DTV Aarau Vereinsreise 2016

Weier - Trubschachen - Giswil - Schacherseppliweg

Am Donnerstag, 6. Oktober 2016 freuten sich 44 Frauen auf einen Ausflugtag mit Gloor Carreisen Veltheim. Kurz vor 08.00 Uhr bog der grosse Car in die Feerstrasse ein und die stattliche Schar konnte Platz nehmen. Die Fahrt führte erst einmal zum Kaffeehalt zum Restaurant Tannenbad nach Weier im Emmental. Auf vielfältigen Wunsch steuerte Willy Gloor dann Trubschachen an, wo bei Kambly Biscuit kräftig eingekauft wurde. Nachdem alle Säcke angeschrieben und verstaut waren ging es weiter via Schüpfheim - Finsterwald und weiter über den Glaubenberg hinunter nach Sarnen und Giswil. Die kurvenreiche Fahrt bekam nicht allen gut und so waren etliche froh über die Mittagspause im Restaurant Grossteil. Hier wurde uns ein feines Menü aufgetischt. Das Essen war vorzüglich, der Service tadellos und zuvorkommend. Die nicht mehr so Laufstarken wurden nach dem Mittagessen mit dem Car nach Giswil hinunter chauffiert und und klopften im Restaurant Bahnhof einen Jass oder unterhielten sich über dies und jenes. Die grössere Gruppe wanderte einem Teil des Schacherseppliweges entlang hinunter nach Giswil. An verschiedenen Posten konnte man z.B. seine Blumenkenntnisse testen, das Schachersepplilied singen oder auf Tonröhren die Musik dazu erklingen lassen. Für die Rückreise wusste Willy Gloor die Staus geschickt zu umgehen und so erreichten wir kurz nach 19.00 Uhr wieder die Feerstrasse.

DTV Aarau Gymfit

Turnfahrt in den Kanton Thurgau

Unsere 1-tägige Wanderung führte 14 Turnerinnen am 20. August in unbekanntes Gebiet. In einer 1 ½ stündigen Zugsfahrt erreichten wir Weinfelden, wo wir im Restaurant La Stazione die Wartezeit bis zur Abfahrt des Busses bei Kaffee und Gipfeli genossen. Mit dem Postauto fuhren wir von Weinfelden nach Fimmelsberg und begannen da unsere Wanderung auf dem Stäälibuckweg. Über den Weiler Leutmerken führte der Wanderweg nach Griesenberg, wo auf einem Hinweisschild zu lesen war: "Historische Trülli 1 Minute". Also folgten wir der Richtung und landeten im "Gügehü". Also umkehren und siehe da, jetzt fanden wir die Trülli an einer Hausecke. Gemäss Auskunft einer alten Einwohnerin diente die Trülli wohl dazu, Schwatzweiber und andere Ganoven da einzusperren, sie anzuspucken und sie zu drehen, bis ihnen schwindlig wurde.
Nach Griesenberg führte der Weg hinunter ins Griesenberger Tobel und über die schwankende Gesslerbrücke wieder hinauf zum Holzhof. Eine Rast war jetzt verdient.
Langsam zogen Wolken auf und die bange Frage war, ob wir es wohl ohne Regen schaffen würden bis zur Mittagsrast. Über Felder und durch Wälder erreichten wir Lustdorf,wo wohl kurz vor unserer Ankunft die Kühe durch das Dorf marschierten. Der Weg stieg wieder etwas an und nach ca. einer halben Stunde erreichten wir den Picknickplatz Egg. Die Asche vom Vorabend war noch warm. Auch wir hätten ein wärmendes Feuer gebrauchen können, denn nun blies ein kühler Wind und erste Regentropfen fielen. Nach der verkürzten Mittagsrast beschlossen einige, ins Tal hinunter nach Thundorf, zu laufen. Mit dem Bus nach Frauenfeld Huben zu fahren und von da zu unserem Treffpunkt Obholz zu laufen. Die anderen stellten sich tapfer dem Regen und marschierten weiter über Friedberg (hier gab es noch einige Kartoffeln und Äpfel aufzulesen) zum Aussichtsturm Stäälibuck. Trotz der schlechten Sicht erstiegen einige die 148 Stufen um von der Plattform aus ins Land hinaus zu schauen.
Nun war es nur noch eine kurze Strecke bis zum Restaurant Obholz. Da wir wegen des Regens Vorsprung auf den Zeitplan hatten, beschlossen wir, nicht mit dem Bus zum Bahnhof nach Frauenfeld zu fahren, sondern dem Wanderweg durch das Mühletobel zu folgen. Ein weiser Entschluss, den niemand bereute. Denn dieser romantische Wanderweg war noch das Tüpfelchen auf dem i.
Rosemarie Hunkeler

DTV Aarau Halbtageswanderung Dienstag, 5. Juli 2016

Merenschwand - Maschwanden - Mühlau

Die Wanderung führte Reuss aufwärts über die Lunnerallmend Richtung Einmündung der Lorze. Nach den ausgiebigen Regenfällen führte die Reuss viel Wasser. Auch die Mücken hatten das regnerische Wetter zur Vermehrung genutzt und sich bei der Lorzemündung mit Heisshunger auf unsere unbedeckten und bedeckten Körperteile gestürzt! Antibrumm war das Mittel der Wahl, doch die Mücken waren schneller. Die Organisatorin wollte nun auch noch unbedingt die Menüliste aufnehmen, was den Viechern noch mehr Gelegenheit bot zum Blut saugen! (Äxgüsi - nächstes Mal flüchten wir schneller - versprochen). Nach erfolgter Attacke ging es leicht bergauf über das Hinterfeld Richtung Maschwanden. Hier erspähten einige ein blumengeschmücktes Bauernhaus, davor Bänke und Tische und schon erschien die Bäuerin und servierte der Nachhut in ihrer Besenbeiz Kaffee. Die Vorhut wartete unterdessen auf die Nachzügler ..., denn eigentlich war abgemacht, dass wir die Kaffeepause im Naturbad Maschwanden abhalten würden. Die Nachzügler schafften es dann aber als erste beim Schwimmbad einzutreffen - Geheimtipp sei Dank! In Maschwanden gibt es kein Restaurant mehr und bei der Rekognoszierung war leider von dieser Besenbeiz nichts zu sehen. Die einzige Möglichkeit den Durst zu stillen, (nur bei schönem Wetter) ist das wunderschön gelegene Naturbad. Nach der Pause in der Badi wanderten wir weiter quer durch die Maschwander Allmend zurück ans Reussufer und weiter nach Mühlau zum Restaurant Storchen, wo in kurzer Zeit unsere vorbestellten Menüs auf den Tischen standen. Danach war noch ein letzter Aufstieg zu bewältigen, befindet sich doch der Bahnhof Mühlau oberhalb des Dorfes.
Rosemarie Hunkeler

DTV Aarau Vereinsreise 2015

Kartause Ittingen - Ellikon am Rhein - Rheinau - Rafz

Am Mittwoch, 30. September, freuten sich 35 Frauen auf einen schönen Ausflug. Um den Autobahnstau etwas zu umfahren, fuhr unser Chauffeur, Willy Gloor, der Aare entlang und durch das Eigenamt zur Auffahrt Baden - Dättwil. Der Stau vor dem Gubristtunnel hielt sich in Grenzen, und so trafen wir auch rechtzeitig zum Kaffeehalt in der Kartause Ittingen ein. Körbe mit Brötchen und Croissants standen bereits auf den Tischen und subito wurde auch der Kaffee serviert. Die aufgezwungene Pauschale von Fr. 10.00 haben wir durch den Konsum mehrerer Getränke wieder wett gemacht! (Solches wird wohl nur in der Schweiz unter Gastfreundlichkeit verstanden?!)
Der Himmel blieb bedeckt und es wehte eine kalte Bise. Nach der Besichtigung der Gartenanlagen schätzten alle wieder die Wärme des Cars. Mehr oder weniger der Thur entlang fuhren wir unserem nächsten Ziel Ellikon am Rhein (nicht das an der Thur) entgegen. Herr Tolaj vom Restaurant Rhygarte erwartete uns schon, und da es immer noch kühl war, konnten wir nicht wie geplant draussen unter den Bäumen essen. Also zwängten wir uns in das kleine Hüttli und fühlten uns wie ehemals im Pfadilager. Welch ein Kontrast zum gehobenen Ambiente in der Kartuse Ittingen! Aber Turnerinnen sind flexibel und schon bald halfen einige kräftig mit beim Service. Die vorbestellten Menüs mundeten allen. Und, oh Wunder, nach dem Essen, leuchtete die Sonne aus einem wolkenlosen Himmel. Die Schar teilte sich auf in Wandererinnen und Carfahrerinnen mit dem gleichen Ziel: ehemaliges Kloster Rheinau. Die Wanderstrecke führte mit nur wenigen Steigungen dem Rhein entlang und durch lichte Laubwälder. Das ehemalige Kloster wurde aufwändig restauriert, v.a. mit Privatvermögen von Herrn Ch.B. aus H.
Für den Kaffeehalt mit Dessert steuerte Willy Gloor das Gartencenter Hauenstein in Rafz an. Hier gibt es neben einer grossen Auswahl an Pflanzen, Blumen, Gartenutensilien und Dekorartikel auch ein grosses Restaurant. Jetzt konnten wir doch noch draussen sitzen und die Sonnenstrahlen geniessen.
Die Heimfahrt erfolgte über das Rafzerfeld, Eglisau, dem Rhein entlang nach Kaiserstuhl und via Siglistorf nach Brugg und Aarau.
Rosemarie Hunkeler

DTV Aarau

Zwei-Tageswanderung der Abteilung Gymfit an den Lac de Joux

Früh morgens, am Samstag, 22. August 2015, fuhren 16 muntere Turnerinnen mit der Bahn nach Yverdon-les-Bains. Hier erfolgte ein zügiger Wechsel auf den Bus nach Vallorbe, wo wir kurz vor 09.00 Uhr eintrafen und erst einmal zum Café Schwerzmann marschierten, wo alsbald Kaffee und Gipfeli serviert wurden. Doch dann hiess es Rucksack auf und Marsch der Orbe entlang bis zu den Grotten von Vallorbe. Acht Frauen wagten sich in die Tiefen der Grotte und bestaunten die eindrücklichen Stalagmiten- und Stalaktitengebilde. Wie merkt man sich nur, welche von unten nach oben, und welche von oben nach unten wachsen. Marianne hatte die Erklärung gefunden: man füge nur ein zweites T bei den Stalaktiten ein.....
Die anderen acht Teilnehmerinnen widmeten sich unterdessen dem Inhalt ihrer Rucksäcke. Den steilen Aufstieg aus der Schlucht schafften dank Training alle problemlos und nach einem weiteren kleineren, jedoch auch anstrengendem Aufstieg, hatten sich alle ein Dessert im Restaurant Juraparc verdient. Um nicht auf der Strasse zu marschieren, musste halt nochmals etwas hoch gekraxelt werden, um zum Lac de Brenets zu gelangen.
Einige wählten hier dann den kürzeren Weg nach Le Pont.
Im Hotel De La Truite waren wir bestens aufgehoben und das feine Nachtessen genossen alle sehr. Am Sonntag wanderten wir bei bedecktem Himmel, aber angenehmen Temperaturen, dem Seeufer des Lac de Joux entlang. Auf dem See fand eine Segelregatta statt, doch die Schiffe kamen bei diesen lauen Windstärken nicht recht voran. Um die Mittagszeit änderte sich dies rasant. Der Wind brauste über den See und durch unsere Haare und Nullkommaplötzlich waren Wind- und Regenjacken angezogen und der Schirm zur Hand.
Von Bas de Bioux bis Orient führt ein Holzsteg über das Sumpfgebiet, was sich mit der Zeit als ziemlich ermüdend erwies. Wir waren aber all froh, dass die Sonne nicht vom Himmel herabstach. In Orient entledigten wir uns der Rucksäcke und schon bald fand eine Turnstunde der besonderen Art statt. Ein kurzer Marsch noch bis Le Sentier, wo es fast nicht möglich war ein offenes Restaurant zu finden. Doch der Kellner im Restaurant Hotel de Ville bediente uns bestens und verkaufte uns fast den ganzen Inhalt des Kuchenbuffets. Über Le Day - nach Lausanne und von da direkt nach Aarau, wo wir um 19.28 Uhr eintrafen, und uns herzlich voneinander verabschiedeten.
Rosemarie Hunkeler

Helfereinsatz Gigathlon 9.-13. Juli 2015

Unter dem Motto "Discover History" war Aarau Ausgangs-und Endpunkt für den Gigathlon 2015. Die Strecken für die teilnehmenden Sportler und Sportlerinnen führten an wichtigen historischen Orten im Aargau vorbei. Ein Heer von Helfern ist für einen solchen Grossanlass nötig. Vom DTV meldeten sich 20 Frauen für 30 Einsätze von Freitag bis Montag.
Am Freitag hiess es Bodenmarkierungen für die Zeltstadt zu erstellen. D.h mit der Farbdose alle vier Meter ein Kreuz auf den Rasen sprayen. Es war ein heisser Julitag und die Arbeit im baumlosen Feld schweisstreibend. Unzählige Kniebeugen später waren dann die Felder markiert und die ersten Athleten trafen ein. Diese mussten nun auf die Plätze eingewiesen werden, was nicht immer einfach war - wollten doch etliche unter den Schatten spendenden Bäumen ihre Zelte aufschlagen.
Am Samstag hiess es dann ab 09.00 Uhr beim Catering zu helfen. Die Athleten mussten erst an der Kasse ihre Bons lösen und schon bald gingen die ersten Penne cinque P, Pommes, Bratwürste und diverse Getränke über die Theke. Auch der Glacestand samt Rücknahmedepot wurde von uns betreut. Am Sonntag halfen noch sechs Personen beim Catering und am Glacestand, wo die Leute zwischendurch Schlange standen und das Geld für die Depotrückgabe ausging. Aber die Stimmung war immer friedlich und die Sportler und die vielen Besucher insgesamt geduldig. Auch die Reinigung der WC-Anlagen in der Sporthalle wurde dem DTV übertragen und am Montag hiess es dann für zwei weitere Helferinnen beim Räumen der Sporthalle und dem Abbau des Rivella-Zeltes zu helfen.
Ein herzliches Dankeschön allen Helferinnen. Solche Anlässe landen dann später häufig in der Kategorie "weisch no........."
Rosemarie Hunkeler

DTV Aarau, Halbtageswanderung Juli 2015

Schon seit einigen Jahren treffen sich die Turnerinnen der verschiedenen Abteilungen in der ersten Sommerferienwoche zu einer "kantonalen" Halbtageswanderung. So haben wir schon viele schöne Aargauer Gegenden entdeckt. Dieses Jahr bequem vor der Haustür. Die Wetterprognosen versprachen gutes Wetter, allzu Gutes. Der dafür vorgesehene Dienstag, 7. Juli erreichte Temperaturen von teilweise über 37° Celsius. Kurzerhand wurde die Wanderung um einen Tag verschoben, was sich denn auch als weiser Entschluss herausstellte.
Mit dem Postauto fuhren wir zur Staffelegg Passhöhe und marschierten von da via Benken, wo wir eine grössere Pause einlegten, hinüber zur Salhöhe. Ein kräftiger Wind blies über die Jurahöhen, was dafür sorgte, dass an Schattenlagen bereits wieder die Jacken zum Einsatz kamen! Vor der Heimreise verpflegten wir uns im Restaurant Salhöhe noch mit feinen Flammkuchen, Wurstsalaten, Schnitzelbroten spezial etc.
Herzlichen Dank an Erika Bircher und Julia Blattner für die Organisation.
Rosemarie Hunkeler

Gemeinsame Turnstunde Männerriege, Fitnessriege und Damenturnverein Mittwoch, 24. Juni 2015

Wie schon letztes Jahr lud Patrik Keller kurz vor den Sommerferien die Aarauer Turnerinnen und Turner zu einer gemeinsamen Plausch-Turnstunde in die Balänenturnhalle ein. Bevor die zwölf Frauen des DTV, die vier Männer der Fitnessriege und die zwölf Männerriegler gegen 19.00 Uhr eintrafen, hatten Patrik und Reto bereits die neun verschiedenen Posten aufgestellt. Nach einem kurzen Aufwärmen wurden sieben gemischte Vierergruppen gebildet. Zwei Minuten pro Posten mussten reichen um ein möglichst gutes Resultat zu erzielen. Teamwork war gefragt, ebenso Ausdauer, Geschicklichkeit, Gleichgewicht, Schnelligkeit und etwas Glück gehörte auch noch dazu. So z.B. beim Jasskartenlauf, wo es nebst der Schnelligkeit auch noch darauf ankam eine gut zählende Karte zu erwischen - nur lagen die Karten eben mit der Rückseite nach oben. Nach jeder Runde meldete der Gruppenchef die gemachten Punkte an Patrik weiter.
Gewonnen hat die Gruppe Käthi - herzliche Gratulation.
Beim Abräumen halfen alle mit und schon war die Halle spielbereit für ein Brennballspiel. Auch hier war jedoch mitmachen wichtiger als siegen. Frisch geduscht und munter liessen wir den Abend im Restaurant Viva ausklingen. Herzlichen Dank an Patrik und Reto für die Organsation. Nächstes Jahr kommen wir wieder.
Rosemarie Hunkeler

Halbtageswanderung: Bellikon - Egelsee - Weberpark Spreitenbach

Geplant war die Wanderung für Mittwoch, 9. Juli, doch an diesem Tag regnete es wieder einmal Bindfäden vom Himmel und die Temperaturen erinnerten an kühle Herbsttage. Dafür klappte es dann eine Woche später und erst noch mit viel Sonne - so, dass wieder alle um die schattigen Wege froh waren. Der Hitze wegen starteten wir nicht wie vorgesehen von Remetschwil aus, sondern folgten dem schattigen Weg ab Haltestelle "Abzweigung Hausen" nach Hausen bei Bellikon. Weil es eben einer der wenigen schönen Tage war, herrschte am Egelsee viel Betrieb. Danach wanderte die Schar abwärts Richtung Dietikon. Es öffnete sich ein toller Panoramablick ins Limmattal.
Beim Skulpturenpark des Künstlers Bruno Weber trafen wir auch noch die Frauen, die nur die Parkbesichtigung auf dem Programm hatten. Alle bestaunten die fantasievollen Figuren, immer wieder konnte man neue Details entdecken. Die Rückreise wurde in Mellingen-Heitersberg unterbrochen und mit dem Postauto fuhren die Frauen nach Fislisbach zum Restaurant Rössli, wo der Abend bei Pizza und Wein seinen Ausklang fand. Rosemarie Hunkeler

Wanderung durch das Limpachtal und über den Buechibärg, 16.08.2014

In diesem verregneten Sommer 2014 bedurfte es schon eines Quäntchens Glück um eine Wanderung bei einigermassen trockener Witterung und angenehmen Temperaturen durchzuführen. Am Samstag, 16. August trafen sich auf dem Bahnhof Aarau 15 Turnerinnen zu ihrem diesjährigen Wandertag. Die Zugfahrt führte von Aarau über Olten nach Solothurn. Dort wechselten die Frauen in einen Zug der RBS und stiegen bei der Haltestelle "Büren zum Hof" aus. Im Gasthaus Rössli waren die Tische gedeckt, die Gipfeli lagen auf den Tellern und die Kaffeetassen standen schon in Reih und Glied vorbereitet für den Ansturm.
Nach diesem gemütlichen Beginn wurden die Rucksäcke geschultert und los marschiert. Über den Buechhubel führte die Route nach Mülchi und quer durch das Limpachtal nach Oberamsern. Der schweisstreibende Aufstieg auf den Buecheggberg endete mit der Mittagsrast bei einer Waldhütte. Wie abgemacht öffnete Petrus genau zu dieser Zeit die Schleusen. Nach diesem Regenguss, den die Frauen gemütlich im Trockenen abwarten konnten, ging es weiter am Hubelstein (erratischer Felsblock) vorbei, via Lüterswil und durch den Riederewald, wo die restaurierte Grabenöle steht,(hier werden im Frühling und Herbst Nussöl und Nussmehl hergestellt), nach Oberwil bei Büren und ans Ziel Büren an der Aare. Unterdessen schien die Sonne kräftig vom Himmel und die Turnerinnen beschlossen die vierstündige Wanderung mit diversen Glacéspezialitäten. Die Heimreise sollte gemäss Programm mit dem BGU-Bus (Busbetrieb Grenchen und Umgebung) nach Grenchen Süd und ab da mit dem Zug direkt nach Olten und Aarau führen. Man könnte aber auch mit dem RBS-Bus (Regionalverkehr Bern - Solothurn) bis Solothurn fahren und erst da auf den Zug umsteigen. Bereits bei der Hinfahrt, machte uns der freundliche Zugbegleiter darauf aufmerksam, dass wir unterschiedliche Billette hätten, was dann zu heftigen Diskussionen Anlass gab, wie umständlich es heute sei, das korrekte Billett zu lösen. Selbst das Schalterpersonal stellte den Frauen zum Teil falsche Billette aus! Und heute muss man ja das korrekte Billett haben sonst wird es teuer. Da bis Solothurn keine Kontrolle erfolgte, endete die Reise aber bussenfrei. Es wäre allerdings interessant gewesen, zu wissen, wie der Zugbegleiter reagiert hätte. Rosemarie Hunkeler

WELLNESS-WEEKEND, 31.10.2014 - 2.11.2014

In freudiger Erwartung auf zwei erholsame Tage reisten 16 Frauen des DTV Aarau Richtung Ostschweiz. Im Hotel Heiden in Heiden wurden wir sehr freundlich empfangen und konnten sogleich unsere Zimmer beziehen. Die sechs Zimmer mit Aussicht auf den Bodensee waren sehr begehrt, entpuppten sich aber als schattig und ohne Balkon, dafür boten die beiden Doppelzimmer zur Städtchenseite viel Platz und sonnige Balkone.
Das schöne und warme Wetter verlockte bereits zu ersten Wanderungen in der näheren Umgebung. Nach der Rückkehr aus den appenzellischen Hügeln genossen wir die grosszügige Spa-Anlage mit Hallenbad, zwei verschiedenen Saunen, Dampfbad und Whirlpool.
11 Turnerinnen entschlossen sich, für das Nachtessen sich von der Gault & Millau Küche (14 Punkte) des Hotels verwöhnen zu lassen. Die anderen fünf machten sich auf den Weg, die Pizzeria Peperoncino zu suchen, was nach einer kurzen Zusatzschleife auch gelang.
Am Samstag, nach dem tollen Frühstücksbuffet mit Zusatzunterhaltung durch die Witze erzählende Angestellte, stand erst mal der Besuch des kleinen Bauernmarktes bei der Kirche, sowie ein Bummel durch das Städtchen an. Dabei wurden diverse Einkäufe getätigt. Besonders das Atelier "Glas und so..." der Künstlerin Bettina Enzler hatte es uns angetan.
Wiederum lockte die Sonne die Turnerinnen ins Freie. Eine erste Gruppe startete gegen 10 Uhr mit dem Postauto zur St. Anton Kapelle und wanderte auf dem "Rondomweg" eben rund herum. Und weil das Ausflugsrestaurant in St. Anton hoffnungslos überfüllt war, fuhren die Frauen zurück nach Oberegg, wo sie sich im Restaurant Ochsen mit Kürbissuppe und Salatteller stärkten. Auch blieb noch Zeit einen Blick in die Kirche zu tun, bevor die Rückreise nach Heiden anstand.
Die zweite Gruppe verabredete sich um 11.30 Uhr zu einer Wanderung entlang dem Witzweg von Heiden nach Walzenhausen. Doch vor dem Start war es einer Frau gar nicht zum Lachen, suchte sie doch verzweifelt ihre Wanderschuhe. Aber die Schuhe waren weg, nämlich mit der ersten Gruppe und steckten wohl an den Füssen der Zimmergenossin. Ja, nun, was tun? Zum Glück haben die beiden ungefähr die gleiche Schuhnummer. Also wurden die zurück gelassenen Turnschuhe montiert, und so konnte die Wanderung über den Witzweg beginnen. Ca. 60 Witztafeln befinden sich entlang des Weges, welcher über Wolfhalden, durch eine romantische Waldlandschaft und hinauf zum Sonder, resp. Chischte-Pass führte. Hier schalteten wir einen Kaffeehalt ein und vergnügten uns mit Nussstangen, Anis- und Mandelbiber. Es war der 1. November und wir sassen draussen auf der Terrasse in T-Shirts! Weiter ging es über den Horet nach Walzenhausen. Mit dem voll besetzten Postauto fuhren wir wieder zurück nach Heiden.
Vor dem Nachtessen wurde wiederum ausgiebig dem Wellnessen gefrönt. Doch leider endete der Spa-Besuch für eine der Turnerinnen infolge des glitschigen Bodens mit einem Sturz und daraus resultierend einem Handgelenksbruch. Die Hoteliersfamilie kümmerte sich persönlich um den Pechvogel. Kurz vor dem Ap&eacut;ro (herzlichen Dank der Spenderin!), kehrte der Pechvogel mit eingeschientem Unterarm wieder zurück. Sechs Frauen entschieden sich für das Nachtessen für thailändische Gerichte, die restlichen zehn pilgerten zur Pizzeria, wo die Gruppe einen ausserordentlich vergnüglichen und lustigen Abend verbrachte. Es wurde viel gelacht. Sowohl die anderen Gäste wie auch das Besitzer-Ehepaar und die Angestellte liessen sich von der Fröhlichkeit anstecken.
Auch am Sonntag genossen wir nochmals das feine Frühstücksbuffet, diesmal mit Witzen und Anekdoten aus den eigenen Reihen. Doch dann hiess es leider schon bald Koffer packen und den sonnigen Ort verlassen. "Hääden" wird uns trotz verwechselter Schuhe und Knochenbruch in guter Erinnerung bleiben.

Vereinsreise 2013: Besichtigung der Straussenfarm Eberle in Mörschwil

Der 25. September versprach ein strahlender Herbsttag zu werden. Kurz vor 10.00Uhr trafen sich (leider) nur gerade mal 22 aktive und passive Turnerinnen und 2 Gäste für den an der GV beschlossenen Ausflug. Mit dem Car fuhren wir Richtung Ostschweiz nach Staad am Bodensee. Im Hotel Weisses Rössli genossen wir ein feines Mittagessen. Um 14.00 Uhr begrüsste uns Bauer Cornel Eberle auf seinem Hof, auf dem vorwiegend Fleisch, nicht nur von Straussen, sondern auch von Kälbern und (Galloway)-Rindern produziert wird. Speziell natürlich die Aufzucht der Strausse und ihre Verwertung. Von den Eiern (ein Straussenei = ca. 20 - 24 Hühnereier) werden Teigwaren produziert, die Federn sind als Deko - Artikel begehrt und die Haut wird im Ausland zu teuren Handtaschen, Gürtel etc (Handtasche ca. CHF 2000.00) verarbeitet. Zum Hof gehören auch viele Hochstammobstbäume und das Gras dazwischen dient den Tieren als Futter. Cornel wusste viel zu berichten und so flog die Zeit nur so dahin. Aus der abgemachten anderthalbstündigen Führung wurden zwei Stunden und dann wollte man ja auch noch im Hoflädeli einkaufen.
Alsbald ging die Fahrt weiter. Hinter dem sog. Seerücken fuhren wir vielen Apfelplantagen entlang via Hagenwil, Amriswil, Niederneunforn, Flaach und Eglisau nach Kaiserstuhl, wo wir infolge später Abfahrt und Stau eine Stunde nach der abgemachten Zeit im Restaurant zum Kreuz eintrafen. Apfelstrudel mit Vanillesauce entpuppte sich als der Renner. Über Zurzach, Tegerfelden, Brugg erreichten wir gegen 20.00 Uhr Aarau. (rhm)

TURNFAHRT GYMFIT 2013, Zweitageswanderung CHARMEY - LAC DE MONTSALVENS - GRUYÈRES (MOLÉSON) - CORBIÈRES - BULLE

16 Turnerinnen starteten bei Herbstbeginn jedoch mit sommerlichen Temperaturen ihre zweitägige Tour ins französischsprachige Freiburgerland. Via Bern - Fribourg - Bulle erreichte die Schar Charmey. Traditionsgemäss erfolgte vor dem Start zur Wanderung ein "Kaffeemitgipfelihalt". Doch dann hiess es Rucksäcke auf und Abmarsch Richtung Stausee Lac de Montsalvens. Eine erste Bewährungsprobe bezüglich Gleichgewicht und Reaktion gab es beim Überqueren einer Hängeseilbrücke. Bei der Kraftwerksanlage am Ende des Sees stürzte das Wasser tief hinunter in die Jaunbachschlucht.
Vor dem Abstieg in die Schlucht genossen wir bei einer Pause die wärmende Sonne. Der Weg durch die wildromantische Jaunbachschlucht führte über Brücken und durch dunkle (Taschenlampe empfehlenswert) Tunnels. Wanderschuhe und Trittsicherheit wären hier eigentlich nötig, aber es gab auch eine junge Frau die bewältigte den steinigen Weg sogar mit Flipflops und im kurzen weissen Sommerkleidchen und dies erst noch Schlucht aufwärts! Nach dem letzten Tunnel weitet sich die Schlucht und der Fluss fliesst ruhiger. Hier war der ideale Ort für die Mittagspause. Die Idylle nutzte auch ein Brautpaar und so erlebten die Turnerinnen ein ausgedehntes Hochzeitsfotoshooting.
Bei Broc verliess die Gruppe den Jaunbach und wanderte über Kuhweiden zum nächsten Fluss, der Sarine, in Richtung Gruyères. Da Gruyères auf einem Hügel thront mussten wir zum Schluss des Tages noch einen ziemlichen Aufstieg bewältigen. Nach dem Zimmerbezug im Hotel St.Georges erkundete man die Läden und Restaurants von Gruyères. Der zweite Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Dabei entschieden wir, auf den geplanten Ausflug auf den Mol&eacut;son zu verzichten, denn der Berg hüllte sich in eine dicke Nebelwolke. Mit Postauto, Bahn und Bus fuhr die Schar nach Corbières, wo die Wanderung entlang des Lac de Gruyères startete. Das Ziel fürs Mittagessen hiess Broc- für Einige im Restaurant- die Anderen verpflegten sich aus dem Rucksack und genehmigten sich dann ein Dessert im Restaurant. Wobei das Dessert schneller auf dem Tisch stand, als die bestellten Mittagsmenüs! Die Unentwegten setzten die Wanderung fort und marschierten durch schattigen Wald und auf kleineren Umwegen nach Bulle. Hier trafen wir uns wieder mit den ÖV-Fahrerinnen um gemeinsam den Heimweg anzutreten. (rhm)

Halbtageswanderung Kölliken - Zofingen, 10. Juli 2012

Zweimal im Jahr finden im DTV abteilungsübergreifende Anlässe statt. So trafen sich am Dienstag 10. Juli eine Schar Turnerinnen zu einer Halbtageswanderung. Gestartet wurde in Kölliken Oberdorf. Die Wanderung sollte via Störchlihüsli - Hundsrugge - Fuchsloch - Mühlethal Linden und über den Heitere nach Zofingen führen. So war es gedacht. Das Wetter war zum Wandern ideal, die Sonne schien nicht allzu heiss vom Himmel, da doch einige Wolken unterwegs waren. Auch führte der Weg vielfach durch den Wald. Im Gebiet Schorrüti hielt eine Suhrer Schulklasse ihre Projektwoche ab. Zwei der Turnerinnen plauderten unbeschwert mit der Lehrerin, während die anderen bereits weiter zogen. Oben auf dem Hügel angekommen, fragten wir uns dann doch, wo die zwei abgeblieben waren. Ja, sie wären auf dem Weg, meldeten sie per Mobiltelefon (wie hätte man das wohl früher gelöst?). Aber niemand traf bei der Gruppe ein. Eine Turnerin spurtete noch einmal den ganzen Weg bis zur Schulklasse zurück - ohne Erfolg. Auch die Lehrerin konnte nicht sagen, welchen Weg die zwei genommen hatten. Per Telefon, Karte und Vreni's Spürsinn wurden die beiden dann in die richtige Richtung gelotst. Beim Weiler Mühlethal Linden öffneten sich die Himmelsschleusen und ein veritabler Regen prasselte auf die Schar nieder. Aber welch ein Glück - zur selben Zeit traf auch das Postauto bei der Haltestelle ein und ein ganze Anzahl stürmte den Bus und fuhr nach Zofingen. Sieben Unentwegte machten sich trotz des Regens auf die weitere Tour. Doch im Wald oberhalb Zofingen waren die Wegweiser spärlich und die Wege verwirrend. Zofingen haben wir gefunden, aber statt über sind wir halt neben dem Heitereplatz in die Stadt marschiert. Im Rathauskeller liessen wir uns das feine Essen schmecken und unsere zwei Abtrünnigen revanchierten sich mit einer Runde. rhm

Schnee- (schuh) -wandern in Engelberg

Am Freitag, 13. April 2012 fuhren 13 Turnerinnen der Gymfit-Abteilung nach Engelberg. Geplant war eigentlich eine Schneeschuhwanderung im Gebiet Gerschnialp. Das Wetter und das Saisonende vereitelten aber dieses Vorhaben. Einige Anlagen waren bereits geschlossen. Den Ausflug nach Engelberg liessen sich die Teilnehmerinnen dadurch jedoch nicht vermiesen. Im Caf&eacut; Desir&eacut;e wurde diskutiert, was denn nun zu unternehmen wäre, wobei die Frauen auf die tatkräftigen Unterstützung der Wirtin zählen konnten. Kurzerhand klärte sie ab, ob die Fürenalpbahn über Mittag fahre und reservierte auch gleich für das Mittagessen im Bergrestaurant.
Alsbald wurde zur Wanderung unterm Regenschirm taleinwärts aufgebrochen. Für sagenhafte Fr. 5.- (jeden Freitag in der Wintersaison) schwebten wir in der kleinen Gondel bergwärts. Oben erwartete uns Nebel, Schneeschauer und ca. 50 cm Neuschnee. Liebevoll wurde unser Mittagessen zubereitet und mit fröhlichem Geplauder verging die Zeit im Nu. Die Fürenalp wäre sicher auch eine Wanderung im Sommer wert.
Bei der Talfahrt hatte sich der Nebel etwas gelichtet, so dass die steilen Felswände, welche die Bahn überwindet, sichtbar wurden. Einige waren wohl ziemlich erleichtert, als sie wieder festen Boden unter den Füssen hatten. Der Weg zurück wurde von den meisten zu Fuss bewältigt und in Engelberg blieb auch noch Zeit dem Kloster einen Besuch abzustatten, den Klosterladen zu besuchen, einen Kaffee zu trinken oder eine Kleinigkeit zu kaufen. Müde, aber zufrieden reisten wir wieder heimwärts. Das Schneeschuhwandern werden wir bestimmt noch nachholen. (rhm)

Wanderung Taminaschlucht, Abteilung Gymfit, 23. Juni 2012

14 Turnerinnen profitierten von der günstigen Duo-Tageskarten-Aktion der Post und fuhren mit dem Zug ohne umzusteigen von Aarau nach Bad Ragaz. Nach einem kurzen Spaziergang vom Bahnhof zum Zentrum, gabs erst mal im Caf&eacut; Bambi Kaffee und Gipfeli. So gestärkt wanderten die Frauen der rauschenden Tamina entlang flussaufwärts zum Alten Bad Pfäfers. Die Gebäude wurden zwischen 1704-1718 errichtet und beherbergten in ihren Glanzzeiten zeitweise über 300 Gäste. 1839 wurde die Schlucht mit einer Strasse erschlossen. Ab 1840 führte man das Thermalwasser nach Ragaz, wo der Weltkurort Bad Ragaz entstand.
Vor dem Mittagessen wurde die eigentliche Schlucht und die warme Quelle, 1240 von Jägern des Klosters entdeckt, besucht. Die Mönche des Klosters erkannten die Heilkraft des Wassers bald. Die Kranken badeten in den in Fels gehauenen Löchern. Sie wurden an Seilen in die furchteinflössende Schlucht hinunter gelassen und verweilten dort während 6-7 Tagen, mit wenigen Unterbrüchen, Tag und Nacht bis sie wieder hochgezogen wurden. Ab 1350 wurden hölzerne Badehäuser quer über die tosende Tamina gebaut. 1630 wurde das Quellwasser in lärchenen Teucheln aus der Schlucht herausgeleitet und das erste Badehaus gebaut. Das alte Bad wurde zwischen 1983 und 1995 renoviert und ist heute ein Ort für Konzerte, Seminare, Tagungen etc. Während der Zeit des Schluchtenbesuchs wurden die vorbestellten Menüs hergerichtet und schon bald erfreuten sich die Turnerinnen an den hervorragend gekochten Speisen.
Nachmittags führet der Weg wieder zurück bis zum Bad Tobelsteg. Die Genusswanderer verfolgten denselben Weg weiter und vergnügten sich in Bad Ragaz, während die "Bergwanderer" den Aufstieg nach Bad Pfäfers in Angriff nahmen. Der schweisstreibende Aufstieg wurde mit einem feinen Coupe belohnt. Hier bestiegen einige das Postauto und die Unermüdlichen machten sich zu Fuss auf ins Tal. Auf dem Bahnhofplatz trafen alle wieder zusammen und freuten sich über den gemeinsam erlebten schönen Tag bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. (rhm)

DTV Aarau Vereinsausflug 24. Oktober 2012

Turnerinnen aus drei Abteilungen trafen sich am Mittwoch 24. Oktober 2012 zum gemeinsamen Ausflug zur Kürbisausstellung am Pfäffikersee. Einige brachten noch Gäste mit und so war der Car von Carmäleon Reisen gut ausgelastet. Da wir erst um 10.00 Uhr starteten fuhr Chauffeur Toni In ziemlich direkter Linie auf den Pfannenstiel und hinauf zum Restaurant Hochwacht. Stets hatten wir die Hoffnung, dass sich da oben der Nebel lichten würde - aber es hat nicht sollen sein. Im Gegenteil: Eine dicke Nebelsuppe waberte ums Gebäude. Umso mehr genossen wir die vorbestellten Speisen, welche wirklich in zügigem Tempo aufgetragen wurden. Um 13.30 Uhr verliessen wir den nebligen Ort und Toni kurvte das schmal Strässchen wieder hinunter. Via Egg und Mönchaltdorf erreichten wir Seegräben, wo auf dem Erlebnisbauernhof Juckerfarmart seit einigen Jahren im Herbst eine Kürbisausstellung präsentiert wird, dieses Jahr zum Thema Olympia. Im Hofladen holte sich jede Kaffee oder Tee und Kuchen, um sich dann im reservierten Seebadstübli daran zu laben und aufzuwärmen. Die letzten Einkäufe wurden noch getätigt und schon ging die Reise über Umwege (manche gewollt, andere wegen Baustellen oder Carfahrverbot) weiter über Nürensdorf, entlang des Flughafens Zürich-Kloten und weiter hintenherum via Ehrendingen Höhtal nach Baden, wo die Schreibende aus dem Bus sprang und gleich wieder ins Postauto einstieg, während die anderen zurück nach Aarau fuhren. (rhm)

Taminaschlucht, Abteilung Gymfit, Samstag, 23. Juni 2012

14 Turnerinnen profitierten von der günstigen Duo-Tageskarten-Aktion der Post und fuhren mit dem Zug ohne umzusteigen von Aarau nach Bad Ragaz. Nach einem kurzen Spaziergang vom Bahnhof zum Zentrum, erwarteten uns im Caf&eacut; Bambi Kaffee und Gipfeli. So gestärkt wanderten wir der rauschenden Tamina entlang flussaufwärts zum Alten Bad Pfäfers. Die Gebäude wurden zwischen 1704-1718 errichtet. In ihren Glanzzeiten beherbergten sie zeitweise über 300 Gäste. 1839 wurde die Schlucht mit einer Strasse erschlossen. Ab 1840 führte man das Thermalwasser nach Ragaz, wo der Weltkurort Bad Ragaz entstand.
Vor dem Mittagessen besuchten wir die eigentliche Schlucht und die warme Quelle, welche um 1240 von Jägern des Klosters entdeckt wurden. Die Mönche des Klosters erkannten die Heilkraft des Wassers bald. Die Kranken badeten in den in Fels gehauenen Löchern. Sie wurden an Seilen in die furchteinflössende Schlucht hinunter gelassen und verweilten dort während 6-7 Tagen, mit wenigen Unterbrüchen, Tag und Nacht bis sie wieder hochgezogen wurden. Die Frage ist, ob die Heilungen dem Wasser oder dem ausgeschütteten Adrenalin zuzuschreiben ist.........? Ab 1350 wurden hölzerne Badehäuser quer über die tosende Tamina gebaut. 1630 wurde das Quellwasser in lärchenen Teucheln aus der Schlucht herausgeleitet und das erste Badehaus gebaut. Das alte Bad wurde zwischen 1983 und 1995 renoviert und ist heute ein Ort für Konzerte, Seminare, Tagungen etc. Während der Zeit unseres Schluchtenbesuchs wurden unsere vorbestellten Menüs hergerichtet und schon bald erfreuten wir uns an den hervorragend gekochten Speisen. Nachmittags wanderten wir ein Stück zurück bis zum Bad Tobelsteg. Die Genusswanderer verfolgten den Weg wieder zurück und vergnügten sich in Bad Ragaz, während die "Bergwanderer" den Aufstieg nach Bad Pfäfers in Angriff nahmen. Für den schweisstreibenden Aufstieg belohnten wir uns mit einem feinen Coupe. Hier bestiegen einige das Postauto und die Unermüdlichen machten sich zu Fuss auf ins Tal. Auf dem Bahnhofplatz trafen alle wieder zusammen und freuten sich über den gemeinsam erlebten schönen Tag bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. (rhm)

Halbtageswanderung zum Erdmannlistein, 05. Juli 2011

Schon fast traditionsgemäss trafen sich die Turnerinnen der verschiedenen Abteilungen in der ersten Sommerferienwoche zur Halbtageswanderung irgendwo im Aargau. Diesmal fuhren 23 wanderfreudige Turnerinnen von Aarau nach Wohlen und weiter zum Erdmannlistein. Ab hier führte die Wanderung entlang des Freiämterweges, wovon ein Teil 12 Sagen aus dem Freiamt gewidmet ist. Verschiedene Künstler schufen zu jeder Sage Figuren, welche die, meist traurigen, Geschichten versinnbildlichen. Bis Besenbüren verlief der Weg meist im schattigen Wald oder am Waldrand entlang, was die Frauen bei den hochsommerlichen Temperaturen zu schätzen wussten. Die Gartenwirtschaft in Besenbüren verlockte zu einem Erfrischungshalt. Ab hier bestand die Möglichkeit, den Zielort mit dem Bus zu erreichen, was den auch von fünf Teilnehmerinnen genutzt wurde. Die Anderen machten sich auf den, nun mehrheitlich sonnigen, Weg nach Birri-Aristau. Im Restaurant Krone servierte uns der Wirt die gewünschten, vorbestellten Menüs in wahrlich währschaften Portionen. (rhm)

Turnfahrt Einsiedeln der Abteilung Gymfit, 3./4. September

14 unternehmungslustige Turnerinnen starteten am Samstag, früh morgens zu ihrer zweitägigen Wanderung. Erst einmal fuhren die Frauen nach Zürich, um sich dort mit der Reiseleiterin (welche hier auch die Schreibende ist) zu treffen. Für die Reiseleiterin wurde der Wechsel in Zürich infolge einer technischen Panne der Lokomotive etwas knapp. Aber dies sollte der letzte Stress für den Tag sein. In Rapperswil hiess es dann Rucksäcke schultern und zügig über den Seedamm nach Pfäffikon marschieren. Die Turnerinnen legten ein solches Tempo vor, dass nicht das Postauto auf die Frauen, sondern die Frauen auf das Postauto warten mussten. Kurze 5 Minuten dauerte die Fahrt bis zur Haltestelle und dem Restaurant "Luegete", mit toller Aussicht auf den Zürichsee. Hier wurden die Frauen eingeladen zu Kaffee und Gipfeli. Danach folgte der gut einstündige, schweisstreibende Aufstieg, immer entlang des bekannten Jakobsweg, nach St.Meinrad, wo Mittagsrast angesagt war. Nach der Mittagspause marschierte die Schar hinunter nach Tüüfelsbrügg und weiter nach Einsiedeln, immer mit der Sicht auf die zwei Mythen. Hier genossen die Turnerinnen den schönen Abend. Perfekt die Unterkunft und das Essen im Hotel St. Georg.
Der Sonntagmorgen präsentierte sich bewölkt, aber noch trocken und so wanderten alle alsbald hinauf, entlang des Alpenpanoramawegs, auf den "Chatzenstrick" und weiter zur dritten Altmatt, wo uns die alte Wirtin des Restaurants Rössli bestens bediente. Weiter gings quer über das Rothenturmer Hochmoor, hinauf zu Heidis Bänkli und weiter immer aufwärts (endet das denn nie???...) nach St.Jost. Hier auf dem grossen Rastplatz wurden wieder die Rücksäcke geplündert. Dicke Regentropfen verhinderten eine ausgiebige Siesta, dafür gabs im Bergbeilzli einen feinen Kaffee. Der weitere Abstieg wurde von Petrus's Dusche und dicken Nebelfetzen begleitet. Im Restaurant Lido bei Coupe oder Toasts liessen sich die Kleider wieder trocknen. Da in Unterägeri ein Jahrmarkt stattfand, war der Bus nach Zug übervoll und natürlich verspätet. Mit einem Spurt (Turnstunde sie Dank!) zum Zug in Zug schafften wir den Anschluss. Trotz gelegentlichem Gestöhne genossen die Turnerinnen die zwei Wandertage.(rhm)

Herbstliche Aktivitäten im DTV Aarau

Die Vereinsreise im Oktober führte die Turnerinnen ins Toggenburg. Bei bedecktem Himmel startete die Schar in Aarau mit einem Car der Firma Nordik Reisen AG. Abseits vielbefahrener Wege führte uns der Chauffeur zur Kaffeepause nach Illnau. Prächtig bunte Herbstbäume säumten den Weg und trotz der Wolken war die Sicht klar. In Nesslau wurde im Restaurant Sternen das Mittagessen serviert. Danach besammelten sich die Frauen zu einer informativen Besichtigung der Buntweberei Meyer-Mayor, welche hochwertige Küchentücher fertigt, aber v.a. führend ist in der Weberei von Spinnakersegeln und Ballonhüllen. Ein Besuch im Fabrikladen durfte natürlich auch nicht fehlen. Der Regen war unterdessen auch im Toggenburg angekommen, aber im Car liess es sich gemütlich nach Rapperswil reisen, wo noch ein freier Aufenthalt eingeplant war, welcher jedoch ausgiebig und ausschliesslich zum Schlemmen im Restaurant Rosenstaedter genutzt wurde. Nun wurde es aber Zeit für die endgültige Rückkehr nach Aarau, was dem Chauffeur wegen der vielen Staus noch einige Geduld abverlangte.
Bereits eine Woche später stand das nächste kulturelle Ereignis auf dem Programm. Eine ganze Schar Turnerinnen besuchte eine Aufführung der Operette in Möriken. "Der Bettelstudent" gefiel ausserordentlich gut und alle genossen einen wunderschönen Abend.

Schuelreis FitmitGym60, Sommer 2010

Ziel: Klöntalersee
Motto: Frisch-fromm-fröhlich-frei

15 früschi Turnerinne händ sech am Bahnhof Aarau gsammlet. Wie fromm, das weiss i ned, fröhlich uf jede Fall, frei wie au immer.

D'SBB und de Glarner Sprinter händ eus bequem nach Glarus brocht. D'Ziegelbrugg esch vo Bärn d'Mäldig cho, sgäb feuf Minute Verspötig wäge Stellwärchproblem. De Glarner Bus het aber gwartet und het eus i flotter Fahrt a Klöntalersee gfahre. Es hat nacheme schöne Tag us gseh - de Fridolin het e gueti Verbindig gha zum Petrus nach dene chalte Tage. D'Wirti vom Plätz het ihri Zigipause beendet und het Kafi und Gipfeli serviert. Am zähni send d'Wanderstöck uf di richtig Längi uszoge wurde und mer send losmarschiert.

Isehut, Türkebund, Storcheschnabel und verschedeni Gräser und Blüemli händ eus uf dem schöne Wanderweg begleitet. Leeri Bachbett mit Gröll und grossi Stei hämmer müesse überquere. Au de Wasserfall isch idrücklech gsi.

Nach fascht zwee Stund isch der Rucksack plünderet wurde amene herrlichle Plätzli am Seeufer. Sogar en Dessert isch serviert worde: feine Schoggichueche vom Käthi und vo de Brigitte es Bärner Küssli.

Gli drufabe het sech Gruppe teilt. Die einte händ im Restaurant Rodannenberg be Kafi, Glace und Öpfelstrudel ufs Poschti gwartet. Die andere send nomol zwee Stund gloffe und händ vom Rodannebärg us de Glärnisch agluegt. S'Vrenelis Gärtli isch voner Wolke umhüllt gsi und het sech ned well zeige. Im Glarnerhof send alli weder zämecho.

Am zwänzg vor sächsi het eus de Glarner Sprinter nach Ziegelbrugg brocht, womer i d'SBB umgstege send. Weder hets e Panne gä – Brämse händ ned richtig funktioniert und de Luutsprecher het au nume knurret. D'Züri semer nomol umgstiege und send nacheme wunderschöne Tag z'Aarau acho. Härzleche Dank em Käthi Wehrli für d'Organisation. Es isch ganz eifach super gsi. Bravo! (Pia Graf)

Halbtageswanderung Ruedertal am 06.07.2010

Zum Ferienauftakt lud der DTV Aarau alle Abteilungen zu einer Wanderung im fast unbekannten Ruedertal ein. Mit Bahn und Bus erfolgte die Anreise zum Ausgangspunkt Schlossrued. Über Haberberg und Weidli führte der Weg bergauf zum Waldhaus im Rötler. Während einer längeren Pause bot sich Gelegenheit, auch die Turnerinnen anderer Abteilungen kennen zu lernen. Weiter gings durch das hügelige "aargauische Emmental", vorbei an der Sternwarte Nütziweid und dem Dörfchen Kulmerau, mit Aussichten bis weit ins Land hinaus. Über den Hombrig und via Schweikhof wanderte die Gruppe ihrem Ziel, der Besenbeiz Engelhof, entgegen. Die Poulet im Chörbli und die Fischchnusperli mundeten köstlich und auch das Meringue hatte emmentalische Ausmasse! (rhm)

Bergtour aufs Schnebelhorn am 26.06.2010

Frühmorgens starteten einige Turnerinnen der Gymfit-Abteilung zu einer Bergtour auf den höchsten Berg des Kantons Zürich. Um die zu leistenden Höhenmeter etwas zu reduzieren fuhr die Gruppe nach Bütschwil und mit dem Postauto auf die Hulftegg. Nach der üblichen kleinen Stärkung wanderten die Frauen auf dem Toggenburger Höhenweg ihrem ersten Ziel entgegen. Die Aussicht ins Toggenburg, ins Tösstal und weit ins Mittelland und zu den Alpen liess die Schweisstropfen wieder vergessen. Nach einer kurzen Rast auf dem 1292 m hohen Schnebelhorn erfolgte ein steiler Abstieg zum Restaurant Tierhag, wo ein feines Mittagessen genossen wurde. Via hintere und vordere Stralegg erfolgte ein steiler Abstieg hinunter ins Tösstal. An der jungen Töss wurde ausgiebig Halt gemacht und die erhitzten Fsse abgekühlt. Weiter führte der Weg der Töss entlang nach Steg, wo mit einigen Glacékugeln auch die innere Hitze gekühlt wurde. Ein schöner Wandertag bleibt als gemeinsames Erlebnis in Erinnerung. (rhm)

Vereinsreise 2009 DTV Aarau

Besichtigung Bundeshaus Bern / Murten

Einmal im Jahr treffen sich die Turnerinnen alle Abteilungen zu einem gemeinsamen Ausflug. 2009 führte die Vereinsreise nach Bern und Murten. Zur abgemachten Zeit meldete sich die Gruppe beim Besuchsdienst des Bundeshauses. Nach der Sicherheitskontrolle und dem Einschliessen sämtlicher Requisiten besichtigten die Frauen unter kompetenter Führung den Ost-und den Westflügel, den National- und den Ständeratssaal, sowie die Wandelhalle. 17% der veranschlagten Kosten wurden allein für Kunst am Bau reserviert. Heute kaum mehr vorstellbar. Imponierend die Schnitzereien an den Stühlen der Ständeratssitze im Nationalratssaal. Fein ausgearbeitete Details überall und die wertvollen Malereien an Wänden und Decken liessen die Frauen staunen. Erstaunt stellten die Turnerinnen fest, dass der Engel der Tugenden am Ende der Wandelhalle einem doch wahrhaftig nachschaute!

Tief beeindruckt vom Gesehenen fuhr die Schar weiter nach Zimmerwald zum Mittagessen im Gasthof Löwen in Zimmerwald. Danach führte der Ausflug durch fast unbekannte Landstriche nach Murten. Hier bot sich Gelegenheit zu einer ausgiebigen Erkundung des Städtchens, einem Einkaufsbummel oder ein Stück des bekannten Nidelkuchens zu versuchen. Noch einmal fuhr die Gruppe durch unbekannte Ortschaften bis Solothurn. Mit schönen Erinnerungen an einen wunderbaren Tag erreichten die Turnerinnen wohlbehalten Aarau. (rhm)

Reisebericht Turnfahrt Bodensee, Frauen 2, 30.Juni 2009

15 reisefreudige Menschen trafen sich auf Perron 3 des halbfertigen Aarauer Bahnhofs und schon begann das Reisen mit Überraschungen. Wegen einer Stellwerkstörung reisten wir anders und einigermassen verlangsamt in die Ostschweiz. Statt nach Ermatingen zu gelangen, wo wir das Schiff besteigen wollten, wurden wir nach Kreuzlingen/Konstanz verfrachtet. Dort blieb gerade noch Zeit einen Kaffee zu genehmigen und notfalls ein Gipfeli zu ergattern, bevor wir das Schiff bestiegen. Im Nachhinein scheints eine glückliche Fügung gewesen zu sein, dass wir nicht erst in Ermatingen zusteigen sollten. Der Personenandrang war gewaltig und spätere Zusteiger mussten ohne schützendes Sonnendach auskommen.Wir gehörten zu den glücklichen, da beschatteten Gästen, dafür bekamen wir hin und wieder das Sonnendach fast an den Kopf, wenn dieses wegen einer Brückenunterquerung abgesenkt werden musste. Damit wir unserer schattigen Plätze nicht verlustig gingen, verzichteten wir auf die geplante Pause in Stein am Rhein. Die Fahrt dauerte deshalb reichlich lange, doch das Pendeln auf dem Untersee und dem Rhein war abwechslungsreich. Typische Riegelbauten oder "gluschtige" Dörfer säumten die Ufer. Dörfer wie Gottlieben, (leider gabs keine Hüppen), Mannenbach, (wo waren denn die Mannen? Habt ihr sie gesehen?) oder Mammern (ob wir von der Schönheitsklinik auch etwas abbekommen haben?).Das lange Sitzen, Herumgucken und das obligatorische Plaudern wurden unterbrochen vom Picknicken und Schiffserkundigungen. Besonders lebhaft betätigte sich Sonja, welche jeweils die an- und abreisenden Velofahrer bewunderte, sucht sie doch immer noch Mitvelofahrkolleginnen. Da ihr aber auch das Wohl unserer Gruppe wichtig war, stiftete sie allen eine Glace zur heissesten Zeit. Der Kioskvorrat war denn auch erschöpft.

Vom reizvollen Städtchen Stein sahen wir wie erwähnt wenig. Doch die meisten wussten um die Schönheit des malerischen Orts. Dafür erfreuten uns die grandiose Burg Klingen...(..berg oder ..fuss?), herlliche Badestrände, Fischreiher, viele Schwäne und Weidlinge, parkiert wie Autos. Allmählich näherten wir uns dichter besiedeltem Gebiet und Schaffhausen samt Munot kam ins Blickfeld. Hier flanierten wir in Grüppchen durch die schöne Altstadt. Prächtige Brunnen und erstaunliche Namen für die alten Häuser erfreuten uns. Auch die Kirschenpreise waren amüsant, konnte man doch zwischen Fr. 7.00 bis Fr. 14.00 dafür bezahlen. Etliches wurde eingekauft. Danach trafen wir uns am Bahnhof, jedoch an unterschiedlichen Orten, so dass wir fast ohne "Lehrerin Organisatorin" Pia eingestiegen wären.

Eine Erfahrung mir dem übervollen Zug zu reisen muss ich noch extra festhalten. Verschiedentlich sind junge Männer zu Gunsten von uns "Alten" aufgestanden. Unerwartet und sehr lobenswert, gleichaltrige "Damen" enthielten sich dieses Angebots. Wir "Alten" sollten uns vielleicht revanchieren mit Verständnis und Neugier ins andere Sein der Jungen. Die Reiseteilnehmerinnen landeten glücklich und zufrieden wieder in Aarau. (SH)

Wanderung Lenk, Juni 2009

Tolle Wanderung

17 Turnerinnen fuhren trotz bedecktem Himmel gutgelaunt nach Lenk im Simmental. Mit dem Postauto wurde die erste Steigung bewältigt. Doch vom Bühlberg an wurden die Wanderschuhe definitv geschnürt. Ein fehlender Wegweiser führte zu Diskussionen, ob nun eher aufwärts, oder doch eher abwärts gewandert werden sollte. Der gewählte Weg zu den Simmenfällen führte zuerst abwärts über Sumpf, dann wieder aufwärts Richtung Nessli und zuletzt steil abwärts an den stiebenden Simmenfällen vorbei zu unserer Unterkunft im Hotel Simmenfälle.

Für die Tour des zweiten Tages teilte sich die Gruppe in Berg- resp. Wasserflöhe. Die Wasserflöhe wanderten der Simme entlang nach Lenk. Die elf Bergflöhe erklommen unterdessen den Rezliberg und bewunderten die tosenden Wassermassen der Siebenbrünnen, und die Bergblumen, welche überall in den sattesten Farben leuchteten. Eine wunderbare Aussicht bei strahlendem Sonnenschein entschädigte uns für den zweiten steilen Aufstieg zur Langermatte. Auch der Abstieg zur Iffigenalp beanspruchte unsere Muskulatur, doch die erhitzten Füsse liessen sich im Iffigbach gut abkühlen. Die Wasserflöhe erwarteten uns bereits auf der Iffigalp und gemeinsam fuhren wir an den eindrücklichen Iffigbachfällen vorbei zurück nach Lenk. Ebenso gut gelaunt wie tags zuvor, trafen wir in Aarau ein. (rhm)

Vereinsreise DTV Aarau Gym1

Wanderung von den Planplatten zur Bergstation Bidmi Hasliberg

"Sonniges Wetter und herrliche Bergluft luden zur Erholung ein!"

Reisebericht Abteilungsreise GYM1 vom 09. August 2009

Am frühen Sonntagmorgen um 06.30 Uhr fuhren 10 Frauen mit dem Zug vom Bahnhof Aarau über Luzern-Brünig nach Hasliberg-Reuti zum Restaurant Alpentower auf 2225m Höhe. Wobei der Umstieg am Bahnhof Brünig in das Postauto wegen regen Geplauders fasst verpasst wurde.

An der Bar im Restaurant Alpentower genossen wir um 10.00h den ersten gemeinsamen Kaffee und Gipfeli. Danach wanderten wir von den Planplatten über Hääggen zur Bergstation Mägisalp. Bei sonnigem Wetter erfreuten wir uns am wunderbaren Ausblick in die Berner Alpenkette.

Auf den Wanderwegen haben wir oder uns die Kühe freundlich begrüsst und nebenher entdeckten wir die kuscheligen Murmeltiere in den Bergwiesen. Das Abwärtslaufen bis zur Bergstation Mägisalp dauerte 2 Stunden. Zwischendurch hörten diejenigen mit guten Ohren Musik aus einem Alphorn vom Restaurant Alpentower.

Um 12.45 Uhr machten wir einen einstündigen Picknickhalt bei einer kleinen Berghüttensiedlung bei der Bergstation Mägisalp

Der folgende Bergpfad "Muggestutz" ist genauso gut für Erwachsene wie für Kinder ausgebaut. Auf diesem Erlebnisweg erfuhren wir einiges über die Bauten von Zwergen. Unterwegs prüften wir ein rundes Holz-Labyrinth und bestaunten weitere Erlebnisposten wie zum Beispiel ein Zwergenhaus mit Bergblumengarten. Nach einer Stunde und 15 Minuten erreichten wir um 14.50 Uhr die Bergstation Bidmi. Zu unserem Glück wartete die Bergbahn nach Hasliberg-Reuti auf uns, damit wir den Anschluss mit der Talstationbahn nach Meiringen erreichen konnten. Von der Talstation Meiringen gingen wir, dieses Mal ohne Wanderstöcke, gemütlich zur berühmten Meringue-Konditorei Frutal zu einem abschliessenden Kaffee- und Meringuegenuss. Am Bahnhof Meiringen verabschiedeten sich zwei Turnerinnen, welche sich spontan zu einer Extratour mit dem Kursschiff auf dem Brienzersee entschlossen. Die hübschen Landschaften beim Lungern-, Sarner- und Vierwaldstättersee erfreuten uns während der Rückfahrt mit dem GoldenExpress von Meiringen-Brünig Hasliberg-Luzern-Olten nach Aarau (19.28 Uhr). Alle Frauen waren zufrieden mit dem abwechslungsreichen Tag und davon überzeugt, wieder einmal den "Muggestutz" auf dem Hasliberg zu bewandern.

Damenturnverein DTV Aarau - 103. Generalversammlung vom 6. März 2009

Gestärkt durch ein ausgezeichnetes Abendessen im Restaurant Rathausgarten in Aarau durfte die Präsidentin Rosemarie Hunkeler 72 Mitglieder zur Generalversammlung begrüssen. Die Einladung mit der Traktandenliste sowie das Kurzprotokoll der GV 08 wurden fristgerecht publiziert und in den Turnstunden zur Einsicht vorgelegt. Die Präsidentin verlas den Jahresbericht des Gesamtvereins sowie der einzelnen Abteilungen, wobei Erinnerungen an viele schöne Anlässe und Ausflüge ins Gedächtnis zurückgerufen wurden. Mit einem kräftigen Applaus wurden die Berichte gutgeheissen.

Die Kassierin Rita Moser präsentierte einen sauberen Rechnungsabschluss des Jahres 2008, an dem die beiden Revisorinnen Erika Klaus und Rosmarie Richli nichts zu bemängeln hatten. Sie würdigten die gewissenhafte Buchführung und dankten der Kassierin für ihre geleistete Arbeit. Das Budget 09 sieht per Ende Jahr einen knappen Überschuss vor, sodass der Jahresbeitrag von Fr. 140.- beibehalten werden kann. Die Jahresrechnung sowie das Budget 09 wurden einstimmig angenommen.

Wie schon im Vorjahr stellte die Präsidentin ein vielfältiges Jahresprogramm vor. Die Sportlichen kommen am 14. ev. 21. Juli bei einer ½ Tageswanderung zur Röschtifarm Bözenegg zum Zuge, für das Gemüt gibt es am 24. Juli die Oper "Die verkaufte Braut" oder am 4. November die Operette "Der Graf von Luxemburg" und am 21. Oktober wird das Bundeshaus besucht. Der Jahresabschluss wird am 20. November an einem Hock in der Telli gefeiert.

Gaby Fischer amtete als Tagespräsidentin und führte die Wahlen durch. Der Vorstand, bestehend aus der Präsidentin Rosemarie Hunkeler, der Kassierin Rita Moser, der Materialverwalterin Hanni Kropf und der Aktuarin Marianne Stadelmann wurde einstimmig wiedergewählt. Marlise Steiner gab ihren Rücktritt als Beisitzerin bekannt, das Amt wird nicht neu besetzt. Als Rechnungsrevisorin wurde Erika Klaus bestätigt, für die zurücktretende Rosmarie Richli wurde neu Anne-Marie Nyffeler gewählt.

Viele Ehrungen gab es dieses Jahr für treue Turnerinnen. Es sind dies: Elsi Hertig, Elisabeth Meier, Verena Stäheli, Rösli Plüss (40 Jahre im Verein), Ursula Aellig, Elisabeth Richiger, Alice Schibli (30 Jahre), Rebekka Calvo, Ruth Eisenhut, Aurea Fernandez, Heidy Lüscher (20 Jahre), Christina Berchem, Gaby Koenig (10 Jahre). Verabschiedet wurden als Leiterin Gorica Richner, Eva-Manuela Seiler und Nadja Glauser, als Abteilungsleiterin Ilona Flückiger.

Die Tellersammlung ergab den erfreulichen Betrag von Fr. 510.- und ist dieses Jahr für das Schloss Biberstein bestimmt.

Allen Mitverantwortlichen, besonders unserer nimmermüden Präsidentin ein riesiges Dankeschön. (mst)

Reisebericht vom 10. August 2008

Es ist Sonntag, den 10. August 2008. Der Himmel verspricht einen wolkenlosen Tag. Früh am Morgen wartet ein Grüppchen Frauen des DTV auf Gate 5 im Bahnhof Aarau. Jede von ihnen ist mit einem Rucksack, Wanderstöcken und alpinem Schuhwerk ausgerüstet.

Schon bald nach der Begrüssung fährt unser Zug im Bahnhof ein. Unsere erste Reiseetappe ist von kurzer Dauer, denn in Olten heisst es schon wieder aussteigen. Nach dem Perronwechsel folgt die Fortsetzung nach Thun, ohne umsteigen in Bern. Unsere Destination heisst nämlich Niederhorn. Diese vielen Kilometer verfliegen im Nu. Es wird geplaudert, erzählt und zwischen durch einen Blick durchs Fenster geworfen. Unweit von der Bundeshauptstadt erspähen wir schon die Berner Voralpen.

In Thun angekommen, steht schon der 21er Bus für uns bereit. Eines aus unserer Reihe meint: "Wir könnten doch per Schiff, welches am Steg gegenüber der Busstation auf Passagiere wartet, bis zu der Beatenbucht fahren." Ist eine gute Idee, aber wir bevorzugen den Bus, weil unser Tag zu wenig Stunden hat. Wir geniessen die Fahrt dem schönen Gestade des Thunersees entlang. Die vielen kleinen privaten Schiffe, mit oder ohne Segel schmücken den grünlich schimmernden See. Dahinter erheben sich die hohen Berge, mit dem Niesen voran.

Nach einer halben Stunde erreichen wir die Station Beatenbucht. Von nun an kann es mit uns nur noch aufwärts gehen, ha, ha! Mit der Standseilbahn erreichen wir die erste Bergetappe. Nun steigen wir ein letztes Mal um, in die ziemlich neue dreier Gondelbahn. So, nun sind auch die letzten 1000 Höhenmeter bewältigt (mühelos).

Das Panorama hier oben ist überwältigend. Freude herrscht!

Den Eiger, den Mönch und die Jungfrau, die sich stolz präsentieren, erkennen ja alle. Schwieriger wird es bei den weissen Häuptern links und rechts von ihnen. Natürlich, unser Käthi nennt sie alle mit Namen. Ob dies wohl stimmt, was sie uns da belehrt, wissen wir ja nicht! Der Thunersee krümmt sich wie eine Banane um unseren Berg, an deren Ende sogar von hier oben die schöne Stadt Thun zu sehen ist. Hinter uns fallen die Felswände senkrecht ab, was nicht jedermanns Sache ist. Die Luft ist dermassen klar, sodass wir auch eine gute Sicht bis weit ins Unterland haben. Das l950 Meter hohe Niederhorn ist einfach wunderschön!

Nachdem wir auf der Sonnenterrasse des Bergrestaurants den soo beliebten Start-kaffee getrunken haben, nehmen wir den Wanderweg unter die Füsse. Es ist gerade mal 10 Uhr. Ein schmaler Pfad führt uns schräg abfallend quer durch den sonnen beschienen, grünen Hang des Niederhorns. Immer mit der Aussicht zu den weissen, mächtigen Drei- und Viertausendern.

So, nun meldet sich langsam der Hunger. Wir machen unsere Mittagspause an einem netten Plätzchen. Zwischen Föhrenbäumchen, Wacholder- und Alpenrosenstauden verpflegen wir uns aus dem Rucksack. Die Alpenflora ist leider bis auf das Wollgras, den Frauentrost, etwas Erika und ein paar gelbe Blumen schon verblüht. Während der Rast bemerken wir immer mehr leuchtend bunte Gleitschirme hoch über Interlaken.

Frisch gestärkt begeben wir uns auf den Rückweg. Unsere Wanderroute führt an einer Alphütte vorbei. Hier besteht die Möglichkeit, Alpkäse zu kaufen. Stattdessen bestaunen wir die Schweine, wie sie im Dreck suhlen.

Über Wurzeln, Felsblöcke, Steinplatten und Sumpfstellen bewegt sich unser farbiger Tatzelwurm weiter. Immer wieder mit dem Blick zu den nahen Firnen mit ihren glänzenden Gletschern. Kurz vor Ende unseres Weges kommen wir noch an einem Naturschutzgebiet vorbei und bald darauf erreichen wir die Zwischenstation Vorsass. Hier knipst unsere Patricia noch ein Gruppenbild, bevor wir uns von der Luftseilbahn wieder nach Beatenberg tragen lassen.

Doch halt, so planmässig verlief die Wanderung auch wieder nicht. Etwas war nicht einkalkuliert. An Lotti's beiden Schuhen löste sich die Sohle vom Obermaterial. Dank einer behelfsmässigen Operation muss sie den Rest des Weges nicht baren Fusses hinter sich bringen.

Nach einem kleinen Aufenthalt bei der Station besteigen wir das Postauto nach Interlaken-West. Diese Bergstrasse ist sehr oft auf Pfeilern gebaut und weist manche Haarnadelkurve auf, sodass wir zweimal den Sound des wunderschönen Posthorns vernehmen können. Heil in Interlaken ange- kommen, steht uns eine Stunde Zeit zum Flanieren bevor. Unsere Meinungen haben verschiedene Richtungen und so kommt jede auf ihre Rechnung.

Um drei Uhr nachmittags treten wir unseren Heimweg an und der ist nochmals eine erlebnisreiche Reise. Ab Interlaken-Ost schlängelt sich unser Zug dem türkisblauen Brienzersee entlang. Auf der anderen Seeseite tosen die Wildbäche mit ihren Wasser-fällen in den See. Nochmals einen Halt in Brienz und Meiringen und weiter geht es mit der etwas holprigen Zahnrad-Schmalspurbahn auf den Hasli-berg. Zwischen den Bäumen hindurch können wir ein letztes Mal ins schöne Brienzertal blicken. Nach der Passhöhe Brünig verschwindet die imposante Kulisse hinter uns.

Wie aus der Vogelperspektive nähern wir uns allmählich dem Lungeren-, dem Sarnen- und dem Alpnachersee. Jetzt in der Talsohle zieht die Lokomotive unseren Zug wieder mächtig an. Mit rassigem Tempo fahren wir dem Luzerner Bahnhof entgegen. Hier angekommen, nutzen wir die vierzig Minuten Wartezeit und gönnen uns eine Tranksame im Bahnhofrestaurant bis unser Zug startbereit ist. In Olten steigen wir ein allerletztes Mal um, um wieder zu unserem Ausgangsort Aarau zu gelangen.

Alle sind sich einig. Wir haben viel Schönes gesehen und es war eine tolle kameradschaftliche Reise.

Die Autorin und Wanderleiterin: Lotti Fehlmann
Fotografin: Patricia Fehlmann

DTV Aarau mit den Flyerbikes im Thurgau

18 gut gelaunte Turnerinnen der Dienstag-Abteilung DTV Aarau reisten am Samstag 6. September in den Kanton Thurgau. In Amriswil stieg die sechsköpfige Wandergruppe aus und machte sich auf den Weg von Amriswil via Hudelmoos bis Hagenwil. Von Hagenwil ging es mit dem ÖV weiter nach Muolen und Roggwil-Berg und anschliessendem Abstieg nach Roggwil Dorf.
Die anderen 12 Turnerinnen fuhren bis Romanshorn, wo die reservierten Flyerbikes für die Gruppe bereit standen. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli wagten wir uns auf die erste Etappe Richtung Amriswil. Da bereits ein erster Anstieg zu bewältigen war, kam auch schon die Akku-Unterstützung zum Einsatz. In flottem Tempo pedalten wir abseits der Strassen durch die Obstplantagen. Den Aufstieg nach Räuchlisberg meisterten wir "fliegend". Auch die Velogruppe steuerte das Hudelmoos an, wo eine längere Pause eingeschaltet wurde. Weiter fuhren wir via Hagenwil-Häggenschwil-Ruggisberg entlang der alten Konstanzer Strasse, welche heute als Konzil-Radweg zum gut ausgeschilderten Thurgauer Radroutennetz gehört. Auch in Ruggisberg schalteten wir einen Halt ein und genossen den wunderbaren Ausblick auf den Bodensee. Mit einer Schussfahrt sausten wir hinunter nach Roggwil, wo wir uns mit der Wandergruppe trafen und im Restaurant Ochsen ein feines Mittagessen einnahmen. Bevor es auf der Obstgartenradroute weiter ging, besuchten wir noch das kleine Museum der Mosterei Möhl. Mitte Nachmittag trafen wir uns wieder mit der Wandergruppe in Arbon zu einem feinen Dessert. Frisch gestärkt machte sich die Wandergruppe auf den Weg nach Arbon - Seemoosriet. Die Velogruppe fuhr auf der Rheinroute weiter zurück nach Romanshorn. Und da alle noch nicht genug hatten von diesen tollen Flyerbikes, fuhren wir noch weiter bis zum Schiffssteg Uttwil, wohl sehr zum Leidwesen eines Nacktbaders, der sich jedoch mit einem langen "Schwumm" davon machte. Kurz nach halb sieben traten wir die Rückreise an und gleichzeitig begann es auch zu regnen. Was hatten wir doch für ein Glück - keinen Tropfen Regen den ganzen Tag (und im Aargau regnete es schon am Nachmittag in Strömen)! (rhm)

DTV Aarau: Turnfahrt der Dienstag-Abteilung, Juli 2007

Auf dem Programm stand eine 2-tägige, jedoch wunschgemäss eine gemütliche Wanderung in den Freibergen. 14 Turnerinnen machten sich am Samstag 28. Juli auf den Weg von Aarau via Biel - Sonceboz nach Tramelan und trainierten erstmals das schnelle Umsteigen. Im Café in Tramelan lagen die Croissants bereit und die Wirtin notierte die Getränkewünsche, was sie zur Bemerkung veranlasste, wenn sie gewusst hätte, dass soviel chocolat chaud bestellt würde, hätte sie eine Kuh organisiert. Bei wechselhaftem und windigem Wetter zogen wir los Richtung Etang de la Gruyère. In dieser idyllischen Gegend hielten wir Mittagsrast. Auch die beiden Freiberger Pferde mit Füllen versuchten einen Happen aus unseren Rucksäcken zu ergattern! Die Wanderung führte weiter bis zum Restaurant Couronne in La Theurre, wo uns die Reiseleitung befahl, nicht vor 15 Uhr aufzubrechen - Zeit einen Jass zu klopfen: Mit etwas Verspätung traf dann die Überraschung ein: Wir wurden mit dem Brückenwagen und Pferden abgeholt und an unseren Übernachtungsort Saignelégier gefahren. Die freie Zeit nutzten wir zum Flanieren und natürlich für den Apéro mit Absinth. Im Hotel Café du soleil genossen wir die vorbestellten Menüs zusammen mit einem Gläschen Wein. Bevor wir uns in unsere Betten in der Depandance verkrochen, wurde nochmals gejasst, diesmal Molotow. Dafür musste der Tisch ausgezogen werden, aber statt eines längeren Tisches hatten wir dessen Einzelteile in der Hand und es bereitete etliche Mühe diese wieder zusammenzusetzen, auch der diversen Lachanfälle wegen.
In der Nacht regnete es, doch unsere Wanderung am zweiten Tag begann nach einem feinen Frühstück bei trockenem, aber wiederum windigem Wetter. Unser Etappenziel hiess Muriaux, wo die schwindelfreien Turnerinnen einen Abstecher zum Aussichtspunkt Les Somêtres wagten. Hier genoss man eine grandiose Rundumsicht in die Vogesen, zum 500m tiefer gelegenen Doubs hinunter und in die Freiberge. Auch der an den Felsen geklebten Berghütte samt aufgehängtem Plumsklo statteten wir einen Besuch ab. Um die Mittagszeit trafen wir am Endziel in Le Noirmont ein. Bis zur Abfahrt des Zuges dauerte es aber noch eine ganze Weile, was uns veranlasste, nicht mehr der Gemütlichkeit zu frönen, sondern noch eine Zusatzschlaufe anzufügen und den nächsten Bahnhof Le Creux des Biches anzupeilen. Aus Zeitgründen fiel diesem Abenteuer der traditionelle Coupe zum Opfer, aber für eine Glace am Stecken hat es doch noch gereicht. Etliche Turnerinnen hatten irgendwas zu feiern und so kamen wir immer wieder in den Genuss von gespendeten Getränken und anderen Überraschungen. Allen ein herzliches Dankeschön, insbesondere unserer Reiseleitung. Der welsche Jura ist wirklich eine Reise wert.
rhm

Ferienkurs Seniorinnen Beinwil 10. - 12. April 2007

Für einige Seniorensportleiter (26 dieses Jahr) ist die erste Frühlingsferienwoche fest gebucht. Etliche der noch arbeitstätigen Frauen schaufeln sich diesen Termin mit Überstundenabbau oder Ferientagen frei. (Für die Männer scheint so etwas weniger möglich zu sein?!). Das Ziel heisst Turnhalle Zihl, Beinwil und der Grund ist der vom aarg. Turnverband angebotene Ferienkurs. Bereits zum 13. Mal (Senioren, vorher 10x für die Frauen)organisierten Bäsi Fuhrer und Kathrin Kaspar den Kurs, diesmal unter dem Motto "lasst Blumen, resp. Bewegung sprechen". Das Kursangebot präsentierte sich denn auch wie ein bunter Blumenstrauss aus dem jede Leiterin ihre Lieblingsblumen auswählen konnte. Neu zusammengestellt ergeben sich daraus wieder viele Ideen für die Turnstunden. Bäsi vermittelte uns am Dienstagmorgen spielerische Ideen für die Aufwärmphase. Am Nachmittag erklärte uns Jürg Wiesendanger die hohe Kunst des Taijiquan. Remo Murer zeigte uns, wie mit dem Band umzugehen ist, und übte mit uns eine tolle Choreografie ein. Nach dem (wie immer feinen) Mittagessen leitete wiederum Bäsi und lieferte Ideen rund um den Step. Ruth Iten und Elisabeth Bachmann forderten uns am Donnerstagmorgen mit einem Parcours mit Langbänken, Schwedenkästen und anderem, in jeder Turnhalle anzutreffendem Material. Bei strahlendem Sommerwetter präsentierte uns Doris Vonäsch einen Foto-Sternparcour der unsere koordinativen Fähigkeiten herausforderte. Die 24 Frauen und die 2 Männer danken allen KursleiterInnen von Herzen für die vielen Anregungen, und die Tipps für Differenzierungsmöglichkeiten für schwächere oder stärkere Turnerinnen. Auch die Küche, unter der Leitung von Kathrin Kaspar und ihren zwei fleissigen Helferinnen, verdienenen ein grosses Lob. Trotz bescheidenen Mitteln haben wir fürstlich getafelt - und das alles für nur Fr. 150.-!
Auf Wiedersehen 2008 (7.- 10. April) - vielleicht wagen sich auch die Männer auf neue Pfade...
rhm