Schuelreis FitmitGym60, Sommer 2010

Ziel: Klöntalersee
Motto: Frisch-fromm-fröhlich-frei

15 früschi Turnerinne händ sech am Bahnhof Aarau gsammlet. Wie fromm, das weiss i ned, fröhlich uf jede Fall, frei wie au immer.

D'SBB und de Glarner Sprinter händ eus bequem nach Glarus brocht. D'Ziegelbrugg esch vo Bärn d'Mäldig cho, sgäb feuf Minute Verspötig wäge Stellwärchproblem. De Glarner Bus het aber gwartet und het eus i flotter Fahrt a Klöntalersee gfahre. Es hat nacheme schöne Tag us gseh – de Fridolin het e gueti Verbindig gha zum Petrus nach dene chalte Tage. D'Wirti vom Plätz het ihri Zigipause beendet und het Kafi und Gipfeli serviert. Am zähni send d'Wanderstöck uf di richtig Längi uszoge wurde und mer send losmarschiert.

Isehut, Türkebund, Storcheschnabel und verschedeni Gräser und Blüemli händ eus uf dem schöne Wanderweg begleitet. Leeri Bachbett mit Gröll und grossi Stei hämmer müesse überquere. Au de Wasserfall isch idrücklech gsi.

Nach fascht zwee Stund isch der Rucksack plünderet wurde amene herrlichle Plätzli am Seeufer. Sogar en Dessert isch serviert worde: feine Schoggichueche vom Käthi und vo de Brigitte es Bärner Küssli.

Gli drufabe het sech Gruppe teilt. Die einte händ im Restaurant Rodannenberg be Kafi, Glace und Öpfelstrudel ufs Poschti gwartet. Die andere send nomol zwee Stund gloffe und händ vom Rodannebärg us de Glärnisch agluegt. S'Vrenelis Gärtli isch voner Wolke umhüllt gsi und het sech ned well zeige. Im Glarnerhof send alli weder zämecho.

Am zwänzg vor sächsi het eus de Glarner Sprinter nach Ziegelbrugg brocht, womer i d'SBB umgstege send. Weder hets e Panne gä – Brämse händ ned richtig funktioniert und de Luutsprecher het au nume knurret. D'Züri semer nomol umgstiege und send nacheme wunderschöne Tag z'Aarau acho. Härzleche Dank em Käthi Wehrli für d'Organisation. Es isch ganz eifach super gsi. Bravo! (Pia Graf)

Halbtageswanderung Ruedertal am 06.07.2010

Zum Ferienauftakt lud der DTV Aarau alle Abteilungen zu einer Wanderung im fast unbekannten Ruedertal ein. Mit Bahn und Bus erfolgte die Anreise zum Ausgangspunkt Schlossrued. Über Haberberg und Weidli führte der Weg bergauf zum Waldhaus im Rötler. Während einer längeren Pause bot sich Gelegenheit, auch die Turnerinnen anderer Abteilungen kennen zu lernen. Weiter gings durch das hügelige "aargauische Emmental", vorbei an der Sternwarte Nütziweid und dem Dörfchen Kulmerau, mit Aussichten bis weit ins Land hinaus. Über den Hombrig und via Schweikhof wanderte die Gruppe ihrem Ziel, der Besenbeiz Engelhof, entgegen. Die Poulet im Chörbli und die Fischchnusperli mundeten köstlich und auch das Meringue hatte emmentalische Ausmasse! (rhm)

Bergtour aufs Schnebelhorn am 26.06.2010

Frühmorgens starteten einige Turnerinnen der Gymfit-Abteilung zu einer Bergtour auf den höchsten Berg des Kantons Zürich. Um die zu leistenden Höhenmeter etwas zu reduzieren fuhr die Gruppe nach Bütschwil und mit dem Postauto auf die Hulftegg. Nach der üblichen kleinen Stärkung wanderten die Frauen auf dem Toggenburger Höhenweg ihrem ersten Ziel entgegen. Die Aussicht ins Toggenburg, ins Tösstal und weit ins Mittelland und zu den Alpen liess die Schweisstropfen wieder vergessen. Nach einer kurzen Rast auf dem 1292 m hohen Schnebelhorn erfolgte ein steiler Abstieg zum Restaurant Tierhag, wo ein feines Mittagessen genossen wurde. Via hintere und vordere Stralegg erfolgte ein steiler Abstieg hinunter ins Tösstal. An der jungen Töss wurde ausgiebig Halt gemacht und die erhitzten Fsse abgekühlt. Weiter führte der Weg der Töss entlang nach Steg, wo mit einigen Glacékugeln auch die innere Hitze gekühlt wurde. Ein schöner Wandertag bleibt als gemeinsames Erlebnis in Erinnerung. (rhm)

Vereinsreise 2009 DTV Aarau

Besichtigung Bundeshaus Bern / Murten

Einmal im Jahr treffen sich die Turnerinnen alle Abteilungen zu einem gemeinsamen Ausflug. 2009 führte die Vereinsreise nach Bern und Murten. Zur abgemachten Zeit meldete sich die Gruppe beim Besuchsdienst des Bundeshauses. Nach der Sicherheitskontrolle und dem Einschliessen sämtlicher Requisiten besichtigten die Frauen unter kompetenter Führung den Ost-und den Westflügel, den National- und den Ständeratssaal, sowie die Wandelhalle. 17% der veranschlagten Kosten wurden allein für Kunst am Bau reserviert. Heute kaum mehr vorstellbar. Imponierend die Schnitzereien an den Stühlen der Ständeratssitze im Nationalratssaal. Fein ausgearbeitete Details überall und die wertvollen Malereien an Wänden und Decken liessen die Frauen staunen. Erstaunt stellten die Turnerinnen fest, dass der Engel der Tugenden am Ende der Wandelhalle einem doch wahrhaftig nachschaute!

Tief beeindruckt vom Gesehenen fuhr die Schar weiter nach Zimmerwald zum Mittagessen im Gasthof Löwen in Zimmerwald. Danach führte der Ausflug durch fast unbekannte Landstriche nach Murten. Hier bot sich Gelegenheit zu einer ausgiebigen Erkundung des Städtchens, einem Einkaufsbummel oder ein Stück des bekannten Nidelkuchens zu versuchen. Noch einmal fuhr die Gruppe durch unbekannte Ortschaften bis Solothurn. Mit schönen Erinnerungen an einen wunderbaren Tag erreichten die Turnerinnen wohlbehalten Aarau. (rhm)

Reisebericht Turnfahrt Bodensee, Frauen 2, 30.Juni 2009

15 reisefreudige Menschen trafen sich auf Perron 3 des halbfertigen Aarauer Bahnhofs und schon begann das Reisen mit Überraschungen. Wegen einer Stellwerkstörung reisten wir anders und einigermassen verlangsamt in die Ostschweiz. Statt nach Ermatingen zu gelangen, wo wir das Schiff besteigen wollten, wurden wir nach Kreuzlingen/Konstanz verfrachtet. Dort blieb gerade noch Zeit einen Kaffee zu genehmigen und notfalls ein Gipfeli zu ergattern, bevor wir das Schiff bestiegen. Im Nachhinein scheints eine glückliche Fügung gewesen zu sein, dass wir nicht erst in Ermatingen zusteigen sollten. Der Personenandrang war gewaltig und spätere Zusteiger mussten ohne schützendes Sonnendach auskommen.Wir gehörten zu den glücklichen, da beschatteten Gästen, dafür bekamen wir hin und wieder das Sonnendach fast an den Kopf, wenn dieses wegen einer Brückenunterquerung abgesenkt werden musste. Damit wir unserer schattigen Plätze nicht verlustig gingen, verzichteten wir auf die geplante Pause in Stein am Rhein. Die Fahrt dauerte deshalb reichlich lange, doch das Pendeln auf dem Untersee und dem Rhein war abwechslungsreich. Typische Riegelbauten oder "gluschtige" Dörfer säumten die Ufer. Dörfer wie Gottlieben, (leider gabs keine Hüppen), Mannenbach, (wo waren denn die Mannen? Habt ihr sie gesehen?) oder Mammern (ob wir von der Schönheitsklinik auch etwas abbekommen haben?).Das lange Sitzen, Herumgucken und das obligatorische Plaudern wurden unterbrochen vom Picknicken und Schiffserkundigungen. Besonders lebhaft betätigte sich Sonja, welche jeweils die an- und abreisenden Velofahrer bewunderte, sucht sie doch immer noch Mitvelofahrkolleginnen. Da ihr aber auch das Wohl unserer Gruppe wichtig war, stiftete sie allen eine Glace zur heissesten Zeit. Der Kioskvorrat war denn auch erschöpft.

Vom reizvollen Städtchen Stein sahen wir wie erwähnt wenig. Doch die meisten wussten um die Schönheit des malerischen Orts. Dafür erfreuten uns die grandiose Burg Klingen...(..berg oder ..fuss?), herlliche Badestrände, Fischreiher, viele Schwäne und Weidlinge, parkiert wie Autos. Allmählich näherten wir uns dichter besiedeltem Gebiet und Schaffhausen samt Munot kam ins Blickfeld. Hier flanierten wir in Grüppchen durch die schöne Altstadt. Prächtige Brunnen und erstaunliche Namen für die alten Häuser erfreuten uns. Auch die Kirschenpreise waren amüsant, konnte man doch zwischen Fr. 7.00 bis Fr. 14.00 dafür bezahlen. Etliches wurde eingekauft. Danach trafen wir uns am Bahnhof, jedoch an unterschiedlichen Orten, so dass wir fast ohne "Lehrerin Organisatorin" Pia eingestiegen wären.

Eine Erfahrung mir dem übervollen Zug zu reisen muss ich noch extra festhalten. Verschiedentlich sind junge Männer zu Gunsten von uns "Alten" aufgestanden. Unerwartet und sehr lobenswert, gleichaltrige "Damen" enthielten sich dieses Angebots. Wir "Alten" sollten uns vielleicht revanchieren mit Verständnis und Neugier ins andere Sein der Jungen. Die Reiseteilnehmerinnen landeten glücklich und zufrieden wieder in Aarau. (SH)

Wanderung Lenk, Juni 2009

Tolle Wanderung

17 Turnerinnen fuhren trotz bedecktem Himmel gutgelaunt nach Lenk im Simmental. Mit dem Postauto wurde die erste Steigung bewältigt. Doch vom Bühlberg an wurden die Wanderschuhe definitv geschnürt. Ein fehlender Wegweiser führte zu Diskussionen, ob nun eher aufwärts, oder doch eher abwärts gewandert werden sollte. Der gewählte Weg zu den Simmenfällen führte zuerst abwärts über Sumpf, dann wieder aufwärts Richtung Nessli und zuletzt steil abwärts an den stiebenden Simmenfällen vorbei zu unserer Unterkunft im Hotel Simmenfälle.

Für die Tour des zweiten Tages teilte sich die Gruppe in Berg- resp. Wasserflöhe. Die Wasserflöhe wanderten der Simme entlang nach Lenk. Die elf Bergflöhe erklommen unterdessen den Rezliberg und bewunderten die tosenden Wassermassen der Siebenbrünnen, und die Bergblumen, welche überall in den sattesten Farben leuchteten. Eine wunderbare Aussicht bei strahlendem Sonnenschein entschädigte uns für den zweiten steilen Aufstieg zur Langermatte. Auch der Abstieg zur Iffigenalp beanspruchte unsere Muskulatur, doch die erhitzten Füsse liessen sich im Iffigbach gut abkühlen. Die Wasserflöhe erwarteten uns bereits auf der Iffigalp und gemeinsam fuhren wir an den eindrücklichen Iffigbachfällen vorbei zurück nach Lenk. Ebenso gut gelaunt wie tags zuvor, trafen wir in Aarau ein. (rhm)

Vereinsreise DTV Aarau Gym1

Wanderung von den Planplatten zur Bergstation Bidmi Hasliberg

"Sonniges Wetter und herrliche Bergluft luden zur Erholung ein!"

Reisebericht Abteilungsreise GYM1 vom 09. August 2009

Am frühen Sonntagmorgen um 06.30 Uhr fuhren 10 Frauen mit dem Zug vom Bahnhof Aarau über Luzern-Brünig nach Hasliberg-Reuti zum Restaurant Alpentower auf 2225m Höhe. Wobei der Umstieg am Bahnhof Brünig in das Postauto wegen regen Geplauders fasst verpasst wurde.

An der Bar im Restaurant Alpentower genossen wir um 10.00h den ersten gemeinsamen Kaffee und Gipfeli. Danach wanderten wir von den Planplatten über Hääggen zur Bergstation Mägisalp. Bei sonnigem Wetter erfreuten wir uns am wunderbaren Ausblick in die Berner Alpenkette.

Auf den Wanderwegen haben wir oder uns die Kühe freundlich begrüsst und nebenher entdeckten wir die kuscheligen Murmeltiere in den Bergwiesen. Das Abwärtslaufen bis zur Bergstation Mägisalp dauerte 2 Stunden. Zwischendurch hörten diejenigen mit guten Ohren Musik aus einem Alphorn vom Restaurant Alpentower.

Um 12.45 Uhr machten wir einen einstündigen Picknickhalt bei einer kleinen Berghüttensiedlung bei der Bergstation Mägisalp

Der folgende Bergpfad "Muggestutz" ist genauso gut für Erwachsene wie für Kinder ausgebaut. Auf diesem Erlebnisweg erfuhren wir einiges über die Bauten von Zwergen. Unterwegs prüften wir ein rundes Holz-Labyrinth und bestaunten weitere Erlebnisposten wie zum Beispiel ein Zwergenhaus mit Bergblumengarten. Nach einer Stunde und 15 Minuten erreichten wir um 14.50 Uhr die Bergstation Bidmi. Zu unserem Glück wartete die Bergbahn nach Hasliberg-Reuti auf uns, damit wir den Anschluss mit der Talstationbahn nach Meiringen erreichen konnten. Von der Talstation Meiringen gingen wir, dieses Mal ohne Wanderstöcke, gemütlich zur berühmten Meringue-Konditorei Frutal zu einem abschliessenden Kaffee- und Meringuegenuss. Am Bahnhof Meiringen verabschiedeten sich zwei Turnerinnen, welche sich spontan zu einer Extratour mit dem Kursschiff auf dem Brienzersee entschlossen. Die hübschen Landschaften beim Lungern-, Sarner- und Vierwaldstättersee erfreuten uns während der Rückfahrt mit dem GoldenExpress von Meiringen-Brünig Hasliberg-Luzern-Olten nach Aarau (19.28 Uhr). Alle Frauen waren zufrieden mit dem abwechslungsreichen Tag und davon überzeugt, wieder einmal den "Muggestutz" auf dem Hasliberg zu bewandern.

Damenturnverein DTV Aarau - 103. Generalversammlung vom 6. März 2009

Gestärkt durch ein ausgezeichnetes Abendessen im Restaurant Rathausgarten in Aarau durfte die Präsidentin Rosemarie Hunkeler 72 Mitglieder zur Generalversammlung begrüssen. Die Einladung mit der Traktandenliste sowie das Kurzprotokoll der GV 08 wurden fristgerecht publiziert und in den Turnstunden zur Einsicht vorgelegt. Die Präsidentin verlas den Jahresbericht des Gesamtvereins sowie der einzelnen Abteilungen, wobei Erinnerungen an viele schöne Anlässe und Ausflüge ins Gedächtnis zurückgerufen wurden. Mit einem kräftigen Applaus wurden die Berichte gutgeheissen.

Die Kassierin Rita Moser präsentierte einen sauberen Rechnungsabschluss des Jahres 2008, an dem die beiden Revisorinnen Erika Klaus und Rosmarie Richli nichts zu bemängeln hatten. Sie würdigten die gewissenhafte Buchführung und dankten der Kassierin für ihre geleistete Arbeit. Das Budget 09 sieht per Ende Jahr einen knappen Überschuss vor, sodass der Jahresbeitrag von Fr. 140.- beibehalten werden kann. Die Jahresrechnung sowie das Budget 09 wurden einstimmig angenommen.

Wie schon im Vorjahr stellte die Präsidentin ein vielfältiges Jahresprogramm vor. Die Sportlichen kommen am 14. ev. 21. Juli bei einer ½ Tageswanderung zur Röschtifarm Bözenegg zum Zuge, für das Gemüt gibt es am 24. Juli die Oper "Die verkaufte Braut" oder am 4. November die Operette "Der Graf von Luxemburg" und am 21. Oktober wird das Bundeshaus besucht. Der Jahresabschluss wird am 20. November an einem Hock in der Telli gefeiert.

Gaby Fischer amtete als Tagespräsidentin und führte die Wahlen durch. Der Vorstand, bestehend aus der Präsidentin Rosemarie Hunkeler, der Kassierin Rita Moser, der Materialverwalterin Hanni Kropf und der Aktuarin Marianne Stadelmann wurde einstimmig wiedergewählt. Marlise Steiner gab ihren Rücktritt als Beisitzerin bekannt, das Amt wird nicht neu besetzt. Als Rechnungsrevisorin wurde Erika Klaus bestätigt, für die zurücktretende Rosmarie Richli wurde neu Anne-Marie Nyffeler gewählt.

Viele Ehrungen gab es dieses Jahr für treue Turnerinnen. Es sind dies: Elsi Hertig, Elisabeth Meier, Verena Stäheli, Rösli Plüss (40 Jahre im Verein), Ursula Aellig, Elisabeth Richiger, Alice Schibli (30 Jahre), Rebekka Calvo, Ruth Eisenhut, Aurea Fernandez, Heidy Lüscher (20 Jahre), Christina Berchem, Gaby Koenig (10 Jahre). Verabschiedet wurden als Leiterin Gorica Richner, Eva-Manuela Seiler und Nadja Glauser, als Abteilungsleiterin Ilona Flückiger.

Die Tellersammlung ergab den erfreulichen Betrag von Fr. 510.- und ist dieses Jahr für das Schloss Biberstein bestimmt.

Allen Mitverantwortlichen, besonders unserer nimmermüden Präsidentin ein riesiges Dankeschön. (mst)

Reisebericht vom 10. August 2008

Es ist Sonntag, den 10. August 2008. Der Himmel verspricht einen wolkenlosen Tag. Früh am Morgen wartet ein Grüppchen Frauen des DTV auf Gate 5 im Bahnhof Aarau. Jede von ihnen ist mit einem Rucksack, Wanderstöcken und alpinem Schuhwerk ausgerüstet.

Schon bald nach der Begrüssung fährt unser Zug im Bahnhof ein. Unsere erste Reiseetappe ist von kurzer Dauer, denn in Olten heisst es schon wieder aussteigen. Nach dem Perronwechsel folgt die Fortsetzung nach Thun, ohne umsteigen in Bern. Unsere Destination heisst nämlich Niederhorn. Diese vielen Kilometer verfliegen im Nu. Es wird geplaudert, erzählt und zwischen durch einen Blick durchs Fenster geworfen. Unweit von der Bundeshauptstadt erspähen wir schon die Berner Voralpen.

In Thun angekommen, steht schon der 21er Bus für uns bereit. Eines aus unserer Reihe meint: "Wir könnten doch per Schiff, welches am Steg gegenüber der Busstation auf Passagiere wartet, bis zu der Beatenbucht fahren." Ist eine gute Idee, aber wir bevorzugen den Bus, weil unser Tag zu wenig Stunden hat. Wir geniessen die Fahrt dem schönen Gestade des Thunersees entlang. Die vielen kleinen privaten Schiffe, mit oder ohne Segel schmücken den grünlich schimmernden See. Dahinter erheben sich die hohen Berge, mit dem Niesen voran.

Nach einer halben Stunde erreichen wir die Station Beatenbucht. Von nun an kann es mit uns nur noch aufwärts gehen, ha, ha! Mit der Standseilbahn erreichen wir die erste Bergetappe. Nun steigen wir ein letztes Mal um, in die ziemlich neue dreier Gondelbahn. So, nun sind auch die letzten 1000 Höhenmeter bewältigt (mühelos).

Das Panorama hier oben ist überwältigend. Freude herrscht!

Den Eiger, den Mönch und die Jungfrau, die sich stolz präsentieren, erkennen ja alle. Schwieriger wird es bei den weissen Häuptern links und rechts von ihnen. Natürlich, unser Käthi nennt sie alle mit Namen. Ob dies wohl stimmt, was sie uns da belehrt, wissen wir ja nicht! Der Thunersee krümmt sich wie eine Banane um unseren Berg, an deren Ende sogar von hier oben die schöne Stadt Thun zu sehen ist. Hinter uns fallen die Felswände senkrecht ab, was nicht jedermanns Sache ist. Die Luft ist dermassen klar, sodass wir auch eine gute Sicht bis weit ins Unterland haben. Das l950 Meter hohe Niederhorn ist einfach wunderschön!

Nachdem wir auf der Sonnenterrasse des Bergrestaurants den soo beliebten Start-kaffee getrunken haben, nehmen wir den Wanderweg unter die Füsse. Es ist gerade mal 10 Uhr. Ein schmaler Pfad führt uns schräg abfallend quer durch den sonnen beschienen, grünen Hang des Niederhorns. Immer mit der Aussicht zu den weissen, mächtigen Drei- und Viertausendern.

So, nun meldet sich langsam der Hunger. Wir machen unsere Mittagspause an einem netten Plätzchen. Zwischen Föhrenbäumchen, Wacholder- und Alpenrosenstauden verpflegen wir uns aus dem Rucksack. Die Alpenflora ist leider bis auf das Wollgras, den Frauentrost, etwas Erika und ein paar gelbe Blumen schon verblüht. Während der Rast bemerken wir immer mehr leuchtend bunte Gleitschirme hoch über Interlaken.

Frisch gestärkt begeben wir uns auf den Rückweg. Unsere Wanderroute führt an einer Alphütte vorbei. Hier besteht die Möglichkeit, Alpkäse zu kaufen. Stattdessen bestaunen wir die Schweine, wie sie im Dreck suhlen.

Über Wurzeln, Felsblöcke, Steinplatten und Sumpfstellen bewegt sich unser farbiger Tatzelwurm weiter. Immer wieder mit dem Blick zu den nahen Firnen mit ihren glänzenden Gletschern. Kurz vor Ende unseres Weges kommen wir noch an einem Naturschutzgebiet vorbei und bald darauf erreichen wir die Zwischenstation Vorsass. Hier knipst unsere Patricia noch ein Gruppenbild, bevor wir uns von der Luftseilbahn wieder nach Beatenberg tragen lassen.

Doch halt, so planmässig verlief die Wanderung auch wieder nicht. Etwas war nicht einkalkuliert. An Lotti's beiden Schuhen löste sich die Sohle vom Obermaterial. Dank einer behelfsmässigen Operation muss sie den Rest des Weges nicht baren Fusses hinter sich bringen.

Nach einem kleinen Aufenthalt bei der Station besteigen wir das Postauto nach Interlaken-West. Diese Bergstrasse ist sehr oft auf Pfeilern gebaut und weist manche Haarnadelkurve auf, sodass wir zweimal den Sound des wunderschönen Posthorns vernehmen können. Heil in Interlaken ange- kommen, steht uns eine Stunde Zeit zum Flanieren bevor. Unsere Meinungen haben verschiedene Richtungen und so kommt jede auf ihre Rechnung.

Um drei Uhr nachmittags treten wir unseren Heimweg an und der ist nochmals eine erlebnisreiche Reise. Ab Interlaken-Ost schlängelt sich unser Zug dem türkisblauen Brienzersee entlang. Auf der anderen Seeseite tosen die Wildbäche mit ihren Wasser-fällen in den See. Nochmals einen Halt in Brienz und Meiringen und weiter geht es mit der etwas holprigen Zahnrad-Schmalspurbahn auf den Hasli-berg. Zwischen den Bäumen hindurch können wir ein letztes Mal ins schöne Brienzertal blicken. Nach der Passhöhe Brünig verschwindet die imposante Kulisse hinter uns.

Wie aus der Vogelperspektive nähern wir uns allmählich dem Lungeren-, dem Sarnen- und dem Alpnachersee. Jetzt in der Talsohle zieht die Lokomotive unseren Zug wieder mächtig an. Mit rassigem Tempo fahren wir dem Luzerner Bahnhof entgegen. Hier angekommen, nutzen wir die vierzig Minuten Wartezeit und gönnen uns eine Tranksame im Bahnhofrestaurant bis unser Zug startbereit ist. In Olten steigen wir ein allerletztes Mal um, um wieder zu unserem Ausgangsort Aarau zu gelangen.

Alle sind sich einig. Wir haben viel Schönes gesehen und es war eine tolle kameradschaftliche Reise.

Die Autorin und Wanderleiterin: Lotti Fehlmann
Fotografin: Patricia Fehlmann

DTV Aarau mit den Flyerbikes im Thurgau

18 gut gelaunte Turnerinnen der Dienstag-Abteilung DTV Aarau reisten am Samstag 6. September in den Kanton Thurgau. In Amriswil stieg die sechsköpfige Wandergruppe aus und machte sich auf den Weg von Amriswil via Hudelmoos bis Hagenwil. Von Hagenwil ging es mit dem ÖV weiter nach Muolen und Roggwil-Berg und anschliessendem Abstieg nach Roggwil Dorf.
Die anderen 12 Turnerinnen fuhren bis Romanshorn, wo die reservierten Flyerbikes für die Gruppe bereit standen. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli wagten wir uns auf die erste Etappe Richtung Amriswil. Da bereits ein erster Anstieg zu bewältigen war, kam auch schon die Akku-Unterstützung zum Einsatz. In flottem Tempo pedalten wir abseits der Strassen durch die Obstplantagen. Den Aufstieg nach Räuchlisberg meisterten wir "fliegend". Auch die Velogruppe steuerte das Hudelmoos an, wo eine längere Pause eingeschaltet wurde. Weiter fuhren wir via Hagenwil-Häggenschwil-Ruggisberg entlang der alten Konstanzer Strasse, welche heute als Konzil-Radweg zum gut ausgeschilderten Thurgauer Radroutennetz gehört. Auch in Ruggisberg schalteten wir einen Halt ein und genossen den wunderbaren Ausblick auf den Bodensee. Mit einer Schussfahrt sausten wir hinunter nach Roggwil, wo wir uns mit der Wandergruppe trafen und im Restaurant Ochsen ein feines Mittagessen einnahmen. Bevor es auf der Obstgartenradroute weiter ging, besuchten wir noch das kleine Museum der Mosterei Möhl. Mitte Nachmittag trafen wir uns wieder mit der Wandergruppe in Arbon zu einem feinen Dessert. Frisch gestärkt machte sich die Wandergruppe auf den Weg nach Arbon - Seemoosriet. Die Velogruppe fuhr auf der Rheinroute weiter zurück nach Romanshorn. Und da alle noch nicht genug hatten von diesen tollen Flyerbikes, fuhren wir noch weiter bis zum Schiffssteg Uttwil, wohl sehr zum Leidwesen eines Nacktbaders, der sich jedoch mit einem langen "Schwumm" davon machte. Kurz nach halb sieben traten wir die Rückreise an und gleichzeitig begann es auch zu regnen. Was hatten wir doch für ein Glück - keinen Tropfen Regen den ganzen Tag (und im Aargau regnete es schon am Nachmittag in Strömen)! (rhm)

DTV Aarau: Turnfahrt der Dienstag-Abteilung, Juli 2007

Auf dem Programm stand eine 2-tägige, jedoch wunschgemäss eine gemütliche Wanderung in den Freibergen. 14 Turnerinnen machten sich am Samstag 28. Juli auf den Weg von Aarau via Biel - Sonceboz nach Tramelan und trainierten erstmals das schnelle Umsteigen. Im Café in Tramelan lagen die Croissants bereit und die Wirtin notierte die Getränkewünsche, was sie zur Bemerkung veranlasste, wenn sie gewusst hätte, dass soviel chocolat chaud bestellt würde, hätte sie eine Kuh organisiert. Bei wechselhaftem und windigem Wetter zogen wir los Richtung Etang de la Gruyère. In dieser idyllischen Gegend hielten wir Mittagsrast. Auch die beiden Freiberger Pferde mit Füllen versuchten einen Happen aus unseren Rucksäcken zu ergattern! Die Wanderung führte weiter bis zum Restaurant Couronne in La Theurre, wo uns die Reiseleitung befahl, nicht vor 15 Uhr aufzubrechen - Zeit einen Jass zu klopfen: Mit etwas Verspätung traf dann die Überraschung ein: Wir wurden mit dem Brückenwagen und Pferden abgeholt und an unseren Übernachtungsort Saignelégier gefahren. Die freie Zeit nutzten wir zum Flanieren und natürlich für den Apéro mit Absinth. Im Hotel Café du soleil genossen wir die vorbestellten Menüs zusammen mit einem Gläschen Wein. Bevor wir uns in unsere Betten in der Depandance verkrochen, wurde nochmals gejasst, diesmal Molotow. Dafür musste der Tisch ausgezogen werden, aber statt eines längeren Tisches hatten wir dessen Einzelteile in der Hand und es bereitete etliche Mühe diese wieder zusammenzusetzen, auch der diversen Lachanfälle wegen.
In der Nacht regnete es, doch unsere Wanderung am zweiten Tag begann nach einem feinen Frühstück bei trockenem, aber wiederum windigem Wetter. Unser Etappenziel hiess Muriaux, wo die schwindelfreien Turnerinnen einen Abstecher zum Aussichtspunkt Les Somêtres wagten. Hier genoss man eine grandiose Rundumsicht in die Vogesen, zum 500m tiefer gelegenen Doubs hinunter und in die Freiberge. Auch der an den Felsen geklebten Berghütte samt aufgehängtem Plumsklo statteten wir einen Besuch ab. Um die Mittagszeit trafen wir am Endziel in Le Noirmont ein. Bis zur Abfahrt des Zuges dauerte es aber noch eine ganze Weile, was uns veranlasste, nicht mehr der Gemütlichkeit zu frönen, sondern noch eine Zusatzschlaufe anzufügen und den nächsten Bahnhof Le Creux des Biches anzupeilen. Aus Zeitgründen fiel diesem Abenteuer der traditionelle Coupe zum Opfer, aber für eine Glace am Stecken hat es doch noch gereicht. Etliche Turnerinnen hatten irgendwas zu feiern und so kamen wir immer wieder in den Genuss von gespendeten Getränken und anderen Überraschungen. Allen ein herzliches Dankeschön, insbesondere unserer Reiseleitung. Der welsche Jura ist wirklich eine Reise wert.
rhm

Ferienkurs Seniorinnen Beinwil 10. - 12. April 2007

Für einige Seniorensportleiter (26 dieses Jahr) ist die erste Frühlingsferienwoche fest gebucht. Etliche der noch arbeitstätigen Frauen schaufeln sich diesen Termin mit Überstundenabbau oder Ferientagen frei. (Für die Männer scheint so etwas weniger möglich zu sein?!). Das Ziel heisst Turnhalle Zihl, Beinwil und der Grund ist der vom aarg. Turnverband angebotene Ferienkurs. Bereits zum 13. Mal (Senioren, vorher 10x für die Frauen)organisierten Bäsi Fuhrer und Kathrin Kaspar den Kurs, diesmal unter dem Motto "lasst Blumen, resp. Bewegung sprechen". Das Kursangebot präsentierte sich denn auch wie ein bunter Blumenstrauss aus dem jede Leiterin ihre Lieblingsblumen auswählen konnte. Neu zusammengestellt ergeben sich daraus wieder viele Ideen für die Turnstunden. Bäsi vermittelte uns am Dienstagmorgen spielerische Ideen für die Aufwärmphase. Am Nachmittag erklärte uns Jürg Wiesendanger die hohe Kunst des Taijiquan. Remo Murer zeigte uns, wie mit dem Band umzugehen ist, und übte mit uns eine tolle Choreografie ein. Nach dem (wie immer feinen) Mittagessen leitete wiederum Bäsi und lieferte Ideen rund um den Step. Ruth Iten und Elisabeth Bachmann forderten uns am Donnerstagmorgen mit einem Parcours mit Langbänken, Schwedenkästen und anderem, in jeder Turnhalle anzutreffendem Material. Bei strahlendem Sommerwetter präsentierte uns Doris Vonäsch einen Foto-Sternparcour der unsere koordinativen Fähigkeiten herausforderte. Die 24 Frauen und die 2 Männer danken allen KursleiterInnen von Herzen für die vielen Anregungen, und die Tipps für Differenzierungsmöglichkeiten für schwächere oder stärkere Turnerinnen. Auch die Küche, unter der Leitung von Kathrin Kaspar und ihren zwei fleissigen Helferinnen, verdienenen ein grosses Lob. Trotz bescheidenen Mitteln haben wir fürstlich getafelt - und das alles für nur Fr. 150.-!
Auf Wiedersehen 2008 (7.- 10. April) - vielleicht wagen sich auch die Männer auf neue Pfade...
rhm