatz an einem Verpflegungsstand, mit einem positiven Effekt für die Vereinskasse.
In den Herbstferien besuchen 19 Frauen die Operettenaufführung in Möriken (Die Banditen) und eine Woche später führt uns die Vereinsreise zur Besichtigung der Rimusskellereien in Hallau und einem Ausflug auf den Randen und nach St.Blasien.
Da es zu Reklamationen betr. der Turnstundengestaltung kommt, lässt die Präsidentin eine Umfrage machen. Nur ein kleiner Teil der Turnerinnen ist nicht zufrieden mit der Art des Angebotenen.
Auch die Mädchenriege hat den Betrieb wieder aufgenommen, haben sich doch zwei junge Frauen für die Leitung gemeldet.
Dank der neuen FitDancegruppe hält sich der Mitgliederschwund in Grenzen.

2006
Das Aarauer Turnblatt wurde von der Aargauer Zeitung gekündigt, da defizitür. Es erscheint deshalb vorläufig nicht mehr, was von vielen bedauert wird. Der DTV Aarau wird 100 Jahre alt. Verschiedene Projekte begleiten das Jubiläumsjahr. Das neue Logo, entworfen von Chantale Peyer ziert das Briefpapier, die Couverts und die neuen Vereinsleibchen. Eine Internetseite www.dtv-aarau.ch wird aufgeschaltet und ersetzt teilweise das Turnblatt. Der Jubiläumsvereinsausflug führt bei nasskaltem Wetter in den Botanischen Garten von Brüglingen, wo wir bei einer Führung viel Interessantes erfahren. Am 2. September steigt im Gasthof Schützen das grosse Jubiläumsfest mit Partnern und Gästen. Die Präsidentin Rosemarie Hunkeler begrüsst die Gäste und schaut in einer Fotoreportage auf die Aktivitäten der letzten 100 Jahre zurück. 14 Turnerinnen aus verschiedenen Abteilungen studierten unter der Leitung von Aurea Fernandez 2 Blocktänze und einen Schweizertanz ein. Die Präsidien von BTV, Fitness- und Männerriege, die Präsidentin des Aarg. Turnverbandes, der Präsident des Kreisturnverbandes und die Ehrenmitglieder gratulieren und überbringen jeweils einen Zustupf für die Kasse. Schösu, der engagierte Allein-Unterhalter strapaziert unsere Lachmuskeln und am Schluss um Mitternacht würden wir noch lange feiern.
Als letztes Projekt stand ein Wellness-Weekend im Tessin auf dem Programm. 17 Turnerinnen aus drei verschiedenen Abteilungen reisten im November nach Serpiano ins gleichnamige Hotel und liessen sich ein Wochenende lang verwöhnen mit feinem Essen, Massagen, Bädern, Sauna und der herrlichen Tessiner Sonne.

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2005
Die ASV wird aufgelöst, es gibt eine neue Vereinigung aarauaktiv. Das Durchschnittsalter im Verein liegt bei 61 Jahren und bereitet der Präsidentin Sorgen. Damit der Mitgliederbeitrag nicht erhöht werden muss, wird die Abschaffung der Freimitgliedschaft vorgeschlagen und angenommen. Auch die Ehrenmitglieder bezahlen inskünftig die Verbandsabgaben und sind nur noch vom Vereinsbeitrag befreit. Diese Regelung tritt mit der Annahme der neuen Statuten 2006 in Kraft.
5 Turnerinnen und eine Schar der Mädchenriege beteiligten sich am Kantonalturnfest in Zofingen.

2004
An der Tour d'Argovie, einem kantonalen Veloanlass, verkauft der DTV Kaffee und Kuchen: Einnahmen: Fr. 1002.- . Das angebotene Turnen für Alle ab 65 stösst auf wenig Interesse und wird eingestellt. Die Mädchenriege entwickelt sich erfreulich, obwohl diese seit einigen Jahren nur noch für Mädchen der 1. - 5. Klasse angeboten wird.

2003
Bei der Sportversicherungkasse des STV ist nur noch versichert, wer gemeldet ist und eine STV-Mitgliedkarte hat. Die vorgeschlagene Statutenerneuerung wird angenommen und der Turnfestfonds wird in einen Festfonds umgewandelt. Verschiedene Leiterinnen treten zurück, Ersatz ist schwierig zu finden. Glücklicherweise besuchen zwei (eine davon ist die Präsidentin) interessierte DTV-Turnerinnen den Seniorensportleiterkurs, und auch für die Mädchenriege meldet sich eine engagierte junge Frau.

2002
Seit Januar turnt jeweils am Mittwoch eine Aerobicgruppe, welche auch Nichtmitgliedern offen steht. Die Präsidentin ad interim übernimmt das Präsidium, die Beisitzerin das Aktuariat. Die Leiterlöhne werden auf Fr. 30.- pro Stunde angehoben. Das von einem Architekturbüro angebotene Geld zur Jugendförderung fliesst leider nicht der Mädchenriege zu. Der frühere ETV (Eidgenössischer Turnverband) nennt sich seit einiger Zeit STV (Schweizerischer Turnverband). Der Computer hat definitiv Einzug gehalten für die administrativen Geschäfte: So müssen dem STV die Mutationen laufend gemeldet werden (elektronisch), die zweijährliche Etatmeldung entfällt. Seit langem verzeichnet der Verein wieder mehr Eintritte als Austritte. Die Materialkästen werden inventiert und neu beschriftet, was die Leiterinnen sehr zu schätzen wissen.

2001
Die Präsidentin hat auf diese GV hin gekündigt. Beitragserhöhung auf Fr. 100.-. Die Aktuarin übernimmt das Amt interimsweise. Die Protokollführung übernimmt die neue Beisitzerin. Die Schnurballgruppe wird aufgelöst. Ein neuer tragbarer Radio, der auch CDs abspielt, ersetzt den alten Kasettenrekorder. Am 10. November wird in Möhlin der Aargauische Turnverband (Zusammenschluss von AFTV, AKTV,AMTV oder kurz von Frauen- und Männerturnvereinen). Die dazugehörige Zeitschrift heisst aartur und wird gratis an die Präsidenten, die Tech. Leiterinnen und die Jugi-Leiter abgegeben.

2000
Der Vorstand bleibt beim alten System. Die beiden Dienstagabteilungen werden zusammengelegt, neuer Turnstundenbeginn 20.00 Uhr. Der DTV überaltert langsam, das jüngste Mitglied ist 38 Jahre alt, über 70jährige gibt es mehr als 40jährige. Ab diesem Jahr wird die GV nach dem Essen (wofür eine Anmeldung nötig ist) stattfinden (Wunsch des Wirts). Geburtstagsbesuche werden nur noch von der Abteilungsleiterin und nicht mehr von der Präsidentin gemacht. Die Materialverwalterin übergibt ihr Amt nach 26, die Technische Leiterin nach 15 Jahren TL und 20 Jahren Leitertätigkeit. Die Abgaben an die übergeordneten Verbände belaufen sich auf Fr. 8400.-, für Löhne Fr. 7000.-, demgegenüber stehen die Einnahmen der Mitgliederbeiträge von Fr. 13600.-.
Am Jubiläumsanlass 30 Jahre ASV präsentierte sich der DTV mit einem Aktivitätenstand, was v.a. ein Anziehungspunkt für Kinder war.

1999
Die Vorstandsmitglieder und die Leiterinnen werden ganz beitragsfrei, d.h. die Verbandsabgaben werden neu der Kasse belastet. An der Gymshow verkauft der DTV Kuchen und führt eine Cüplibar. (Gewinn Fr. 1291.-) Der Eintritt für die Gymshow beträgt Fr. 12.-. Für die Besichtigung von SF DRS (Schweizer Fernsehen) haben sich 53 Interessierte angemeldet. Da die Teilnehmerzahl auf 40 beschränkt ist, wird eine Abteilung (A 2) separat reisen. Im Schnurball kriselts. Die Leiterin der A 1(Dienstag 20.30 Uhr) ist erkrankt, die der Gym 2 (Dienstag 19.30Uhr) hat gekündigt. Die Leiterin der Donnerstagabteilungen erklärt sich bereit die Abteilung von 20.30 Uhr zu übernehmen. Da dies jedoch bedeutet, dass bei ihrem Ausfall drei Abteilugen ohne Leiterin dastehen, wird nach einer anderen Lösung gesucht. Eine Turnerin wird bis zur GV alle 2 Wochen eine Stunde leiten.
Im Vorstand wird ein Systemwechsel diskutiert: Anstelle der Abteilungsleiterinnen sollen ev. die Turnleiterinnen im Vorstand Einsitz haben.

Bertrand Piccard umrundet erstmals in einem Ballon die Erde.

1998
Nach 27 Jahren tritt M.Iseli als Kassierin zurück. Einmal pro Monat wird am Mittwoch ein Schnurballtraining eingeführt, offen für Turnerinnen aus allen Abteilungen. Unter der neuen Mädchenriegenleiterin turnen wieder 23 Mädchen.
Da sich zu wenig Helferinnen melden, ist es nicht möglich an der Team Aerobic Meisterschaft (13. Dezember) die Wirtschaft zu führen. Der AFTV klagt über Mitgliederschwund (700 Abgänge).

1997
Die Kreisturnverbände Aarau und Kulm schliessen sich zusammen, da es immer schwieriger wird die Vorstandsämter zu besetzen. Auch die Mädchenriege steckt in der Krise. Es turnen noch 4 Mädchen
Freimitglied wird man mit 20 Jahren Vereinszugehörigkeit. Der Hilfsleiterinnenlohn wird auf Fr. 18.- angehoben. Der Beitrag der Mädchenriege wird neu auf Fr. 50.- angesetzt. 1998 soll in Aarau ein Stadtjubiläumsfest Aargrandissimo stattfinden. Für den Quadratmeter muss Fr. 100.-, für Wasseranschluss 900.-, Stromanschluss- und Verbrauch bis 700.- bezahlt werden. Dazu kommen noch die Kosten für Bänke, Tische, Kühler etc. Angesichts der hohen Kosten verzichtet man, ebenso wie der BTV, auf das Betreiben eines Beizlis.

1996
Aus der Zeitschrift Sport aktiv wird Gymlive, pro Turnerin muss dafür Fr. 10.- abgeliefert werden. Die Jahresbeiträge werden auf Fr. 90.- gesetzt. Die Absenzenregelung wird abgeschafft, d.h. es gibt auch keine Ehrenmeldungen mehr. Die Freimitgliedschaft muss daher neu geregelt werden. Am ETF in Bern machen 9 Turnerinnen mit. Es gibt keine allg. �ungen mehr. Die Grossraumvorführung ist den Jahreszeiten gewidmet. Aarau ist dem Thema Winter zugeteilt. Der Turndress und die Festkarte (Fr. 70.-), welche für die Zeit des Turnfests als Generalabonnement für die SBB gilt, wird aus dem Turnfestfonds bezahlt. Diesmal strahlt die Sonne über die Vorführungen.

Wim J.Ouboter erfindet ein neues "Trottinett", den schnellen, wendigen und klappbaren Micro-Scooter.

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1995
Der Leiterinnenlohn wird auf Fr. 28.- (vorher 20.-) erhöht. Für die Gymshow im Mai werden Helferinnen benötigt für die zwei Kaffeestände und die Grillstände. Laut STV muss jeder Turnverein eine Seniorenabteilung führen und die Leiterin muss den entsprechenden Ausbildungskurs besuchen.

1994
Die Turnerinnen stellen einen Antrag zur Beschaffung eigener Mätteli. Mangels Beteiligung wird am Kreisturnfest in Gränichen der Fit Pla Fra nicht durchgeführt. 10 Turnerinnen beteiligen sich an den allg. Übungen. Die Mädchenriege studiert ein Clownprogramm ein und bringt dieses im Kinderspital zur Aufführung. Wegen Abgängen werden die beiden Gruppem wieder zusammengelegt.

1993
Das Aarauer Turnblatt erhält ein neues Titelblatt und wird zweispaltig geschrieben. Die Getränke im Kaffeezelt sind alkoholfrei, ausg. das Wyberkafi. Das Kaffeezelt ist ab 06.00 Uhr geöffnet, da ab 07.00Uhr geturnt wird. Pro Tag stehen 36 Helferinnen im Einsatz, jeweils 4 Schichten �4 Stunden. Der Reingewinn von Fr. 6000.- wird für ein Essen mit den Helferinnen verwendet, der Rest geht in die Kasse. Verbraucht werden u.a. 160 Torten, 900 Linzertörtchen, 800 Nussgipfel, 2500 Wyberkafi. Der BTV erhielt als Geschenk Fr. 400.- verpackt in einem Ballon.
Der Jahresabschlusshock in der Waldhütte, welcher anstelle der Waldweihnacht angeboten wird, ist nur schwach besucht (35 Teilnehmende).

1992
Für die Mädchenriege werden Landhockeystöcke angeschafft. Teilnahme am Regionalturnfest in Muri mit Gymnastik mit Ball und Tambourinübung. Bei der Schnurballmeisterschaft in Seon landete Aarau auf dem letzten Platz. 1993 findet das Kantonalturnfest an 2 Wochenenden in Aarau statt aus Anlass des 150 Jahr Jubiläums des BTV. Der DTV wird ein Kaffeezelt führen und für das Frühstück verantwortlich sein. Praktisch alle Vorstandssitzungen gelten der Organisation dieses Anlasses.

Am Universitätsspital Lausanne sind erstmals Roboter bei einer Gehirnchirurgie im Einsatz.

1991
Das Eidgenössische Turnfest wird aus Anlass der 700 Jahrfeier der Schweiz um ein Jahr verschoben und findet im Juni in Luzern statt. 25 Turnerinnen (inkl. Schlachtenbummlerinnen) fahren im neuen eleganten Vereinstrainer (violett/grün) zum Wettkampf (Fit Pla Fra, 6. Rang) und an die allg. Üungen, welche wegen des nasskalten Wetters ohne Bodenteil geturnt wurden. Zu Hause werden die Turnerinnen umso herzlicher empfangen.

Am CERN in Genf wird das WWW (world wide web) erfunden.

1990
Wegen der Züglete verzeichnet die Mädchenriege 10 Austritte. Die Beitragszahlungen an den AFTV sind massiv gestiegen. Deshalb wird der Jahresbeitrag auf Fr. 70.- festgesetzt. Die junge Gruppe findet keinen Anklang und wird eingestellt. Auch bei den Frauen 2 und 1 ist die Teilnehmerzahl abnehmend, doch die Frauen wollen von einer Zusammenlegung nichts wissen. Die Materialkästen mussten nach der Renovation vom Materialraum ins Untergeschoss gezügelt werden.
Am Regionalturnfest in Suhr holt der DTV Aarau den 1. Rang im Fit Pla Fra.

Am Technikum Biel entsteht das Solarmobil"Spirit of Biel".

1989
Ab Frühjahr kann die Mädchenriege nicht mehr in der Sporthalle turnen. Sie werden in die Zelgliturnhalle wechseln und jeweils Mittwoch von 18.00 - 20.00 Uhr turnen. Die Zeit ab 20.00 Uhr soll für eine junge Gruppe reserviert sein. Diese startet nach beschwerlicher Leiterinnensuche Ende Oktober. Der Mitgliederbeitrag erhöht sich von Fr. 50.- auf Fr. 60.-. Die Turnhalle wird vom Juni bis September renoviert. Die Turnstunden müssen ausserhalb stattfinden. Deshalb wird auch auf die Absenzenregelung und die Löffeliabgabe verzichtet.
Das Interesse an der Waldweihnacht zusammen mit dem BTV nimmt immer mehr ab und wird deshalb zum letzten Mal durchgeführt. Am Trio Turnfest in Eiken beteiligten sich 3 Aarauerinnen als Kampfrichterinnen und 7 bei den allg. Üungen.

1988
Roy Lang tritt nach 20 Jahren Präsidium zurück. Die Mädchenriege soll aufgeteilt werden, da die Altersunterschiede (1. 9. Klasse) zu gross sind. Die neue Präsidentin möchte von der Mädchenriege bis zum Seniorenturnen Turnstunden anbieten. Der durchgeführte Elternabend in der Mädchenriege war ein voller Erfolg.

Martin Schwab weist nach, dass sich das Zentralnervensystem doch regenerieren kann.

1987
Am Kantonalen Turnfest in Boswil machen 17 Turnerinnen bei den allg. �ungen mit. Die Festkarte und etwas ans Turnkleid werden bezahlt. Trotz des Regens (Schuhe bleiben im Matsch stecken!) werden die allg. �ungen geturnt
Die vielen Austritte geben zu reden es gibt einfach zu viele Angebote.
Hochwasser bedroht die bei Völlmys eingelagerten Akten. Die Akten werden gerettet und finden auf der Zurlindeninsel eine neue Heimat. Das neue Turnerinnenheft koste pro Abo Fr. 28.- . Es wird abgeklärt, ob man immer noch gleich viele Abos beziehen muss.

Alfred Hiestand entwickelt vorgegarte Teiglinge für tiefgekühlte Buttergipfel.

1986
Der schriftliche Jahresbericht wird dem Protokoll der GV beigefügt. Monika Tanner ist über den Winter für die Mädchenriege eingesprungen. Anstelle des schlecht besuchten und defizitären BTV-Abends findet im Restaurant Schützen ein Familienabend statt. Die Mädchenriege machte am Jugi-Tag in Muhen mit.

In Basel wird die erste "Memory-Klinik" Europas eröffnet.
Jean Monney erfindet das Komplett-Bügelsystem "Laura-Star"

1906 1916 1926 1936 1946 1956 1966 1976 1986 1996 2006

1985
Die Festkarten für das Kreisturnfest in Oberentfelden soll diesmal von den Turnerinnen selber bezahlt werden. Auf dem Färberplatz servieren die Turnerinnen ein Frühstück anlässlich Sportler helfen Behinderten für Fr. 7.-
Der DTV Aarau ist Sieger bei den Vereinswettkämpfen der Frauen, beim Schnurball landete Aarau 1 auf Rang 4 und Aarau 2 auf Rang 10. In der Mädchenriege turnen nur noch 7 Mädchen und die Leiterin ist vom Herbst bis Frühling verhindert.

1984
In Winterthur beteiligen sich 12 Turnerinnen an der Wettkampfgymnastik, 12 an den Allroundspielen und 34 an den allg. Üungen. Am Sonntagabend werden die Turnerinnen am Bahnhof abgeholt und zu einer Nachfeier ins Restaurant Affenkasten geladen. An die Festkarten werden Fr. 70.- , resp. Fr. 25.- bezahlt.
Die Zeitschrift Frauenturnen muss vom Verein abonniert werden, pro 5 Mitglieder ein Exemplar. Eine Leiterin möchte die Zeitschrift gratis, doch der Vorstand findet, die Leiterinnen können das Abo bezahlen.

Willy und Peter Michel entwickeln die Insulinpumpe MRS.

1983
Der Mitgliederbeitrag wird auf Fr. 40.- erhöht. Die Turnhallenbenützung ist ab diesem Jahr gratis. Die Abwarte sind berechtigt zu prüfen, ob die Stunden mit der Minimalanzahl von 15 Turnerinnen belegt sind. Kleine Gruppen sollen zusammengelegt werden. 25 Turnerinnen möchten trotz dem umstrittenen Tenue an den Schweizerischen Frauenturntagen in Winterthur teilnehmen. 50 Turnerinnen leisten Servicedienst beim Stadtfest in der Beiz zum goldige Turnschuh. An den Schnurballmeisterschaften ist der Erfolg mittelmässig.

Das Hundekotsammelsystem "Robidog" von Josef Rosenast sorgt für saubere Strassen.

1982
Am Kreisturnfest in Biberstein machen 28 Turnerinnen bei den allg. Üungen mit. An den Schnurballmeisterschaften wird neu nur noch mit 6 statt 8 Spielerinnen gespielt. Der Archivschrank hat die Renovation des Pestalozzischulhauses nicht überstanden. Die Ehrenmitglieder spenden einen neuen Schrank. Dieser kommt in die Pestalozziturnhalle zum Archiv des BTV. Erneut wird über die Absenzen diskutiert. Die Löffeliabgabe wird beibehalten. Für die Jubiläumsturnahlle in Magglingen muss der DTV Fr. 1345.- bezahlen (Fr. 5.- / Mitglied), da sich der AFTV dazu verpflichtet hat. Für den BTV-Abend soll mehr geworben werden, damit dieser Anlass wieder besser besucht wird.

Nicolas Crevoisier erfindet die Girolle.

1981
Das 75-Jahr-Jubiläum wird am 26. September in der Kettenbrücke gefeiert. Vorgesehen sind Essen, Tombola (jede Turnerin bringt ein Päckchen oder Geld) und 7 Bühnenauftritte, Tanz ab 22.00 Uhr. Es haben sich 190 Personen angemeldet. Frl. H. Joho hält die Festrede. Gäste, Ehrenmitglieder und Vorstandsmitglieder werden mit Ansteckblumen geschmückt. Die Rechnung für das Extraturnblatt wurde vom Aargauer Tagblatt von Fr. 300.- auf Fr. 200.- reduziert. Das nur selten benützte Klavier wird gekündigt. Am Kantonalturnfest in Gränichen beteiligen sich einige Turnerinnen am sog. Fit Pla Fra = Fitnessplauch für Frauen. Die Turnerinnen wünschen sich leichtere Matten. Es wird darauf hingewiesen, dass es jedermann freigestellt sei, eine Wolldecke mitzubringen.

Der erste CD-Player kommt auf den Markt.
Jean Daniel Nicoud und Daniel Borel entwickeln die Computermaus "Logitech"

1980
Am Regionalturnfest in Oberkulm werden die 11 besten Turnerinnen zu einer Wettkampfgymnastik antreten. Eine Turnerin übernimmt die Kosten für das Tonband und die Miete der Turnkleider. Die Wettkampfteilnehmerinnen brauchen eine Festkarte, die Turnerinnen der allg. Üungen bezahlen den Eintritt. Die Wettkampfturnerinnen erreichen in Oberkulm Rang 1! Am Aarauer Stadtfest zeigen die Turnerinnen ihre Gymnastik nochmals. Zum dritten Mal wird der Weg um die Welt durchgeführt. Jede Abteilung wird anstelle der Turnstunden auf diesem Parcour laufen. Fr. 620.- resultieren vom ASV-Fest. Damit soll ein Vereinstrainer oder ein einheitlicher Gymnastikdress angeschafft werden.

1979
Während der GV gilt erstmals ein Rauchverbot. Im Jahresbericht erscheinen erstmals die Tätigkeitsprogramme, v.a. die Ausflugsberichte der einzelnen Abteilungen. Das Defizit beträgt Fr. 3581.90 und wäre ohne das Legat einer verstorbenen Turnerin noch viel höher. Erneute Absenzendiskussion: Es muss der Stunde mitgeturnt werden. Entschuldigungen sind vor der Stunde zu melden und wer zu spät kommt erhält eine Absenz. Die Gymnastikstäbe sollen von der Sporthalle in die Zelglihalle kommen. Unter der Treppe wird dem DTV ein weiterer Kasten zugewiesen. Der ASV organisiert in der Schachenhalle ein Sportfest: L. Mäder würde eine Turnstunde leiten. Auch könnten die Üungen vom Kreisturntag gezeigt werden. Dafür wird ein Beitrag von Fr. 3.- erhoben.

Die Compactdisk (CD) wird als Speichermedium entwickelt.

1978
18 Turnerinnen werden in Genf mitmachen. Da die Abt. A 1 nicht mehr existiert, soll die A 3 diesen Platz einnehmen und für Turnerinnen da sein, die auch gewillt sind öffentliche Auftritte zu bestreiten. Für das Turnfest wird der Festkartenpreis und Fr. 20.- Sackgeld ausbezahlt. Aushilfen, sofern sie brevetiert sind, sollen zu gleichen Ansätzen wie die Leiterinnen entlöhnt werden, z. Zt. Fr. 15.-/ Stunde. (Richtlinie AFTV: Fr. 24.- / Abend). Die Mächenriege pausiert über den Sommer, da der Leiter in die RS muss und die Kinder als Folge des Schulsports nicht mehr so zahlreich erscheinen. Zwei Leiterinnen erklären ihren Rücktritt aus Mangel an Anerkennung. Die neue Leiterin möchte Indiaca einführen, es werden deshalb 4 Indiacabälle angeschafft.

1977
Die zweite Gymnastikstunden wird am Dienstag angeboten. Das Regionalturnfest wird von Aarau durchgeführt, dazu werden Helferinnen benötigt. Das Fest verzeichnet ein massives Defizit, so dass für den Helfereinsatz Nichts in die Kasse kommt. Der Festkartenpreis für das Eidgenössische Turnfest in Genf 1978 beträgt Fr. 65.50, inkl. Bahnfahrt.
Das Tonband ist defekt, doch da die Leiterinnen ihre eigenen Geräte mitbringen, wird von einem Neukauf vorerst abgesehen.

Firma Wander bringt das Kraftgetränk "Isostar" in Pulverform auf den Markt.

1976
Erneute Diskussion der Absenzenregelung und der Löffeliabgabe. Die Löffeli werden weiter gewünscht, es zählen aber nur die besuchten Stunden der Stammabteilung. Für den Besuch der Volleyballstunde gibts keinen Strich. Es wird diskutiert, eine Stunde für junge Turnerinnen einzuführen, doch die Volleyballstunde möchte man dafür nicht hergeben, obwohl diese von 19.30 Uhr schlechter besucht ist als die von 20.30 Uhr.
Für den September ist aus Anlass des 70-Jahr-Jubiläums ein Familienabend geplant. Auch die Turnstunden vom 13. -17. September werden öffentlich sein. Am Stadtfest Aarauer Wälle vom 10. / 11. September betreibt der DTV eine Würstlibeiz mit Kaffeestube. Reinertrag Fr. 1000.-
Die Gymnastikstunde ist überfüllt, zeitweise bis 50 Turnerinnen. Es wird diskutiert, ob ev. die Abt. Frauen 2 auf Dienstag 19.30 Uhr wechseln könnte, da das Interesse für Volleyball nicht mehr so gross ist. So könnte man am Montag 2 Gymnastikstunden anbieten.

Die amerikanische Firma IBM bringt die ersten Nadeldrucker auf den Markt.

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1975
Die Volleyballgruppe wurde Sieger an den Kreismeisterschaften. Herr G. Bader ist amtsmüde und übergibt die Leitung der Frauen 1 an R. Wilhelm. Auch für die A 2 fehlt immer noch eine Leitung. Am Kantonalen Frauenturntag beteiligen sich 9 Turnerinnen an den allg. �ungen. Zu Lasten der Vereinskasse werden Turnkleider gemietet, da nicht im blauen Turnkleid sondern bunt geturnt wird. An den Vorführungen der Frauen machen 28 Turnerinnen mit. Das Tenue ist schwarz/gelb. An die gelben Leibchen werden jeder Turnerin Fr. 5.- bezahlt. Die Damenleichtathletikriege gibt ihren Austritt aus dem Frauenturnverband bekannt.

1974
Die Volleyballstunde am Dienstag kann von Interessentinnen aller Abteilungen besucht werden. Die Mädchenriegenleiterinnen arbeiten immer noch gratis. Die fleissigsten Mädchen erhalten ein Löffeli. Um die Leiterlöhne entbrennt eine Diskussion. Die Gymnastikabteilung muss eine neue Leiterin suchen. Der Turnfestfilm von G. Neeser verlangt von den Turnerinnen ein Ausharren bis Mitternacht. Auch dieses Jahr wird ein Familienabend durchgeführt. Mitwirkende, Ehrenmitglieder und Passivmitglieder haben freien Eintritt. Reingewinn: Fr. 1600.-, der Abend ist ein voller Erfolg. Der DTV wird vom ASV angefragt, ob er das Lehrlingsturnen, 2 x 45 Minuten, in den Turnplan aufnehmen könnte. Im äussersten Notfall würde man die Dienstagstunde dafür hergeben, die Turnleitung müsste aber selber besorgt werden.
Der erste Post-it-Zettel: USA. Als Art Fry, 1974 wieder mal ein Lesezeichen aus dem Buch fiel, hatte er eine Idee. Spencer Silver, ein Arbeitskollege von der Firma 3M, hatte einen Klebstoff erfunden, der nicht besonders stark haftete. Warum nicht die Lesezeichen damit ins Gesangsbuch kleben?

Andreas Grüntzig entwickelt am Kantonsspital Zürich den Ballonkatheter, welcher 1977 zum Einsatz kommt.

1973
An der GV werden Kaffee und Kuchen spendiert (Turnfestgewinn). Die Absenzenregelung führt zu heftigen Diskussionen pro und kontra Löffeliabgabe. Die Mehrheit entscheidet sich für Beibehaltung. Der Wandertag wird aufgehoben und der sportärztliche Dienst im Zwei- Jahresrhythmus durchgeführt. Anlässlich der Kartothekbereinigung stellt man viele nicht ordnungsgemäss gemeldete Austritte fest. Die Dienstagturnstunde für die Jungen (19.30 Uhr) soll in eine Spielstunde umfunktioniert werden. Der Kreisturnverband Aarau stellt eine Instruktorin zur Erlernung der Volleyballregeln zur Verfügung.

Vom amerikanischer Ingenieur Douglas C. Engelbart (geb. 25.1.1925) wird 1973 die Computer-Maus erfunden.

1972
Aarau führt die Schweizerischen Frauentuntage und das Eidgenössische Turnfest durch. Der DTV marschiert in weisser Bluse und dunkler Hose oder Rock, sowie einem Stadtwappenfähnchen am Umzug mit. Da keine Fähnchen aufzutreiben sind, werden solche kurzerhand kopiert und an Bambusstecken geklebt. Die Ehrendamen tragen Miniröcke in den Stadtfarben, dazu einen roten Hut. Die vielen Helfereinsätze werden mit Fr. 1.- / Stunde vergütet, was dem DTV Fr. 1700.- einbringt.
Von der Turn- und Sportkommission ergeht die Weisung, dass, wenn weniger als 12 Turnerinnen in der Turnstunde sind, dies den Entzug der Stunde nach sich zieht.

1971
Ca. 50 Mädchen besuchen die Mädchenriege, weitere Helferinnen sind erwünscht. Es muss neues Material angeschafft werden: 20 Gymnastikbälle, 20 Keulen, 1 Sprungseil, 1 Tonbandgerät. Das Amt der Werbeleiterin wird aufgehoben, neu nimmt die Mädchenriegenleiterin im Vorstand Einsitz. Für den Familienabend soll jede Abteilung eine turnerische und eine tänzerische Nummer vorführen. Der Gewinn beträgt Fr. 1458.55.
Am Wandertag beteiligt sich eine Rekordzahl von 94 Personen, auch die Mädchenriege ist dabei.

1970
Der Mitgliederbeitrag wird auf Fr. 25.- erhöht. Für die Teilnehmerinnen am Frauenturntag wird die Hälfte des Festkartenpreises bezahlt. Dem neu gegründeten ASV (Aarauer Sport Vereinigung) soll beigetreten werden. Für die Finanzierung des Altersheims gibts ein Städtlifest. Zusammen mit dem BTV betreibt der DTV ein Tessinerbeizli. Ein Turnlehrer fordert mehr Lohn: Fr. 30.- / Abend. Dies hätte auch die Erhöhung der anderen Leiterlöhne zur Folge und muss daher an der GV besprochen werden. Für den Oktober ist die Eröffnung einer Mädchenriege geplant. Die Stadt hat dazu die Bewilligung zur Gratisbenützung der Schachenhalle jeweils am Mittwochnachmittag gegeben. Der Beitrag wird auf Fr. 12.50 festgesetzt. Die Leiterinnen verzichten auf eine Entschädigung.

Floppy Disk zur Datenspeicherung
Jean Daniel Nicoud entwickelt das Portable Computer System PCS

1969
Anfrage der Stadt zur Mithilfe bei der Finanzierung für ein städtisches Alters- und Pflegeheim. An der GV zirkuliert ein Entwurf für einen Wimpel in den Stadtfarben. Die Materialverwalterin mahnt zu mehr Sorgfalt, vermisst wird der Plattenspieler. Interesse für Vortrag vom Frauenstimmrechtsverein wird positiv beantwortet.

Am 20.07. verlässt Neil Armstrong die Mondlandefähre und setzt als erster Mensch seinen Fuss�auf den Mond ("That's one small step for man, one giant leap for mankind"). Ein kleiner Schritt für den Mensch, aber ein grosser für die Menschheit.
In Zürich gelingt �e Senning und Marko Turina die erste Herzverpflanzung.

1968
Der DTV wird an die GV des BTV eingeladen da die Gründung einer dem BTV angegliederten Damenriege (Kunstturnen, Leichtathletik) auf der Traktandenliste steht.
Der Statutenentwurf soll an den Abteilungsversammlungen vorbesprochen werden. An der GV wird Punkt für Punkt vorgelesen und mit kleinen �derungen genehmigt. Der Wandertag ist neu nicht mehr obligatorisch. Aus dem Familienabend resultiert ein Gewinn von Fr. 79.10 Die Offerte für den Druck der Statuten (2000 Stk) beläuft sich auf Fr. 520.-

Fernsehsendungen werden farbig ausgestrahlt.
Niklaus Wirth erfindet die Programmiersprache "Pascal"
Die Firma Autophon entwickelt das Lawinensuchgerät Barryvox.

1967
Die Präsidentin, die Aktuarin und die Kassierin treten zurück. Die Abteilungsleiterinnen werden ersucht, in ihren Abteilungen Nachfolgerinnen zu suchen. Ab diesem Jahr werden die Protokolle mit Nummern versehen und deklariert das diesjährige Protokoll (fälschlicherweise) als 60igstes. Damit das Budget wieder ausgeglichen ist, wird einer Beitragserhöhung auf Fr. 20.- zugestimmt. Auch den neuen Statuten des ETV wird zugestimmt. Die 3 vakanten Posten können wieder besetzt werden. Die abtretende Präsidentin betreut weiterhin das Kostümlager. Die jungen Turnerinnen möchten gern Turnbändeli anschaffen. Man einigt sich auf den Einkauf von 50 Metern schwarz/weiss/rotes Band, Preis pro Bändel Fr. 2.50 Zur Behebung des Defizits erfolgen drei Vorschläge: 1. Flohmarkt (verworfen) 2. Reduzierung der Turnstunden, 3. Wiedereinführung der Beitragspflicht der Vorstandsmitglieder, 4. Familienabend.
Die Statuten sollen erneuert werden. Die Aktuarin wird beauftragt einen Entwurf zu schreiben.

Die japanische Firma Seiko bringt die erste Quarz-Armbanduhr auf den Markt.
Gerhard Baumann entwickelt die Hydrokultur "Luwasa"

1966
Auftritte an der Versammlung schweizerischer Lebensmittelinstruktoren und beim eidgenössischen Musikfest. Die Turnhalle ist jeden Montag und Donnerstag zum üben frei.

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1965
Die Mutationslisten können nicht bereinigt werden, da der Posten der Aktuarin nicht besetzt ist. Die Vicepräsidentin wird daher an der GV das Protokoll verlesen. Die Anmeldung für den sportärztlichen Dienst sind an die Technische Leiterin zu richten. Für die säumigen Beitragszahlerinnen werden Einzahlungsscheine verschickt. Wegen zuviel Schnees auf dem Chasseral wird der Wandertag auf die Staffelegg Laufenburg verlegt.

1964
Der Wandertag (obligatorisch) wird auch dieses Jahr wieder an Auffahrt, zusammen mit den Turnern, durchgeführt. Während den Ferien wird der Turnbetrieb aufrecht erhalten Entschuldigungen müssen vor der Turnstunde angebracht werden. Bei einem Bummel müssen keine Absenzen geführt werden. Dank der Mitwirkung der Aktiven bei verschiedenen Anlässen (Postfeldweibeltagung, Eidg. Schwing- und �plerfest, Service am Maienzug, Losverkauf an der internationale Hundeausstellung, DV Feuerwehr) kommt es zu einem Reingewinn von Fr. 1000.-

Die Computermaus wird von Dr. Douglas Engelbart am Stanford Research Institute / USA erfunden. Jacques Piccard baut das Passagier Unterseeboot "Mesoscaph"

1963
Für die Abendunterhaltung am ETF in Luzern soll auf Vorschlag von Frau Mühlethaler (Zofingen) eine Nummer Kinder im Zirkus einstudiert werden. Da eine Kostümierung nicht erlaubt wird, wird auf die Aufführung verzichtet. Aarau nimmt mit 2 Korbballmannschaften, an der Rundbahnstafette und an der Pendelstafette teil. Von den anfänglich gemeldeten 45 Teilnehmerinnen melden sich 20 wieder ab, was laut Präsidentin ein Armutszeugnis für den Verein darstellt. Grossen Erfolg haben die beiden Spitzenläuferinnen Vreni Vogt und Dolores Parolini mit einer Bestzeit von 10.5 Sekunden im 80m Lauf = Tagesrekord. Bei der Hauptprobe für die allg. �ungen am Samstag Nachmittag beginnt es bereits zu regnen und bei der Vorführung am Sonntag regnet es in Strömen das Turnfest wird abgebrochen.

Franz Tschappu erfindet den pneumatischen Zapfenzieher "corky".

1962
Ab Neujahr gibts eine Korbballgruppe am Montag nach dem Frauenturnen. An den Frauenturntagen in Zofingen nehmen 48 Turnerinnen teil. Aarau 1 ist Sieger im Korbball, auf dem 2. Rang Aarau 2 und 3, Rundbahnstafette Rang 5 und 32, Pendelstafette Rang 9 (von 68), In der Leichtathletik (80m Lauf, Ballweitwurf, Hochsprung) erzielte Aarau 2 Rang 7, Aarau 1 Rang 11, Aarau 3 Rang 50, Aarau 4 und 5 beide Rang 59. Der Höhepunkt bildeten die allgemeinen �ungen mit Kanoneinsätzen zu beschwingter Musik. Mit 12 Ehrendamen wurde die Kantonalfahne in einem Sonderzug nach Zofingen begleitet.

Aus Japan kommen die ersten Faserschreiber, sie sind völlig aus Kunststoff.

1961
Der Gymnastikbeitrag beläuft sich auf Fr. 18.-, (andere Turnstunden Fr. 14.-) da die neue Lehrerin Fr. 15.- plus Bahnspesen verlangt. Herr Wernli fällt wegen Ischias vorläufig aus, Frau Schafroth und Frau Gautschi werden ihn vertreten. Die neue Technische Leiterin (gewählt im März) geht im Juni nach �ersee.

1961 kamen die Pampers (vom Englischen to pamper = verwöhnen) auf den amerikanischen Markt.

1960
Die Benützungsgebühr pro Raum in der Turnhalle wird von Fr.-. 75 auf Fr. 1.50 erhöht, die Duschenbenützung von Fr. -.50 auf Fr. 1.- Für den DTV sperrt die Kunsteisbahn pro Woche 2 Stunden einen Platz ab. Frl. Hemmeler kann bis Herbst die Gymnastikgruppe leiten.

Der erste funktionstüchtige Laser wird von dem amerikanischen Physiker Theodore Harold Maiman gebaut.
Die Halogen-Lampe kommt auf den Markt.
Maurice Edmond Müller entwickelt das erste künstliche Hüftgelenk.
Die Firma Tavaro stellt die erste elektrische Zahnbürste Broxodent vor.

1959
Die Mithilfe am Kantonalturnfest brachte Fr. 2000.- in die Kasse. Herr Wernli übernimmt interimsweise die Leitung der Gymnastik, da Frl. Meier aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste. Die Briefe zur Suche einer neuen Leiterin bleiben unbeantwortet. An den Frauenturntagen in Basel nehmen 20 Turnerinnen teil, 2 Korbballmannschaften, je eine Gruppe für die Rundbahn- respektive Pendelstafette.

Die erste Landung auf dem Mond gelingt mit der sowjetischen Raumsonde "Lunik 2".
Max Hetzel, William Bennett, Egbert Van Haaften und William Mutter stellen die elektronische ArmbanduhrAccutron vor.

1958
Vom Reingewinn des BTV-Abends erhält der DTV 1/3, (Fr. 303.-) Unter der Leitung von Herr Direktor Zimmermann, Stadttheater Zürich, wird für das Aargauische Kantonalturnfest ein Festspiel einstudiert, die Proben sind jeweils Dienstag 20 21.45 Uhr in der Balänenhalle. Die Turnerinnen werden dazu ermuntert, sich an diesem Fest als Helferinnen zur Verfügung zu stellen. Da sich das alte Grammophon nicht mehr reparieren lässt, soll endlich ein Neues angeschafft werden. Herr Frey, Pianist der Gymnastikabteilung, kündigt und erhält zum Abschied eine Torte.

G. Christiansen, Dänemark erfindet den Legostein. Sohn Godtfred hatte 1958 den entscheidenden Geistesblitz. Die Noppen auf der Oberseite nützen erst etwas, wenn sich auf der Unterseite der Legosteine Röhren befinden. So ergeben Noppen und Röhren miteinander die ideale Klemmverbindung.
Die ersten Stereo-Schallplatten kommen auf den Markt

1957
Turnerinnen, welche am Fest (Aufführungen) mitmachen, müssen an den für sie reservierten Tischen sitzen, ansonsten bezahlen sie mit den Eintrittsbons. Preise für den Schätzwettbewerb Seilhüpfen: 1. Früchtekorb, 2. Schinkli oder Salami, 3. Blumenvase. Im Foyer des Saalbaus wird eine Budenstadt eingerichtet.
Neue Turnstundeneinteilung: Montag 19.15 20.15 Uhr Frauen2, Dienstag 19.15 20.30 Uhr Aktive 1, 20.30 21.45 Uhr Aktive 3, Donnerstag 19.15 20.30 Uhr Aktive 2, 20.30 21.45 Uhr Frauen 1, Freitag 19.45 20.45 Uhr Gymnastik 1, 20.45 21.45 Uhr Gymnastik 2
An der 125 Jahrfeier ETV in der Telli zeigen die Turnerinnen eine Gymnastikballnummer. Da die Feier vom TV übertragen wird, wünscht die Präsidentin, dass sich die Turnerinnen mit der Präsentation Mühe geben.

Auf der Hannover-Messe werden die ersten elektrischen Schreibmaschinen gezeigt. Roland Kuhn entwickelt das erste Antidepressivum.

1956
Elsi Hauser erklärt sich bereit, das Präsidium zu übernehmen. Wegen der Grippeepidemie sind an der GV einige Damen abwesend. Da der Saalbau renoviert wird, wird das 50-Jahr-Jubiläum auf Januar 1957 verschoben. Wegen zu hoher Kosten (Fr. 923.-) wird vom Drucken einer Festschrift abgesehen. Das Orchester (Berrys) kostet Fr. 440.- plus die Proben Fr. 30.-. Der Festwirt bezahlt Fr. 200.- ausserdem übernimmt er die Kosten für die Verpflegung des Orchesters, der Bühnenarbeiter und der Saalbauwache, sowie die Saalbaukosten für den Unterhaltungsabend und eine Probe. Die Vorstandssitzung zur Detailbesprechung des Fests dauert bis Mitternacht.

In den USA kommen die ersten Videorecorder in den Handel Ernst Reiss und Fritz Luchsinger besteigen als erste den Lhotse.

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1955
Die Präsidentin besteht auf ihrem Rücktritt. Für die Schweizerischen Frauenturntage sind nur 38 Turnerinnen gemeldet. Sie erhalten einen Beitrag von Fr. 15.- (Lehrtöchter Fr. 20.-) an die Festkarte. Den Beitrag erhält nur, wer auch an den allgemeinen �ungen mitmacht. An der DV des Schweizerischen Schuhhändlerverbandes tritt der DTV mit drei Nummern auf: Knopfballett, Negertanz und Altjungfernlied. Da der Verein immer wieder um Geldspenden angegangen wird, beschliesst man an der GV eine Sammlung für wohltätige Zwecke einzuführen. Die Aktuarin erklärt, sie bleibe nur im Vorstand, wenn eine neue Präsidentin gefunden werde.

Die Firma Birds Eye, England zersägt tiefgefrorene Fischfilets in kleine Blöcke und umhüllt sie mit Ausbackteig und Paniermehl, braten das Ganze ein paar Sekunden im � um es nachher wieder tiefzukühlen. Schon bald waren die Fischstäbchen in aller Munde
Walter Reist erfindet ein Transportsystem für schmierfreies Fördern von Zeitungen.

1954
Die Neubesetzung des Vorstands (4 Abgänge) gestaltet sich schwierig, will doch bald keine Turnerin mehr ein Amt übernehmen. Für die Frauenturntage in Bremgarten wird ein Haftgeld erhoben (Fr. 3.10). Die Präsidentin bedauert, dass sich nur wenig Aktivturnerinnen angemeldet haben. Der sportärztliche Dienst soll auch für die Turnerinnen angeboten werden. Kosten Fr. 5.- , davon werden vom SLL (Schweizerische Liga für Leibesübungen) Fr. 3.- zurückvergütet, wenn die Untersuchungskarte an die Kantonalpräsidentin geschickt wird.
Das alte Turnkleid soll bis 1958 ersetzt werden . Die Kosten dafür betrage für das fertige Röckchen Fr. 19.-.-, für die Tricothose Fr. 7.- An der Quartalsversammlung wird beschlossen trotz der hohen Festkartenkosten von Fr. 20.-/25.- an den Eidgenössischen Frauenturntagen in Zürich teilzunehmen. Im Preis inbegriffen sind Nachtessen, �ernachten, Frühstück, Mittagessen und allg. Unkosten.

Die ersten Transistorradios bringt die amerikanische Firma Regency auf den Markt. Aus Montreux wird die erste Eurovisionssendung des Fernsehens gesendet.

1953
Zwischen den einzelnen Abteilungen sollen Korbballmeisterschaften stattfinden. Die Leiter beklagen sich über die Zusammensetzung der Gruppen. In den Aktivabteilungen turnen etliche Frauen, die eigentlich in die Frauenabteilungen wechseln sollten. Frau Burger, welche Frau Mühlethaler (Gymnastik) ersetzt verlangt Fr. 15.- / Stunde. Wegen der Wichtigkeit der guten Führung wird zugestimmt. Der DTV erhält vom Ehepaar Mettler einen Reisegrammophon.
Zusammen mit dem BTV soll eine Werbewoche durchgeführt werden: Vorführungen in der Telli am Dienstag und im Stadion am Donnerstag. In der Kettenbrücke wird am Samstag ein Film von verschiedenen Turnanlässen gezeigt. Dr. Pfisterer hält einen Vortrag über Sport und Medizin und Herr Brack über Turnen im Allgemeinen. Die Aktiven zeigen einen Walzer und einen Feuertanz, die Frauen einen alten Jungferntanz.

Walter Obrist entwickelt Knorr-Aromat.

1952
Der DTV-Abend am 9. Februar ist dreigeteilt: Turnen, Tanzen, Mitternachtscabaret. Der Eintrittspreis beträgt Fr. 5.-, mit Coupon die Hälfte. Die Zeitungskritik bemängelt das fantasielose An- und Abtreten, die Beleuchtung, das Ziehen des Vorhangs und die Mikrofonanlage. Der Vorstand beschliesst darauf für die nächste Vorstellung den Berichterstatter selbst zu bestimmen. Um Kosten zu sparen werden die Gymnastikstunden gekürzt. Diese Turnerinnen möchten auch im Sommer turnen. Herr Weber möchte eine Leichtathletikstunde einführen, Dienstag 19.15 - 20.30 Uhr. Zwecks Weiterbildung besuchen seit einiger Zeit ein paar Herren von Landsektionen den Turnuntericht am Montag. Am BTV-Abend will der DTV keine finanziellen Risiken auf sich nehmen.

Von dem amerikanischen Arzt Paul M. Zoll wird erstmals einem Patienten ein Herzschrittmacher eingesetzt.

1951
Die gewünschten Gymnastikstunden werden probeweise über den Winter am Montag von 20 21 Uhr angeboten. Für Nichtvereinsmitglieder wird der Beitrag für die Gymnastikstunde auf Fr. 5.- für Jahr festgelegt. Herr Weber wird aufgefordert, das Training gewissenhafter zu leiten.
Fürs ETF in Lausanne sind 55 Turnerinnen gemeldet. Wegen des Defizits verzichtet der Vorstand aufs Vorstandsessen. Die Vorstandsmitglieder erhalten aber Festkarten für das ETF. Aarau 1 wird Platzsieger im Korbball in Lausanne, Aarau 2 hat Pech. �ernachtet wird eng zusammengepfercht auf Strohsäcken. Auf ein 3. Wiederholung der Allg. �ungen mit über 10'000 Turnerinnen wird wegen der grossen Hitze verzichtet. Am Abend werden die Turnerinnen von 5 Fahnendelegationen am Bahnhof abgeholt
Die Materialverwalterin erhält Fr. 30.-, da sie zur Aufbewahrung der Tanzkleider ein ganzes Zimmer zur Verfügung stellt.
Die Gymnastikstunden werden in die Gönhardturnhalle verlegt und sollen neu 5/4 Stunden dauern. Ausserdem müssen die Gymnastikteilnehmerinnen dem Verein beitreten und den Aktivjahresbeitrag bezahlen. Die Gymnastikstunde ist unabhängig vom normalen Turnbetrieb und es werden keine Absenzen geführt. Für die eingezogenen Gelder werden neu Quittungen ausgestellt

Ruben Rausing, Schweden hatte die Idee, Milch in stossfeste, stapelbare Kartons abzufüllen, das Tetra Brik war erfunden.
George de Mestral, Schweiz erfand nach dem Vorbild der Kletten einen Schnellverschluss und lässt die Idee 1951 patentieren.

1950
Versäumte Turnstunden müssen in der gleichen Woche nachgeholt werden. Die Festkarte (Fr. 5.-) für das Turnfest in Reinach wird aus der Vereinskasse bezahlt. Der �ungsplan lautet: Montag 19 20 Uhr Leichtathletik, 20 -21 Uhr Stafetten, 21 22 Uhr Kreisvorführung, Dienstag 20 -21 Uhr Turnen für alle die nicht am Fest teilnehmen, Mittwoch 19 -20 Uhr Korbball, 20 -21 Uhr Allg. �ungen, 21 - 22 Uhr Frauen 1, Freitag 17 - 18 Uhr Frauen 2. Alle bei der Leichtathletik beteiligten Turnerinnen müssen auch bei den Allg. �ungen mitmachen. Während des Turnfests besteht für alle Turnerinnen ein Alkoholverbot.
Die neue Zelgliturnhalle kann ab Mitte August benützt werden. Die Turnhallenkommission bittet um Meldung der Nutzungszeiten. Aktive 1 und 3 turnen am Dienstag, Aktive 2 und Frauen 1 verlegen ihre Stunden auf Donnerstag, Frauen 2 am Freitag, der Montag soll für den DTV reserviert bleiben. Das Material wird in der ersten Turnwoche gezügelt.
Dem BTV wird eine detaillierte Rechnung, (Fr. 411.- allein für die Kleider) für die Auslagen. betr. BTV-Abend geschickt. Es bleibt dem BTV überlassen wie viel er vergüten will.

UNIVAC I ist der erste serienmä�g hergestellte Computer
Hans Meier kreiert Kartoffelchips, welche ab 1955 von der Firma Zweifel produziert werden.
Die Knoblauchpresse Zyllis von Karl Zysset kommt auf den Markt.

1949 Die Teilnahme an den Vereinsanlässen wird auch für die Frauenabteilung obligatorisch erklärt, ausgenommen ist der Wandertag. Im Mai ruht der Turnbetrieb wegen der Scharlachepidemie. An der GV des Schweizerischen Feldpostvereins und am Hermes- Unterhaltungsabend führen die Turnerinnen einen Reigen auf. Frl Joho tritt auch von ihrer Leitertätigkeit bei den Frauen zurück. Da die Frauen einen Turnlehrer wünschen wird Herr Wernli die Abteilung übernehmen. An die städtische Bauverwaltung ergeht ein Gesuch um Senkung der Duschgebühren.

Der Schnellkochtopf Duromatic von Heinrich Kuhn erobert die Küchen.

1948
Nach 30 Jahren Engagement erklärt Frl H. Joho ihren Rücktritt als Leiterin und Vicepräsidentin. Das Jahresprogramm ist ziemlich umfangreich: Eislaufkurs, Skikurs, Skitage, Vorturnerinnenlehrgang, 3 Kreiskurse, Vorführung im Altersheim, Wandertag, Bergtour, Schwimmkurs, Leichtathletikkurs, Kurs für gute Schwimmerinnen, Herbstzusammenkunft AFTV, Vorführungskurs, Süssmostbummel, Mitgliederabend.
Für den deutschen Turnerbund werden gebrauchte Turnkleider gesammelt.
Herr O. Weber übernimmt die Aktivabteilung. Diese soll in der Balänenturnhalle turnen, damit bei Schönwetter in der Telli geturnt werden kann. Herr Weber wünscht die Turnstunde von 19 20 Uhr abzuhalten. Er ist auch bereit, eine zusätzliche Abteilung zu übernehmen, da Frau Burger ein höheres Salär (Fr. 500.-) verlangt, was nicht bewilligt wird. Die Herren Weber und Wernli verlangen Fr. 8.- pro Stunde, was abgelehnt wird. Sie erhalten Fr. 5.-

Die Mikrorillen-Schallplatte kommt auf den Markt und löst die bis dahin üblichen Schellackscheiben ab.
Robert H.Abplanalp erfindet ein Ventil für Aerosol-Sprays.

1947
Der Materialkasten muss an die Schule abgetreten werden. Der Abwart schlägt vor, die Kammer in der Garderobe zu benützen. Fleissige Mitgliederwerberinnen erhalten für die Werbung eines Aktivmitglieds einen Punkt, für Passivmitglieder Punkt. Für 3 Punkte gibts ein Löffeli. Frl Joho möchte diese System auch für fleissige Turnerinnen anwenden. Zusammen mit dem BTV findet im Glockenhof eine Filmvorführung als Werbeveranstaltung statt. Referent ist der bekannte Radioreporter Oskar Meier.
Das Klavier wird für Fr. 450.- verkauft, der DTV hat aber gratis Nutzungsrecht. Die Duschenbenützung würde pro Jahr Fr. 60.- plus Fr. .-50 pro Abend für den Abwart kosten. Für die Duschenbenützung soll jede Turnerin 10 Rappen bezahlen.
Da Frl Joho nach dem ETF für 3 Monate nach Amerika verreist übernimmt Hedi Kästli die Abteilung und wird den Leiterkurs besuchen. Die Duschenbenützung am Dienstag wird gestrichen, Mittwoch bleibt und Montag ist noch unklar. Die Duschenbenützung in der Pestalozziturnhalle bezahlt Frl. Joho.

In den amerikanischen Bell Telephone Laboratories erfinden die Physiker Shockley, Brattain und Bardeen den Transistor.
Die erste Polaroid-Sofortbildkamera wird 1947 vom Amerikaner Edwin Herbert Land vorgestellt.
Der Turmix Mixer von Traugott Oertli und der Rex-Sparschäler von Alfred Neweczerzal kommen auf den Markt.

1946
Das 40 Jahr-Jubiläum wird mit einer Abendunterhaltung in 2 Teilen (1. �ungen, 2. Märchentanzspiel in 4 Akten) und einem Festessen im Glockenhof begangen. Der Unterhaltungsteil wird in verkürzter Form (als Werbung) an einem Sonntagnachmittag im Saalbau wiederholt. Das alljährliche Defizit soll mit einer Beitragserhöhung und dem Zusammenlegen zweier Abteilungen vermindert werden. Herr Burger verlangt ein höheres Salär und die Verlegung seiner Stunden. Das Zusammenlegen der Stunden findet keinen Anklang.
Am Aargauischen Frauenturntag nimmt der DTV mit 5 Korbballgruppen, 1 Schnurballgruppe sowie 2 Stafettengruppen teil. Ausserdem beteiligen sie sich an den Gesamtübungen.
Die Arztrechnung (Fr. 7.-) einer verunfallten Turnerin wird von der Abt.kassierin beglichen, da die Turnerin behauptet, den Versicherungsbeitrag bezahlt zu haben, sie aber nicht gemeldet ist. Die Stadt Aarau will das Klavier abkaufen. In der Rückwand ist jedoch der Holzwurm drin. Laut Präsidentin soll die Stellung gegenüber dem BTV klargestellt werden. Dies betrifft v.a. die rechtzeitigen Anfragen für Aufführungen, die Einladungen an die Sitzungen und die prozentuale Beteiligung an Reingewinnen.

Beim Verbessern des Magnetrons, dem Herzstück des Radars, schmilzt Percy Spencer ein Schokoriegel in der Tasche. Die Mikrowellen müssen ihn erwärmt haben. Das erste Mikrowellengerät ist so gross wie ein Kühlschrank und kostet 5000 Dollar.
Der Motorroller als völlig neuer Zweiradtyp wird vom italienischen Fahrzeughersteller Enrico Piaggio auf den Markt gebracht (Vespa-Roller). Erhard Mettler erfindet die Waage mit nur einer Waagschale.

1906 1916 1926 1936 1946 1956 1966 1976 1986 1996 2006

1945
Herr Wolf demissioniert und die Präsidentin schlägt vor die Abteilungen 2 und 3 zusammenzulegen, damit ein Leiterhonorar eingespart werden könnte. Die anderen Vorstandsmitglieder sind dagegen. Die Präsidentin wünscht, dass die Leiter die Technische Kommission bilden. Der DTV ist immer noch der grösste Verein mit 319 Mitgliedern, der kleinste Verein ist Unterterzen mit 5 Mitgliedern. Am BTV Abend werden u.a. ein Ballett aufgeführt. Trotz grossem Anklang beim Publikum bezweifelt der Vorstand den künstlerischen Wert.

Aus einem amerikanischen Flugzeug wird die erste Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima abgeworfen

1944
Um Heizungskosten zu sparen werden die Schulen im Januar geschlossen. Auch langjährige Turnerinnen können Freimitglieder werden. Die Freimitglieder sollen eine Karte erhalten als Anerkennung und Ausweis. Der Präsidentin soll ein Telefon eingerichtet werden und Fr. 50.- der anfallenden Kosten von Fr. 60.- übernommen werden. Die Präsidentin will das Geschenk nicht annehmen. Die Leitersaläre werden wieder einmal diskutiert und abgestuft. Herr Burger erhält Fr. 7.50 pro Abend oder eine Jahrespauschale von Fr. 300.-, dann muss er aber Stellvertretungen selber bezahlen. Herr Wolf erhält Fr. 7.50 plus Bahnspesen, Die Damen erhalten zwischen Fr. 7.- bis Fr. 5.-, die Stellvertreterinnen Fr. 3.50.

Daniel Bovet entwickelt Antihistamin.

1943
Der DTV steuert einen Anteil von Fr. 150.- an die Vereinsvitrine des BTV (100 Jahr-Jubiläum) im Affenkasten bei. Der Aktenschrank des DTV befindet sich neu im Vereinshaus an der hinteren Vorstadt. Vom Turnblatt wird ein Exemplar für den Verein bestellt zur Aufbewahrung bei den Akten.

1942
Der Vorschlag Joho wird an der GV angenommen. Unter der Leitung von M. Mühlethaler soll jeweils am 1. Donnerstag im Monat gesungen werden. Auch ein Tanzkurs zusammen mit den BTV-Turnern wird vorgeschlagen. Die Fürsorgedienste fragen an, ob statt Socken auch Kinderpullis gestrickt werden könnten. Vom Aargauischen Frauenturnverband erfolgt der Vorschlag eine Werbeleiterin im Verein zu bestimmen. Die Gratisabgabe des Frauenturnens an die fleissigen Turnerinnen belastet die Kasse zu stark. Sie sollen wählen zwischen Abo, Turnbrosche oder Blumenstöckli.

Die Künstliche Niere, der Dialyse-Apparat wird vom Niederländer Willem Johan Kolff entwickelt.

1941
Trotzdem sich der Verein rühmt der grösste der Schweiz zu sein, beteiligen sich nur 17 Turnerinnen am Wandertag 1940. Der diesjährige Wandertag wird für die Aktiven obligatorisch erklärt. Der Jahresbeitrag wird erlassen, wenn eine Turnerin 6 neue Mitglieder anwirbt. Die Präsidentin und die 2. Kassierin wollen demissionieren. Frl Joho schlägt vor, dass jede Abteilung einen kleinen Vorstand haben soll (Abt.präs.Abt.Kassierin, Abt.Materialverwalterin) und von diesen dreien soll eine Einsitz im Vorstand haben.

Von der Firma RECTA gibts einen Flüssigkeitskompass Swiss Army Compass.

1940
Die Sockenlieferung wird verdankt. Auch an der GV wird gestrickt! Die Saläre der Leiter sollen nicht mehr als Jahrespauschale sondern pro Stunde ausbezahlt werden, und zwar für zwei aufeinander folgende Stunden Fr. 5.-, für eine Stunde Fr. 3.-. Zu Gunsten der Soldatenhilfe soll zusammen mit dem Cecilienverein eine Wohltätigkeitsaufführung (Lieder und Turnübungen) im Saalbau stattfinden.
Dem Stadtrat werden Fr. 50'000 (erwirtschaftet am Turnfest 1932) für den neuen Sportplatz zur Verfügung gestellt. Die Frauenabteilung feiert ihr 10Jahrjubiläum und hofft, dass sich in Zukunft auch bei Regenwetter die Turnerinnen fleissiger zur Turnstunde einfinden.

Ramon Casas Robert von der Firma Tavaro erfindet die erste elektrische Nähmaschine mit Freiarm Elna.

1939
Viel Applaus für schöne Bocksprünge und die anderen Vorführungen gibts am Schauturnen im März.
An den kantonalen Frauenturntagen in Lenzburg beteiligen sich bei strömendem Regen 39 Turnerinnen. Aarau steckt im Schnurball eine zünftige Niederlage ein, was zu der Bemerkung Anlass gibt, man sollte eben mehr auf Rasen trainieren und die Mannschaften früh genug zusammenstellen. Wegen der Mobilmachung sind die Turnhallen besetzt. Bei schönem Wetter werden Spaziergänge unternommen, bei Schlechtwetter wird im Kirchgemeindehaus gestrickt. Das Material zum Stricken wird vom Verein zur Verfügung gestellt und im Turnblatt erfolgt eine Anleitung zum Socken stricken. Das Turnblatt soll nur noch alle 2 Monate erscheinen.

Ausbruch 2. Weltkrieg im September
Paul Hermann Müller erfindet das Insektizid DDT.

1938
Die Präsidentin demissioniert, erklärt sich aber bereit noch ein Jahr anzuhängen. Zur Entlastung wird Frl. Hemmeler die anfallende Post erledigen. Da die Tourenbeteiligung immer sehr schwach ist, wird auf ein entsprechendes Jahresprogramm verzichtet. Im Juni wird an einer ao. GV die 21jährige Frl E. Lüscher, Buchs, zur neuen Präsidentin gewählt Der BTV-Präsident lässt anfragen ob das Turnblatt eingehen oder fortbestehen soll.

Das erste funktionsfähige Tonbandgerät wird in Deutschland entwickelt.
Der Kugelschreiber wird von den ungarischen Brüdern Ladislaus und Georg Biro erfunden. Max Morgenthaler presentiert den Nescafé

1937
Für die Not leidenden Spanier wird eine Seifensammlung durchgeführt. Da die Abteilung 1 sehr gross ist sollen Turnerinnen, welche schon mehr als 30 Stunden geturnt haben in die Abt, 2 oder 3 wechseln.

Kopieren im Xeroxverfahren

1936
Der DTV spendet Fr. 100.- an die Büste von Karl Fricker, welche im Garten des ETF-Eigenheims aufgestellt werden soll. Frl Joho möchte eine Turnstunde abgeben. Da der Besuch bei den Frauen 2 und 3 eher mager ist, sollen diese bei den Frauen 1 turnen. An den Frauenturntagen in Winterthur nehmen 50 Turnerinnen teil. Der DTV spendet Ehrengabe, welche der Leichtathlet Armin Guhl erhält: eine komplette Babyausstattung mit Wiege, Töpfchen und von den Turnerinnen selbst gestrickten Kleidchen.
Die Turnfahrt nach Schafisheim wird wegen Kinderlähmung im Aargau abgesagt. Der DTV ist der grösste Damenturnverein der Schweiz.

Die ersten Marktfähigen Leuchtstoffröhren werden bei OSRAM hergestellt
Tadeus Reichstein entwickelt gleichzeitig mit Edward C. Kendall das Medikament Cortison.

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1935
An den kantonalen Frauenturntagen in Rheinfelden glänzt der DTV mit einer Seilspringübung. Die Festkarte inkl. Mittagessen kostet Fr. 2.50. Die Jahresbeiträge sollen an zwei bestimmten Abenden eingezogen werden. Einer kommunistisch gesinnten Frau wird die Aufnahme in den Verein verwehrt.

Regelmässige Ausstrahlung eines Fernsehprogramms in Deutschland. Das Programm wird in 13 öffentlichen Fernsehanstalten gezeigt. Firma Paillard stellt ihre Reiseschreibmaschine Hermes Baby vor.

1934
Wegen Diebstahl wird eine Turnerin aus dem Verein ausgeschlossen. Im Korbball gegen Kanti und Seminar gewinnt der DTV 2x 4:1, 1x 6:1. Die Rössligutturnhalle ist fertig, die Abende können neu verteilt werden. Der DTV möchte alle Stunden in die Zelglihalle verlegen. Frl. Iseli ist dagegen, weil es im Pestalozzi so schöne Duschanlagen hat. Die Duschen im Zelgli sollen aber wieder instand gestellt werden.

Von der Firma Kaba gibts den Wendeschlüssel.

1933
An der GV wird der Vorstand beauftragt ein Salärreglement für die Leiter auszuarbeiten. Die Löffeliabgabe wird abgeschafft, Ehrenmeldungen soll es weiterhin geben. Die Schwimmsektion wird aufgehoben. Aus den Monatsversammlungen werden Quartalsversammlungen und im Vorstand soll jede Abteilung vertreten sein. Da die Pflichtabos der Zeitschrift Frauenturnen nicht abgesetzt werden können, sollen Turnerinnen ohne Absenzen ein Abonnement erhalten.

Tadeus Reichstein gelingt die chemische Herstellung von Vitamin C

1932
Das ETF und die Frauenturntage finden in Aarau statt. 5 Festhallen, alle mit Bühne, werden aufgestellt, dazu 10 Vergnügungszelte. Der DTV platziert sich in den ersten Rängen. Der Reingewinn des Fests beläuft sich auf Fr. 126'000.

Zwischen Köln und Bonn wird die erste Autobahnstrecke freigegeben. Es ist die erste kreuzungsfreie, nur dem Kraftfahrzeugverkehr vorbehaltene Strasse

1931
Für die Jubiläumsfeier am 15. Februar wird eine 32-seitige Schrift in 500 Expl. gedruckt, Kosten Fr. 750.- Die Eintritte kosten zwischen Fr. 2.- / 3.- / 4.- Alle Mitglieder, die mithelfen erhalten ein Nachtessen zu Fr. 2.50
Das Klavier wird vermietet an den Bez.lehrerTV und den ArbeiterTV.
Anfängerinnen benötigen 30 Stunden bis zum Wechsel in die Abteilung 1.
Die Stunden der Schwimmsektion finden am Samstag 10 -12 Uhr, am Mittwoch 12 - 14 Uhr und am Donnerstag von 18 20 Uhr statt. An der GV wird der Kauf einer Schreibmaschine bewilligt. Auch soll in der Nähe des Bahnhofs ein Mitteilungskasten stehen.
Am 1. April findet ein Einbruch in die Garderoben statt die Taschen (ohne Geld) werden auf dem Schanzmätteli wieder gefunden.
BTV, DTV und alte Sektion gründen im Oktober das Turnblatt. Jeder Verein hat 1/3 Rechte und Pflichten. Die Turnerinnen erhalten das Turnblatt gratis. Sie sollen aber Beiträge liefern.

In den USA wird die erste Langspielplatte (4fache Spielzeit der bis dahin üblichen Schallplatten) vorgestellt.
Das Kräuselgarn Helanca wird von Rudolf H. Kägi entwickelt.

1930
Freimitglied wird, wer 10 Jahre Mitglied ist und 5 Ehrenmeldungen hat. Erstes Freimitglied ist Hedi Joho. Für das kommende 25-Jahr-Jubiläum wird dem Jubiläumsfonds aus dem Klavierfonds Fr. 300.- überwiesen. Wegen früherer übler Nachrede, der Unkosten und der vielen Arbeit macht der DTV beim Jugendfestmanöver nicht mehr mit.
Die Turnstunden finden am Montag (Frauen), Mittwoch (Aktive) im Zelgli und am Montag im Pestalozzi (Anfänger) statt. Der DTV beschwert sich beim Stadtrat wegen frecher Bemerkungen des Abwarts (Pestalozzihalle). Ausserdem erwartet der Abwart Fr. .-50 pro Abend Trinkgeld.

Erstmals wird Tiefkühlkost im Einzelhandel angeboten
Walter Mittelholzer überfliegt als erster den Kilimandscharo.
Hans Thomi füllt Senf in Tuben ab.

1929
Die Schulentlassenen werden zur Aufführung des Saffafilms ins Kino eingeladen. Die Vorführung des Films kostet Fr. 20.-, der Referent Fr. 32.-, die Miete des Kinosaals Fr. 150.-
Da die Pestalozziturnhalle bald fertig ist, beschliesst man einen Abend für die neuen Turnerinnen zu reservieren. Ansonsten bleibt man lieber im Zelgli wegen des Klaviers und dem schönen Turnplatz. Wer 5 Neumitglieder wirbt, erhält ein Löffeli.

1928
Während der Saffa (Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit) im Juni finden die 1. Schweizerischen Frauenturntage statt. Der DTV beteiligt sich mit 48 Turnerinnen: 2 Gruppen Pendelstafetten, 1 Gruppe Handball, 6 Turnerinnen für 400m Stafettenlauf. Die Vereinskasse bezahlt pro Turnerinnen Fr. 8.10. Die Üernachtung kostet Fr. 1.50. 6000 Turnerinnen beteiligten sich insgesamt.
Der Leiter Herr Frei steht nur noch für die Frauenabteilung zur Verfügung, neuer Leiter für die Aktiven wird Herr Hirt. Die bis anhin für die �zte abonnierte Zeitschrift Frauenturnen soll von diesen selber abonniert werden.

Der 31.08.1928 gilt als Startdatum des Fernsehens. Der Telefunken-Prototyp hat eine Bildgrösse von 30x40 cm und eine Auflösung von etwa 10.000 Bildpunkten.

1927
Die GV findet neu im 1. Quartal des Jahres statt. Die Statuten werden revidiert und an der GV vorgelesen. Es kommt zu vielen Änderungsanträgen, die anderen Traktanden können deshalb erst nach 22 Uhr behandelt werden. Neu gibt es die Kategorie der Freimitglieder, trotz der Bedenken von Frl. H. Joho, in ein paar Jahren bestehe der Verein nur noch aus Freimitgliedern. Am KTF in Baden im Juli beteiligen sich 53 Turnerinnen. Für das Eigenheim des ETF soll jedes Mitglied mindestens Fr. 2.- spenden.

In 33,5 Stunden überfliegt der amerikanische Postflieger Charles Lindbergh am 21.05. den Atlantik nonstop vom Startpunkt New York nach Paris.
Walter Mittelholzer führt den ersten Transkontinentalflug (Zürich - Ägypten) mit einem Wasserflugzeug durch.

1926
Familienabend im März in der Kettenbrücke. Die Frauenabteilung ist für den Theaterteil zuständig. Die auftretenden Turnerinnen werden gebeten, wenn sie im Turnkleid sind, nicht ohne Mantel im Saal zu erscheinen.
Für das Kreisturnfest in Rohr erhalten die Aarauerinnen die Einladung mit zwei Nummern an der Abendunterhaltung zu glänzen. Dies wird als Zumutung aufgefasst und abgelehnt. Da es den Aarauerinnen auch verboten wird, die für das KTF 1927 vorgesehenen Übungen zu zeigen, wird nicht am Kreisturnfest teilgenommen. Zum gemütlichen Teil nach der GV wird der BTV eingeladen und es wird bis 04Uhr getanzt.

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1925
Für den Vereinsabend im März wurden 800 Programme gedruckt. Vorgeführt werden: Eröffnungslied, Barrenübungen, rhythmischer Reigen (4 Turnerinnen), Schwebekanten, Freiübungen, Jasskartenreigen, Frei-Stab-Fahnenübungen, Dirndlreigen, Lied, 6 plastische Bilder (Gebet, Lust, Leid, Liebe, Treue, Kraft) Im 2. Teil gibts humoristische Darbietungen. Eintritt: Fr. 2.-
Für Mithilfe und Aufführung an der DV des Schützenvereins erhält der Verein Fr. 2000.- Der Kauf eines Klaviers wird beschlossen, dafür reist die Präsidentin nach Zürich und der Schreiner erstellt einen Holzverschlag um das Klavier darin einzuschliessen. Das Klavier wird auch ausgemietet für Fr.1.- Erwachsene, resp. -.50 für Schüler. Die Frauenabteilung wünscht wieder geregelte Turnstunden zu gesundheitlichem Zweck sie wollen nicht überall mithelfen. Der Vortrag über das Frauenturnen ist für Aktivmitglieder obligatorisch.

Mit der Puppe Bill demonstrierte der schottische Elektrotechniker John Logie Baird seine Erfindung, den Fernseher. Zu sehen gab es bei der Vorführung im März 1925 in London allerdings nur einfache, unscharfe Schattenbilder.

1924
Die Bewilligung durch das ED zur Benutzung der alten Turnhalle an der Zeughausstrasse ermöglicht dem DTV an 2 Abenden pro Woche zu turnen, Montag 20.00 - 22.00 Uhr und Freitag 20.00 - 22.00 Uhr, jeden Monat wird gewechselt. Am 15. März findet im Café Bank ein Damenabend mit Angehörigen statt. Aufgeführt werden Singtanz, Schattenbilder, Liebeserklärung in Volksliedern, Verlosen einer Gwundertäsche, amerikanische Versteigerung der Blumentöpfe. Um 05 Uhr ist das Fest zu Ende. Am Eidg. Schützenfest wird mit 48 Turerinnen ein rhythmischer Reigen aufgeführt. Die Präsidentin appelliert an die Turnerinnen pünktlich zu den Proben zu erscheinen und wirbt für richtiges Benehmen vor, während und nach öffentlichen Auftritten. Die erste Turnstunde im Monat wird gemeinschaftlich, Alte und Junge, abgehalten. Sie beginnt mit Spiel, danach wird Anstehendes besprochen.
Die 40 Billette des BTV für den Unterhaltungsabend werden refüsiert, da bis jetzt immer alle Turnerinnen ein Billett erhielten. Ein Vorstandsmitglied erklärt darauf seinen Rücktritt. Fleissige Turnstundenbesucherinnen (bis 2 Absenzen) sollen ein Löffeli erhalten. Herr Frei beklagt sich über die Uneinigkeiten die im Verein herrschen. Da die Buchser einen DTV gründen wollen, gibt es ein Propagandaturnen mit den Aarauer Turnerinnen.

1923
Am 18. März findet um 16 Uhr ein Schauturnen statt zur Anwerbung älterer Fräuleins und Frauen. Am Abend Nachtessen im Café�Bank mit allerlei Unterhaltung. Am 9. September findet die erste kantonale Turnfahrt der Damenturnvereinigung statt. Auf der Haselmatte in Biberstein werden Freiübungen gemacht und Ball über die Schnur gespielt. Der DTV beteiligt sich mit 50 Turnerinnen.
Da die Statuten vergriffen sind, sollen sie vor dem Neudruck revidiert werden. Die Beitragsfreiheit des Vorstands wird angenommen. Es werden zwei Abteilungen geführt: eine für Junge, eine für Alte.

Die erste öffentliche Radiosendung in Deutschland wird am 29.10. aus einem Berliner Studio ausgestrahlt.
Martin Othmar Winterhalter erfindet den Reissverschluss Riri.

1922
Am 28. August leitet Herr Frei seine erste Turnstunde im DTV. Es sind grade mal 12 Turnerinnen anwesend. Wo bleibt das Pflichtgefühl? Man wird wohl Bussen einführen müssen. 15 Turnerinnen besuchen den Unterhaltungsabend des DTV Olten. Sieben Alte werden von Herrn Basler mit dem Auto heim chauffiert, die Jungen tanzen bis morgen früh.
Der Mitgliederbeitrag für die neu gegründete kantonale Damenturnvereinigung beträgt
Fr. -.50 pro Mitglied. Das Muster zum Nähen der einheitlichen Turnkleidung findet sich in der Frauenturnzeitung.

Der Engländer J. Harwood erfindet die Armbanduhr mit Selbstaufzug.
In Mürren findet das erste Slalomrennen statt.

1921
Der Beitrag der Altersriege wird auf Fr. 6.- reduziert. Für die Mitwirkung am BTV-Abend erhalten die Turnerinnen Fr. 62.20 und vom Spieltag im Schachen Fr. 97.-
14 Turnerinnen beteiligen sich an der Wanderung Frutt-Jochpass. Wegen Sturms in der Nacht ist kein Aufbruch möglich, dafür wird zwei Stunden getanzt. Der Leiter, Herr Urech demissioniert. Ein Nachfolger wird nicht gefunden und die Turnerinnen sind auf sich selbst gestellt, was bestens klappt, da v.a. Spiele gemacht werden.

Der Sitz des Völkerbundes kommt nach Genf.

1920
Jeden Monat soll wieder eine Wanderung stattfinden. So führt am 8. Februar die Tour auf die Gislifluh. In Thalheim bewerfen Buben die Turnerinnen mit Gülle.
Wegen erneuter Grippegefahr wird ein Versammlungsverbot erlassen. Spaziergänge ersetzen die Turnstunden. Beim Ausflug ins Fricktal im März gibts zwar Musik von einem Phonographen, wegen der Grippe herrscht aber Tanzverbot. Auch die Trainingstour ins Baselbiet (für die Fronalpstocktour) muss wegen der Maul- und Klauenseuche auf die Staffelegg verlegt werden. Am 26. Juli Start zur Fronalpstocktour. Laut Reisebericht haben es die Turnerinnen sehr lustig. Da sich bereits 15 Frauen für eine alte Sektion meldeten wird der Gründung zugestimmt. Die alte Sektion bezahlt ihre Leitung selber und turnt nur im Winterhalbjahr, jeweils Montag von 19.30 -20.30 Uhr.

Earle Dickson erfindet das Heftpflaster. Grund dafür ist seine Frau, die sich beim rüsten immer wieder in die Finger schnitt aber mit den dick einbandagierten Fingern in der Küche behindert war.
In den Vereinigten Staaten strahlt der Sender KDKA das erste regelmässige Rundfunkprogramm aus.
Jacob Fahrni erfindet die Grasmähmaschine Rapid

1919
Wegen der Grippe wird die Abendunterhaltung des BTV vom Dezember 1918 auf den März verschoben. Frl. Zellweger erklärt ihren Rücktritt als Leiterin. Frl. Zehnder übernimmt vorläufig die Leitung. Die Gründung einer alten Sektion wird aus finanziellen Gründen abgelehnt. Die Auslagen sind um 100% gestiegen, daher wird auch einer Beitragserhöhung zugestimmt. Der Beitritt zur Turnerhilfskasse kostet pro Aktivmitglied Fr. 1.50.
An den BTV Unterhaltungsabenden im Dezember führen 30 Turnerinnen eine Keulengymnastik und 12 einen Holländertanz auf, dafür wurden 24 Turnstunden eingeschaltet und der Leitung Fr. 75.- extra vergütet.

1918
Die Aktivmitglieder werden per Brief aufgefordert, sich mehr an den Turnstunden zu beteiligen. Die Turnstunden finden über den Winter in der alten Halle statt. Ehrenmeldungen sollen nur an turnende Mitglieder abgegeben werden, blosse Anwesenheit in der Halle zählt nicht. Es ergeht ein Antrag an die Stadt, die Zelglihalle zu beheizen. 2 Aktivmitglieder sterben an der Grippe.

1917
Der Halbjahresbeitrag der Passiven wird nicht erhoben. Bei den Aktiven mit 2 Mitgliedern aus derselben Familie wird nur ein Beitrag berechnet. Der DTV übernimmt die Regiewirtschaft am 1. Schweizerischen Spieltag (2.Sept): Geplant sind ein Teestand, zwei Bierstände, ein Brot-Käse-Wurststand, ein Wein- und Limonadestand und ein Cigarren- und Lebkuchenstand. Das Holz für die Jugendfestteekochapparate spendiert die Stadt. An der Rückseite der Stände wird ein Trog aufgestellt zum Abwaschen. Der Tee (3dl) wird für 15 Rp verkauft, Bier kostet 30 Rp, Wein klein 90 Rp, gross Fr. 1.80.
Fleissige Turnerinnen mit 5 und weniger Absenzen sollen an der GV mit einer Ehrenmeldung ausgezeichnet werden. Die Turnhalle wird wegen Kohlemangels nicht beheizt, bei allzu arger Kälte werden Singstunden oder Nähabende abgehalten.

Der erste in Farbe produzierte Kinofilm, "The Gulf Between" wird vorgeführt.

1916
Zum 10jährigen Bestehen wird die GV am 24. September festlich gestaltet. Nach einem Bummel werden die Geschäfte erledigt und dann setzen sich die 24 Teilnehmerinnen zu einem Café�complet, gespendet von der Kasse.
Die revidierten Statuten erlauben die Ernennung von Ehrenmitgliedern. Dies wird sogleich getan und Frl. Zellweger und Herr Fricker sind die ersten Ehrenmitglieder des Vereins. Sie erhalten Urkunden.

August Siegrist setzt erfolgreich Kontaktlinsen ein.

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1915
Am Ausflug in den Jura am 10. Januar beteiligen sich 3 Turnerinnen. Frl. Zellweger erkrankt und nimmt längeren Urlaub, Herr Fricker wird einspringen. Die Erkrankung von Frl. Zellweger hat Einfluss auf den Turnstundenbesuch. Sie tritt vom Präsidium zurück, welches von Paula Baumann übernommen wird. Aus dem Verkauf der Bundesfeierkarten resultiert ein Gewinn von Fr. 38.-
Die Turnhalle ist öfters von Militär besetzt. Für die Soldaten werden 50 Päckli zusammengestellt Im November kann Frl. Zellweger wieder leiten. Sie wird in den Vorstand der Schweizerischen Damenturnvereinigung gewählt. Da die Damenturnvereine erfreulich wachsen, können auch mehr Kurse angeboten werden.
Der Antrag zur Anschaffung einheitlicher Blusen wird abgelehnt. Die Neuen sollen einfach in einer bequemen Bluse turnen.

1914
Kriegsausbruch: Am 17. August wird an einer ao. GV beschlossen den Halbjahresbeitrag zu sistieren. Die Turnerinnen werden aufgefordert sich am Hülfsdienst und am Krankenpflegekurs zu beteiligen. Der Turnbetrieb wird eingestellt, und die Turnhalle von Soldaten besetzt. Eine Vereinsreise soll trotzdem stattfinden, aber ohne Beitrag aus der Kasse.
16 -18jährige Aktivmitglieder sollen beitragsfrei sein. Im November findet ein Tanzabend mit den Unteroffizieren des Bat. 82 im Hotel Gerber statt, welcher eine Woche später in der Herberge in Teufenthal wiederholt wird.

Die erste funktionierende Verkehrsampel wird in Cleveland, USA, in Betrieb genommen.
Eduard Züblin baut die erste geschwungene Betonbrücke, das Langwies-Viadukt in Graubünden.

1913
Der Vorstand wird auf fünf Mitglieder erweitert, sowie mit einem Vereinsweibel (kein Vorstandsmitglied) versehen. Die städtischen Vereine verlangen von der Stadt die Gratisabgabe der elektrischen Beleuchtung (Kosten 8 Rappen/ KWH) für die Hallen und den Turnplatz. Nach anfänglicher Ablehnung wird die Sache doch bewilligt.
Am 27./28. Juni starten die Turnerinnen zu einer Tour in die Berge, (Melchseefrutt). Die Kosten belaufen sich auf Fr. 13.- für Melchtalwanderinnen und Fr. 15.80 für Stöckalpfahrerinnen. Die Kasse vergütet den Aktivmitgliedern Fr. 5.-. Starker Wind und Regen drückt auf die Stimmung. Dafür scheint am anderen Tag die Sonne und macht das Aufstehen um Viertel vor Vier erträglicher. Um 7.30 Uhr wird auf der Engstlenalp gefrühstückt. Wanderstock, wasserdichte Schuhe und wollene Strümpfe leisten gute Dienste. Mittagessen im Hotel Viktoria um 14 Uhr.

Kühlschränke für den Privathaushalt. In den USA wird der Büstenhalter patentiert.
Das erste Kreuzworträtsel wird in der New Yorks World abgedruckt.
Oskar Bieder überfliegt als erster die Pyrenäen und die Alpen.
Emil Schenker stellt die Knickarmmarkise vor.

1912
Das Schauturnen zu Ehren der Passivmitglieder am 24. März ist ein voller Erfolg und zugleich eine gute Vorbereitung für das Abendschauturnen im Herbst aus Anlass der Tagung der Schweizerischen Damenturnvereinigung. Kostüm: weisse Bluse, blaue Pumphose, schwarze Strümpfe. Vom Stadtrat gibts eine Verwarnung wegen Einlassung von Zuschauern in die Halle. Das Fest findet seinen Abschluss bei einem Essen (Fr.2.- ohne Wein) und Tanz im Wilden Mann. Erstmals wird ein Mann als Passivmitglied aufgenommen.
Für die Bewirtung der Gäste an der Delegiertenversammlung werden Fr. 80.- -100.- aus der Vereinskasse bewilligt. Einen guten Eindruck hat das Schauturnen mit Geräten in drei Stufen, pro Stufe 12 Turnerinnen, hinterlassen.

Die amerikanische Firma Cadillac baut die ersten Serienfahrzeuge mit elektrischem Anlasser. Damit wird die bis dahin übliche Andrehkurbel abgelöst. Die unsinkbare Titanic rammt einen Eisberg und sinkt.
Die Jungfraubahn mit der höchstgelegenen Bahnstation Europas wird eröffnet.

1911
Zu Ehren der Passivmitglieder gibts einen Ausflug nach Teufenthal mit Aufführungen (Prolog, Theaterstück, Gesang, Tanz).
Von den turnenden Vereinen erfolgt eine Eingabe an den Stadtrat zwecks Freigabe der Turnhalle am Sonntagvormittag, sowie Freigabe des Ausgangs zum Turnplatz. Es kommt zu Missverständnissen und Frl. Zellweger erachtet es als ihre Pflicht, bei Herr Heiniger ihr Bedauern auszudrücken und wünscht, dass er zukünftig an den Sitzungen dabei sein sollte.

Erster internationaler Frauentag
Walter Gerber und Fritz Stettler bringen den Schmelzkäse auf den Markt.

1910
Am 15. Februar findet dieser Abend mit 19 Nummern, Gesang und Theater statt. Ein Katerbummel am Sonntag beschliesst das gemeinsame Fest, welches in der Presse lobende Worte für die Zusammenarbeit findet.
Herr Fricker gibt seinen Rücktritt bekannt. Die Gründe dafür sind Arbeitsüberlastung, unregelmässiger Turnstundenbesuch, mangelnde Turnkostüme und Turnschuhe. Der unregelmässige Besuch führt dazu, dass Herr Fricker immer wieder dieselben Übungen machen lassen musste, was von ihm und den regelmässigen Teilnehmerinnen als langweilig empfunden wurde. Regelmässige Turnerinnen werden inskünftig für Aufführungen bevorzugt. Es wird eine genauere Absenzenkontrolle eingeführt. Werden die Stunden Jahr nicht besucht, so erfolgt eine Überschreibung zu den Passiven. An der GV sollen Turnerinnen, welche nie gefehlt haben und die, welche unentschuldigt gefehlt haben, verlesen werden. Alle Turnerinnen haben in Turnschuhen und nicht in Strassenschuhen (zu viel Staub) zu turnen. Auch soll Stoff angeschafft werden zum Nähen von Turnkleidern.
Frl. Anna Zellweger übernimmt die turnerische Leitung und bleibt Präsidentin. Die ausfallenden Turnstunden (Neubau Turnhalle noch nicht fertig, alte Halle wird repariert) werden durch Gesangsstunden und Spaziergänge ersetzt.
Die neue Turnstundenregelung wird vom BTV und Männer TV nicht akzeptiert und der Stadtrat fragt den DTV, ob sie bereit wären wieder in der alten Halle zu turnen. Der DTV will aber in der Zelgliturnhalle bleiben.
An der GV wird beschlossen, die Beiträge durch Erwachsene und nicht mehr von Kindern einziehen zu lassen.

Die elektrische Waschmaschine wird erfunden. Ebenso Damenstrümpfe aus Kunstseide.

1909
Beitritt zur Schweizerischen Damenturnvereinigung. Die Kosten von 20 Rappen pro Mitglied trägt der Verein. Am 22. Mai wagen die Turnerinnen eine erste eigene Abendunterhaltung mit turnerischen Vorführungen, Reigen, Gesang und kleinem Theaterstück. Damen haben freien Eintritt, Herren bezahlen Fr. 2.-
Für den Auftritt am Juristentag erhält der Verein vom Benefiz Fr. 50.-. Auch die Stadtmusik möchte an ihrem Jahresfest die Turnerinnen sehen. Vom Bürgerturnverein kommt der Vorschlag, die Abendunterhaltung gemeinsam durchzuführen.

Der Franzose Louis Bl�iot überquert als erster Pilot den Ärmelkanal
Der erste elektrische Toaster kommt in den USA auf den Markt.

1908
Am Kantonalschützenfest führen 40 Turnerinnen einen Blumen/ Schmetterlingsreigen und 16 Turnerinnen eine Gavotte auf. Herr Fricker komponierte die Stücke und in vier Wochen musste alles einstudiert sein. Der Auftritt erfolgte an drei Abenden und am Festbankett. Das Festkomitee bezahlte die Miete für die Kostüme und Perücken, die künstlichen Blumen, den Klavierspieler, die Saalbaubeleuchtung etc. insgesamt Fr. 339.35. eine weitere Anfrage für eine Vorführung folgte für das Abendbankett des Gesangsfestes am 12. Juli. Auch hier gab es viel Beifall und bescherte dem Verein eine Eintrittswelle. innerhalb des Vereins kam es zur Gründung einer Gesangssektion, deren Leitung Herr Locher übernahm.

Weils billiger kommt, verschickt der New Yorker Teehändler Thomas Sullivan seine Muster in seidenen Beuteln statt Blechdosen. Der Teebeutel ist erfunden.
Dem Schweizer Chemiker Jacques Edwin Brandenberger gelingt Die Herstellung einer transparenten Folie: Zellophan Theodor Tobler erfindet die Toblerone und die Firma Maggi den Fleischbouillonwürfel

Gründung 1906
18 begeisterte Turnerinnen treffen sich zur ersten Turnstunde von 17 - 19 Uhr am Mittwoch 13. Juni im Freien in der Telli.
Damals galt es noch in vielen Kreisen als unschicklich, wenn junge Damen, gleich wie die Männer es taten, sich beim Turnen, Spiel oder Sport beteiligten. Nur den Mädchen der Bezirksschule wurde das Turnen erlaubt.
Die Anregung zur Gründung des Vereins gab Karl Fricker, Turnlehrer an der Kantonsschule Aarau und am Seminar in Wettingen. Fräulein Anna Zellweger, Lehrerin an der Gemeindeschule Aarau, begeisterte sich dafür, ebenso viele andere Aarauer Lehrerinnen, welche in ihren Bekannten- und Freundeskreisen dafür warben. Nach der Turnstunde am Montag, 27. August wurden die Statuten beraten und angenommen. Der Vorstand bestand aus drei Frauen: Präsidentin, Frl. Anna Zellweger, Aktuarin, Frl. Berta Herzig, Kassierin, Frl. Martha Andres. Die turnerische Leitung übernahm Herr Karl Fricker. Anleitungen für das Frauenturnen gab es keine; der Weg musste gesucht werden. Der erste Übungsabend wurde mit Spielen zugebracht: Grenzball, Stehball, Fliege und Jägerball hiessen die Disziplinen. Es folgten Zielwerfen, Reifwerfen, Schleuderballwerfen, Weitsprung und Stafettenlauf im Kreis. In der Halle kamen noch Schritt- und Hüpfübungen und die Tanzschritte der Volkstänze dazu. Fein säuberlich wurde anfänglich jede Turnstunde protokolliert mit den Ein- und Austritten, Abwesenden etc.
Es entwickelte sich ein reger Turnbetrieb und oft besuchten über 50 Turnerinnen die Turnstunde. Der Monatsbeitrag betrug 50 Rappen, unentschuldigte Absenzen kosteten 10 Rappen und die Leiterentschädigung betrug 10 Franken pro Monat.

Die Glühlampe mit Wolfram wird vorgestellt welche wegen ihrer grossen Lichtausbeute und Lebensdauer bis 1960 massgebend ist. Wegen Kokainverbot in den USA wird die Rezeptur von Coca Cola abgeändert und ist seither unverändert.

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